Evercade Alpha Mega Man im Review: Tischautomat mit Modulen
14. Oktober 2026
Spielhalle für den Schreibtisch: Die Evercade Alpha Mega Man ist ein 41 Zentimeter hoher Tischautomat mit 8-Zoll-Bildschirm, Stick, sechs Tasten und sechs eingebauten Capcom-Spielen. Zwei Schächte nehmen zusätzlich alle Evercade-Module auf. Bei Amazon gab es sie am 14.10.2026 nur von Händlern, neu ab 249,99 Euro zuzüglich 10 Euro Versand.1, 2, 8
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Geeignet für Arcade-Fans mit Platz
Ein Automat, der fertig aus dem Karton kommt. Die Alpha ist vormontiert, laut Stuff solide gebaut und wirkt nicht wie Spielzeug. Die Seitenteile bestehen laut Time Extension aus Holz, und der Automat verrutscht auch bei heftigem Tastendruck nicht.1, 4, 7
Der 8-Zoll-Bildschirm im Format 4:3 ist laut Stuff gestochen scharf, die Stereolautsprecher spielen kräftig. Stick und sechs Tasten reagieren nach den Berichten schnell und klicken hörbar, wie man es vom Automaten kennt.2, 4, 7, 5
Zu den sechs eingebauten Spielen kommen über 60 Evercade-Module mit mehr als 600 lizenzierten Spielen. Zwei Module stecken gleichzeitig, Spielstände liegen auf dem Modul und wandern auf andere Evercade-Geräte mit.1, 2
6.9
LeistungBefriedigend
Ein Rockchip RK3326 mit vier Kernen, 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher treibt die Emulation an, die Stuff bei der Mega-Man-Ausgabe solide nennt.2, 10, 4
Leistung6.9
Performance im Spielbetrieb
6.1
Ein Rockchip RK3326 mit vier Kernen, 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher treibt die Emulation an, die Stuff bei der Mega-Man-Ausgabe solide nennt.2, 10, 4
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.9
Der Bildschirm zeigt 1024 x 768 Pixel bei 60 Hertz mit Originalformat, pixelgenauer Darstellung und Scanlines; Hochkantspiele füllen laut Stuff nur wenig Fläche.2, 7, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.6
Spiele starten direkt aus dem Gerät oder vom Modul, Module lassen sich im Betrieb wechseln; Schnellspeichern und Speicherplätze erlauben das Fortsetzen an jeder Stelle.2, 7
Kühlung und Drosselung
7.9
Dem Automaten genügen 5 Volt und 2 Ampere über USB-C; eine aufwendige Kühlung braucht diese Technik nicht, Drosselung ist kein Thema.2, 1
Lautstärke
8.7
Einen Lüfter braucht die sparsame Technik nicht; hörbar ist nur das Klackern von Stick und Tasten, das laut Siliconera auch mit Kopfhörer Mitbewohner stören kann.2, 5
Netzwerkleistung
4.6
WLAN ist eingebaut, dient aber nur Updates und Bonusspielen und verbindet sich allein mit gesicherten 2,4-GHz-Netzen; LAN und Online-Spiel fehlen.2, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Tischautomat hängt die Alpha am USB-C-Netzteil; einen Akku für den Betrieb abseits der Steckdose gibt es laut Time Extension und Stuff nicht.7, 4
Stabilität bei langen Sessions
7.1
Stuff nennt die Emulation solide; zum Start liefen laut Supportseite einzelne native Spiele und manche fremden Controller noch nicht fehlerfrei.4, 2
Ungeeignet für Zweier-Runden
Es gibt nur einen Satz Bedienelemente. Der zweite Spieler braucht einen USB-Controller, der nicht beiliegt, und zu zweit vor acht Zoll macht es laut Stuff wenig Spaß; Siliconera hält den Bildschirm für gerade groß genug für eine Person.1, 7, 4, 5
Einen HDMI-Ausgang für den Fernseher und einen Akku hat die Alpha nicht. Wer Evercade-Module am großen Bildschirm und mit bis zu vier Spielern nutzen will, greift zur deutlich günstigeren Evercade VS-R Solo.7, 4
Die Auswahl ab Werk ist schmal: Die zwölf Capcom-Spiele sind auf zwei Automaten verteilt, was Video Games Chronicle und Time Extension kritisieren. Mehr eingebaute Spiele für weniger Geld bietet der THE400 Mini, allerdings nur am Fernseher.6, 7
Bildschirm, Ton und Bedienung
Der IPS-Bildschirm zeigt 1024 x 768 Pixel bei 60 Hertz. Zur Wahl stehen Originalformat, pixelgenaue Darstellung und Vollbild, dazu Rahmen und Scanlines, die laut Stuff die Wölbung einer Röhre nicht nachbilden. Hochkantspiele nutzen auf dem fest verbauten Bildschirm nur einen schmalen Streifen.2, 7, 4
