DJI Neo 2 im Review: 151-g-Selfie-Drohne mit Rundumsensoren
14. Oktober 2026
Die erste Neo flog gern gegen Äste, weil ihr jede Hinderniserkennung fehlte. Die DJI Neo 2 sieht jetzt in alle Richtungen, nach vorn sogar mit LiDAR, und filmt mit einem Gimbal mit zwei Achsen ruhiger. Mit 151 Gramm fliegt sie in der Klasse C0, TechRadar nennt sie ein Schnäppchen für Einsteiger. Gedämpft wird der Eindruck durch die kurze Flugzeit und die Grenzen der Variante ohne Fernsteuerung.3, 1, 6, 2
DJI Neo 2 (nur Drohne), Leichte 4K-Drohne mit Kamera
201,99€
239,00€
auf Lager
Aktualisiert: 16. Oktober 2026 06:17
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Geeignet für Einsteiger und Selfies
Aus der Hand starten, ohne Fernsteuerung filmen. Die Neo 2 hebt von der Handfläche ab, folgt per Gesten oder ActiveTrack und landet wieder auf der Hand; ein kleines Display und drei Tasten wählen den Modus. TechRadar nennt die Verfolgung zu Fuß und auf dem Rad sehr gut, enduro-mtb im offenen Gelände auch bei hohem Tempo zuverlässig.1, 3, 4, 2
Neu ist die Rundum-Hinderniserkennung: Kameras sehen in alle Richtungen, nach vorn misst ein LiDAR, nach unten ein Infrarotsensor. Bei TechRadar wich die Drohne Ästen durch Absinken aus, Notebookcheck sah sie im Follow-Modus ihren Weg durch tiefe Nadelbaumäste finden.1, 3, 2
Mit 151 Gramm fliegt die Neo 2 in der Klasse C0, die Propeller sind rundum geschützt. Zum Lieferumfang gehören ein Akku, Ersatzpropeller, Propellerschutz, Gimbal-Schutz und ein USB-C-Kabel; TechRadar zählt sie zu den günstigsten ernsthaften Drohnen am Markt.1, 9, 3
6.6
BildqualitätBefriedigend
Mehr Details und weniger Überschärfung als bei der Neo sehen enduro-mtb und Maison du Drone, obwohl der 1/2-Zoll-Sensor gleich geblieben ist.4, 5, 6
Bildqualität6.6
Schärfe und Detailgrad
7.1
Mehr Details und weniger Überschärfung als bei der Neo sehen enduro-mtb und Maison du Drone, obwohl der 1/2-Zoll-Sensor gleich geblieben ist.4, 5, 6
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.2
Notebookcheck nennt den Dynamikumfang nicht riesig, helle Bereiche clippen leicht und Gegenlicht bleibt schwach; ein Log-Profil fehlt.2, 5
Low-Light-Leistung
5.5
Blende f/2,2 und ISO bis 12800 helfen etwas, Engadget sieht die Neo 2 bei wenig Licht laut testberichte.de trotzdem unterdurchschnittlich.4, 8
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.6
Im warmen Abendlicht fand Notebookcheck die Farben zu blass, für Video gibt es nur das Standard-Farbprofil.2, 3
Bildrauschen
5.7
Vor hellem Hintergrund rauschen dunkle Motive laut Notebookcheck deutlich, auch Engadget nennt Rauschen.2, 8
Qualität der Video- und Fotomodi
7.3
4K mit 60 Bildern pro Sekunde und Hochkantvideo in 2,7K bietet diese Variante, die Zeitlupe mit 100 Bildern erst mit Fernsteuerung; Fotos nur als JPEG.1, 5
Bitrate und Codecs
6.6
Bis zu 80 Megabit pro Sekunde sind etwas mehr als die 75 der Neo und für 4K-Clips ausreichend.6, 4
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
8
Zwei Gimbal-Achsen plus RockSteady halten laut TechRadar den Horizont gerade, Notebookcheck nennt die Stabilisierung deutlich verbessert.3, 2, 6
Ungeeignet für lange Flüge und Fotos
Der Akku ist die größte Schwäche: DJI nennt 19 Minuten, mit Propellerschutz 17, TechRadar kam im Alltag eher auf 10 Minuten. Dieser Variante liegt nur ein Akku bei, das Laden in der Drohne dauert rund 70 Minuten.1, 3, 4, 7
Ohne den Sendeempfänger, der als Zubehör rund 21 Euro kostet, fliegt die Neo 2 nur per App über WLAN: bis 500 Meter laut DJI, in der Praxis laut Maison du Drone weniger, und höchstens 60 Meter hoch. Zeitlupe in 4K mit 100 Bildern pro Sekunde und manuelle Belichtung gibt es erst mit Fernsteuerung.1, 4, 5
Fotos speichert die Neo 2 nur als JPEG, ein Log-Profil fehlt, und bei wenig Licht rauscht der 1/2-Zoll-Sensor. Wer vor allem gute Bilder will, ist laut TechRadar mit der DJI Mini 5 Pro besser bedient.3, 5, 2, 8
Kamera, Gimbal und Bildqualität
Der 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln entspricht dem der Neo, die Blende ist mit f/2,2 lichtstärker, der Bildwinkel beträgt 119,8 Grad. Gefilmt wird in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und bis zu 80 Megabit pro Sekunde, hochkant in 2,7K; gespeichert wird auf 49 Gigabyte internem Speicher ohne Kartenslot.1, 6, 5, 3
Ein Gimbal mit zwei Achsen und die elektronische Stabilisierung RockSteady halten den Horizont gerade. Notebookcheck nennt die Stabilisierung deutlich verbessert, TechRadar sieht bei stärkerem Wind etwas weniger Ruhe als bei großen DJI-Kameradrohnen.3, 2, 6
7.5
VerarbeitungGut
Trotz leichtem Kunststoff wirkt die Neo 2 laut TechRadar solide gebaut, bei enduro-mtb überstand sie härtere Einschläge ohne Schaden.3, 4
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Robustheit
7.6
Trotz leichtem Kunststoff wirkt die Neo 2 laut TechRadar solide gebaut, bei enduro-mtb überstand sie härtere Einschläge ohne Schaden.3, 4
Qualität von Armen und Gelenken
7.3
Statt Klapparmen trägt ein starrer Rahmen mit integrierten Propellerschützern die Rotoren; Gelenke als Schwachstelle entfallen.3, 9
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.3
Eine Kameraabdeckung schützt den Gimbal beim Transport, die Kamera sitzt geschützt in der Nase.1, 9
Sensorabdeckungen und Ports
7.2
Kameras rundum, LiDAR vorn und Infrarot unten sind sauber zu halten, wie DJI betont; geladen und übertragen wird per USB-C.1
Propeller und Befestigung
8.1
Integrierte Propellerschützer, ein Paar Ersatzpropeller, Schrauben und ein Schraubendreher liegen bei.1, 9
Controller-Haptik und Verarbeitung
6.5
Eine Fernsteuerung fehlt in dieser Variante; drei Tasten und ein kleines Display ersetzen sie, einhändig verdecken