Die Bedienelemente nennt der Hersteller wettbewerbstauglich. Stuff findet die Tasten reaktionsschnell, vermisst aber Widerstand; Siliconera nennt sie völlig brauchbar und merkt nur gelegentlich den Unterschied zu den Sanwa-Teilen der Deluxe-Ausgabe. Die Steuerung lässt sich im Menü anpassen, Schwierigkeit und Tempo der Spiele dagegen nicht.1, 4, 5, 7, 6
Im Inneren arbeitet ein Rockchip RK3326 mit vier Kernen und 1,5 GHz samt 512 MB Arbeitsspeicher. Stuff nennt die Emulation solide. Gespeichert wird per Schnellspeicher oder in Speicherplätzen, die Spielstände liegen auf dem Modul.2, 10, 4
7.4
VerarbeitungGut
Seitenteile aus Holz, stabile Materialien und sauber gedruckte Motive wirken laut den Berichten hochwertig; nur die Schutzfolie des Bildschirms ließ sich bei zwei Testern schwer entfernen.7, 6, 4
Verarbeitung7.4
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.9
Seitenteile aus Holz, stabile Materialien und sauber gedruckte Motive wirken laut den Berichten hochwertig; nur die Schutzfolie des Bildschirms ließ sich bei zwei Testern schwer entfernen.7, 6, 4
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.6
Rund fünf Kilogramm halten den Automaten laut Time Extension auch bei heftigem Tastendruck an seinem Platz; Modulschächte, USB und Kopfhörerbuchse sitzen gut erreichbar vorn.4, 7
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
7.4
Stick und sechs Tasten reagieren laut Stuff und Time Extension schnell; den Tasten fehlt laut Stuff etwas Widerstand, Sanwa-Teile bleiben der Deluxe-Ausgabe vorbehalten.4, 7, 5
Controller-Haptik und Haltbarkeit
6.2
Die Bauform erschwert laut Stuff das Ablegen der Hände und wird auf Dauer unbequem; das Gehäuse lässt sich laut Video Games Chronicle für eigene Bedienelemente öffnen.4, 6
Display- und Glasqualität bei Handhelds
7.4
Der 8 Zoll große IPS-Bildschirm ist laut Stuff gestochen scharf, laut Time Extension hell und farbkräftig; für zwei Spieler ist er klein, drehbar ist er nicht.4, 7, 2
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.1
Fertig montiert steht der 41 Zentimeter hohe Automat ohne Aufbau auf dem Tisch; die beleuchtete Leiste nimmt drei wechselbare Motive auf.1, 9
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es außer Stick und Tasten nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.1, 2
Spiele, Anschlüsse und Preis
Eingebaut sind Mega Man: The Power Battle, Mega Man 2: The Power Fighters, Carrier Air Wing, Final Fight, Knights of the Round und Strider. Die beiden Mega-Man-Spiele sind Bosskampf-Folgen und keine Jump-and-Runs; Stuff hebt vor allem Strider hervor.1, 5, 4
Vorn sitzen zwei Modulschächte, zwei USB-Anschlüsse für Controller, die Lautstärkeregelung und eine Kopfhörerbuchse. Auch mit Kopfhörer bleibt das Klackern der Bedienelemente laut Siliconera im Raum hörbar. WLAN dient Updates und einem monatlichen Bonusspiel und verbindet sich nur mit gesicherten 2,4-GHz-Netzen.7, 2, 5, 4
Strom kommt über USB-C; Netzteil mit Steckeraufsätzen und Kabel liegen bei, dazu drei Motive für die beleuchtete Leiste. Der Automat misst 410 x 244 x 316 Millimeter und wiegt laut Stuff rund fünf Kilogramm.1, 2, 9, 4
Zum Start im November 2024 kostete die Alpha regulär 249,99 Euro. Amazon führte sie am 14.10.2026 ohne eigenes Angebot: Ein Händler verlangte neu 249,99 Euro zuzüglich 10 Euro Versand, ein zweiter 299,99 Euro zuzüglich 13 Euro. Im Shop des Herstellers war sie ausverkauft.3, 8, 9
Fazit und Kaufempfehlungen
6.3Gesamtwertung
Befriedigend
Die Evercade Alpha Mega Man ist ein fertig montierter Tischautomat mit scharfem 8-Zoll-Bildschirm, kräftigen Lautsprechern, sechs Capcom-Spielen und zwei Schächten für Evercade-Module. Gedämpft wird das Bild durch den Preis von rund 250 Euro, nur einen Satz Bedienelemente, den fehlenden HDMI-Ausgang und die schmale Spieleauswahl ab Werk.
Leistung
6.9
Verarbeitung
7.4
Funktionen und Design
5.2
Preis-Leistung
5.6
PROS
Scharfer 8-Zoll-Bildschirm, kräftiger Ton
Solide gebaut und fertig montiert
Zwei Schächte für alle Evercade-Module
Netzteil und drei Leistenmotive dabei
CONS
Nur ein Satz Bedienelemente
Kein HDMI-Ausgang, kein Akku
Nur sechs Spiele ab Werk
Schwierigkeit nicht einstellbar
5.2
Funktionen und DesignAusreichend
Sechs Capcom-Spiele sind eingebaut, darunter Strider und Final Fight; die übrigen sechs Capcom-Titel stecken in der Street-Fighter-Ausgabe, was Video Games Chronicle kritisiert.1, 9, 6
Funktionen und Design5.2
Spieleangebot und Plattformbindung
6.1
Sechs Capcom-Spiele sind eingebaut, darunter Strider und Final Fight; die übrigen sechs Capcom-Titel stecken in der Street-Fighter-Ausgabe, was Video Games Chronicle kritisiert.1, 9, 6
Abwärtskompatibilität
6.4
Alle Evercade-Module laufen laut Hersteller auch im Automaten, Spielstände wandern mit; Spiele mit Schultertasten wie Tomb Raider brauchen laut Stuff ein Gamepad.2, 4
Online-Funktionen und Abo-Modelle
3.9
Über WLAN kommen Firmware-Updates und laut Stuff monatlich ein Bonusspiel; Online-Mehrspieler oder einen Shop gibt es nicht.2, 4, 1
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.9
Spiele und Spielstände liegen auf den Modulen, von denen zwei gleichzeitig stecken; erweitern lässt sich das System nur durch weitere Module.1, 2
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
3.4
Einen HDMI-Ausgang hat die Alpha nicht, das Bild bleibt auf dem eingebauten Bildschirm; dazu kommen zwei USB-Anschlüsse für Controller und eine Kopfhörerbuchse.7, 4, 2
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, gespielt wird nur am Automaten selbst.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.9
Die bekannte Evercade-Oberfläche zeigt Steuerungshilfen, eine Modulliste und Speicherplätze; Schwierigkeit und Tempo der Arcade-Spiele lassen sich laut zwei Berichten nicht einstellen.7, 4, 6
Controller-Features
6.4
Anpassbare Steuerung und USB-Controller auch anderer Hersteller sind möglich; eingebaut ist aber nur ein Satz Bedienelemente, ein zweiter Controller liegt nicht bei.7, 2, 1
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.2
Mit rund fünf Kilogramm und ohne Akku bleibt der Automat ein Gerät für den festen Platz, lässt sich laut Time Extension aber leicht im Haus umstellen.4, 7
Die Evercade Alpha Mega Man ist ein gut gebauter Tischautomat mit scharfem Bildschirm, kräftigem Ton und einem Modulsystem, das die schmale Auswahl ab Werk ausgleicht. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis, den einen Satz Bedienelemente, den fehlenden HDMI-Ausgang und Spiele ohne einstellbare Schwierigkeit.4, 5, 6, 7
Am 14.10.2026 gab es sie bei Amazon nur von Händlern, neu ab 249,99 Euro zuzüglich 10 Euro Versand. Evercade-Module am Fernseher spielt die Evercade VS-R Solo für weniger als die Hälfte, 25 eingebaute Spiele bringt der THE400 Mini mit; aktuelle Spiele liefert die Xbox Series S.8
Unsere Einordnung beruht auf den Produkt- und Supportseiten von Evercade, einer Fachmeldung zur Ankündigung, der Seite des Hersteller-Shops Funstock und der Amazon-Angebotsseite. Die Mega-Man-Ausgabe ausprobiert haben Stuff und Siliconera; Video Games Chronicle und Time Extension hatten die Deluxe- und die Street-Fighter-Ausgabe mit gleicher Technik und anderen Spielen. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Drei Kriterien für Handhelds sind bei diesem Tischautomaten aus der Bauart abgeleitet. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
5.6
Preis-LeistungAusreichend
Basiswert 6.0→aktuell 5.6
Regulär kostet die Alpha 249,99 Euro, bei Amazon kamen am 14.10.2026 beim günstigsten Händler 10 Euro Versand hinzu; Time Extension sieht den Preis als Hürde für Gelegenheitsspieler.3, 8, 7
Preis-LeistungBasiswert 6.0→aktuell 5.6
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.0 auf 5.6 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.2
Regulär kostet die Alpha 249,99 Euro, bei Amazon kamen am 14.10.2026 beim günstigsten Händler 10 Euro Versand hinzu; Time Extension sieht den Preis als Hürde für Gelegenheitsspieler.3, 8, 7
Speichergröße und Erweiterbarkeit
5.4
Für den Preis gibt es sechs Spiele; mehr Auswahl kostet zusätzliche Module, die laut Stuff aber günstiger sind als die Spielekarten vergleichbarer Miniautomaten.1, 4
Bundle-Wert
6.7
Netzteil mit Steckeraufsätzen, USB-C-Kabel und drei Leistenmotive liegen bei; ein Controller für den zweiten Spieler und ein Modul fehlen.1, 9
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
5.9
Jedes weitere Spiel kommt als Modul hinzu, ein USB-Controller für den zweiten Spieler kostet extra; Abos gibt es dafür nicht.1, 2
erwartbare Lebensdauer
7.6
Mehr als 60 Module und Updates per WLAN sprechen für ein lebendiges System; das Gehäuse lässt sich laut Video Games Chronicle für neue Bedienelemente öffnen.1, 2, 6
Garantie und Service
5.6
Amazon verkaufte die Alpha am 14.10.2026 nicht selbst; beide Neuangebote stammten von Marktplatz-Händlern mit eigenem Versand, im Shop des Herstellers war sie ausverkauft.8, 9
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Die Evercade VS-R Solo spielt dieselben Module für weniger als die Hälfte am Fernseher und mit bis zu vier Spielern; der THE400 Mini bringt 25 Spiele für deutlich weniger Geld mit.1, 8
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
5,9
6,1
erwartbare Lebensdauer
7,6
5,6
Garantie und Service
5,6
8,1
Alternativen in ähnlicher Preislage
5,4
6,6
Leistung: 6,9 für Blaze Evercade Alpha Mega Man, 6,6 für Nintendo Switch OLED. Bei Funktionen und Design steht es 6,8 zu 5,2. Wer mehr Wert auf Funktionen und Design legt als auf Leistung, greift zu Nintendo Switch OLED.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Ein Stick und sechs Tasten sowie Tasten für Credits und Menü; Steuerung im Menü anpassbar
Bildschirm
8 Zoll IPS im Format 4:3, 1024 x 768 Pixel, 60 Hz
Bildwiederholrate
60 Hz
Controller-Layout
Integriert
Displaygröße
8 Zoll
Displaytyp
LCD
Eingebaute Spiele
Mega Man: The Power Battle, Mega Man 2: The Power Fighters, Carrier Air Wing, Final Fight, Knights of the Round, Strider
Funk
WLAN für Updates, nur gesicherte 2,4-GHz-Netze
Lieferumfang
Automat, Netzteil mit Steckeraufsätzen, USB-C-Kabel, drei Leistenmotive, Kurzanleitung
Maße und Gewicht
410 x 244 x 316 mm (Höhe, Breite, Tiefe), rund 5 kg
Mehrspieler
Zwei USB-Anschlüsse für Controller, Controller nicht enthalten
Modell
Evercade Alpha Mega Man von Blaze Entertainment, Tischautomat mit Modulschächten, Standardausgabe
Module
Zwei Modulschächte für alle Evercade-Module (über 60 Module, über 600 Spiele), im Karton keines
Netzteil enthalten
Ja
Plattform
Retro
Preis
249,99 Euro regulär; Amazon am 14.10.2026: neu ab 249,99 Euro zuzüglich 10 Euro Versand (Händler)
Prozessorarchitektur
ARM
Prozessortaktfrequenz
1500 MHz
Stromversorgung
USB-C mit 5 V und 2 A, Netzteil und Kabel im Lieferumfang
Technik
Rockchip RK3326 mit vier Kernen und 1,5 GHz, 512 MB Arbeitsspeicher
Ton
Stereolautsprecher, 3,5-mm-Kopfhörerbuchse
Leistung6.9
Performance im Spielbetrieb
6.1
Ein Rockchip RK3326 mit vier Kernen, 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher treibt die Emulation an, die Stuff bei der Mega-Man-Ausgabe solide nennt.2, 10, 4
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.9
Der Bildschirm zeigt 1024 x 768 Pixel bei 60 Hertz mit Originalformat, pixelgenauer Darstellung und Scanlines; Hochkantspiele füllen laut Stuff nur wenig Fläche.2, 7, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.6
Spiele starten direkt aus dem Gerät oder vom Modul, Module lassen sich im Betrieb wechseln; Schnellspeichern und Speicherplätze erlauben das Fortsetzen an jeder Stelle.2, 7
Kühlung und Drosselung
7.9
Dem Automaten genügen 5 Volt und 2 Ampere über USB-C; eine aufwendige Kühlung braucht diese Technik nicht, Drosselung ist kein Thema.2, 1
Lautstärke
8.7
Einen Lüfter braucht die sparsame Technik nicht; hörbar ist nur das Klackern von Stick und Tasten, das laut Siliconera auch mit Kopfhörer Mitbewohner stören kann.2, 5
Netzwerkleistung
4.6
WLAN ist eingebaut, dient aber nur Updates und Bonusspielen und verbindet sich allein mit gesicherten 2,4-GHz-Netzen; LAN und Online-Spiel fehlen.2, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Tischautomat hängt die Alpha am USB-C-Netzteil; einen Akku für den Betrieb abseits der Steckdose gibt es laut Time Extension und Stuff nicht.7, 4
Stabilität bei langen Sessions
7.1
Stuff nennt die Emulation solide; zum Start liefen laut Supportseite einzelne native Spiele und manche fremden Controller noch nicht fehlerfrei.4, 2
Verarbeitung7.4
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.9
Seitenteile aus Holz, stabile Materialien und sauber gedruckte Motive wirken laut den Berichten hochwertig; nur die Schutzfolie des Bildschirms ließ sich bei zwei Testern schwer entfernen.7, 6, 4
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.6
Rund fünf Kilogramm halten den Automaten laut Time Extension auch bei heftigem Tastendruck an seinem Platz; Modulschächte, USB und Kopfhörerbuchse sitzen gut erreichbar vorn.4, 7
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
7.4
Stick und sechs Tasten reagieren laut Stuff und Time Extension schnell; den Tasten fehlt laut Stuff etwas Widerstand, Sanwa-Teile bleiben der Deluxe-Ausgabe vorbehalten.4, 7, 5
Controller-Haptik und Haltbarkeit
6.2
Die Bauform erschwert laut Stuff das Ablegen der Hände und wird auf Dauer unbequem; das Gehäuse lässt sich laut Video Games Chronicle für eigene Bedienelemente öffnen.4, 6
Display- und Glasqualität bei Handhelds
7.4
Der 8 Zoll große IPS-Bildschirm ist laut Stuff gestochen scharf, laut Time Extension hell und farbkräftig; für zwei Spieler ist er klein, drehbar ist er nicht.4, 7, 2
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.1
Fertig montiert steht der 41 Zentimeter hohe Automat ohne Aufbau auf dem Tisch; die beleuchtete Leiste nimmt drei wechselbare Motive auf.1, 9
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es außer Stick und Tasten nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.1, 2
Funktionen und Design5.2
Spieleangebot und Plattformbindung
6.1
Sechs Capcom-Spiele sind eingebaut, darunter Strider und Final Fight; die übrigen sechs Capcom-Titel stecken in der Street-Fighter-Ausgabe, was Video Games Chronicle kritisiert.1, 9, 6
Abwärtskompatibilität
6.4
Alle Evercade-Module laufen laut Hersteller auch im Automaten, Spielstände wandern mit; Spiele mit Schultertasten wie Tomb Raider brauchen laut Stuff ein Gamepad.2, 4
Online-Funktionen und Abo-Modelle
3.9
Über WLAN kommen Firmware-Updates und laut Stuff monatlich ein Bonusspiel; Online-Mehrspieler oder einen Shop gibt es nicht.2, 4, 1
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.9
Spiele und Spielstände liegen auf den Modulen, von denen zwei gleichzeitig stecken; erweitern lässt sich das System nur durch weitere Module.1, 2
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
3.4
Einen HDMI-Ausgang hat die Alpha nicht, das Bild bleibt auf dem eingebauten Bildschirm; dazu kommen zwei USB-Anschlüsse für Controller und eine Kopfhörerbuchse.7, 4, 2
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, gespielt wird nur am Automaten selbst.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.9
Die bekannte Evercade-Oberfläche zeigt Steuerungshilfen, eine Modulliste und Speicherplätze; Schwierigkeit und Tempo der Arcade-Spiele lassen sich laut zwei Berichten nicht einstellen.7, 4, 6
Controller-Features
6.4
Anpassbare Steuerung und USB-Controller auch anderer Hersteller sind möglich; eingebaut ist aber nur ein Satz Bedienelemente, ein zweiter Controller liegt nicht bei.7, 2, 1
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.2
Mit rund fünf Kilogramm und ohne Akku bleibt der Automat ein Gerät für den festen Platz, lässt sich laut Time Extension aber leicht im Haus umstellen.4, 7
Preis-LeistungBasiswert 6.0→aktuell 5.6
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.0 auf 5.6 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.2
Regulär kostet die Alpha 249,99 Euro, bei Amazon kamen am 14.10.2026 beim günstigsten Händler 10 Euro Versand hinzu; Time Extension sieht den Preis als Hürde für Gelegenheitsspieler.3, 8, 7
Speichergröße und Erweiterbarkeit
5.4
Für den Preis gibt es sechs Spiele; mehr Auswahl kostet zusätzliche Module, die laut Stuff aber günstiger sind als die Spielekarten vergleichbarer Miniautomaten.1, 4
Bundle-Wert
6.7
Netzteil mit Steckeraufsätzen, USB-C-Kabel und drei Leistenmotive liegen bei; ein Controller für den zweiten Spieler und ein Modul fehlen.1, 9
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
5.9
Jedes weitere Spiel kommt als Modul hinzu, ein USB-Controller für den zweiten Spieler kostet extra; Abos gibt es dafür nicht.1, 2
erwartbare Lebensdauer
7.6
Mehr als 60 Module und Updates per WLAN sprechen für ein lebendiges System; das Gehäuse lässt sich laut Video Games Chronicle für neue Bedienelemente öffnen.1, 2, 6
Garantie und Service
5.6
Amazon verkaufte die Alpha am 14.10.2026 nicht selbst; beide Neuangebote stammten von Marktplatz-Händlern mit eigenem Versand, im Shop des Herstellers war sie ausverkauft.8, 9
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Die Evercade VS-R Solo spielt dieselben Module für weniger als die Hälfte am Fernseher und mit bis zu vier Spielern; der THE400 Mini bringt 25 Spiele für deutlich weniger Geld mit.1, 8
Zusammenfassung
1
Tischautomat mit 8-Zoll-IPS-Bildschirm (1024 x 768 Pixel), Stick, sechs Tasten, Stereolautsprechern und beleuchteter Leiste, fertig montiert.
2
Sechs Capcom-Spiele eingebaut, darunter Strider und Final Fight; zwei Schächte für über 60 Evercade-Module mit mehr als 600 Spielen.
3
Technik: Rockchip RK3326 mit 1,5 GHz, 512 MB RAM, WLAN für Updates, USB-C-Netzteil im Karton; kein HDMI, kein Akku.
4
Stuff (4 von 5) lobt Bildschirm, Ton und Bedienelemente; Kritik an Komfort, schmaler Spieleauswahl und fehlenden Schwierigkeitsoptionen.
★
Regulär 249,99 Euro; Amazon am 14.10.2026 nur über Händler, neu ab 249,99 Euro zuzüglich 10 Euro Versand.
Fachkommentar
Wer einen kleinen Automaten für Schreibtisch oder Regal sucht und meist allein spielt, dem empfehle ich die Evercade Alpha: Bildschirm, Ton und Verarbeitung überzeugen, und über die Module wächst die Auswahl weit über die sechs Capcom-Spiele hinaus. Wer vor allem Mega Man als Jump-and-Run erwartet, wird hier nicht fündig. Für Runden zu mehreren am Fernseher ist die Evercade VS-R Solo die bessere Wahl: Sie nutzt dieselben Module, kostete zuletzt rund 110 Euro und bindet bis zu vier Controller ein.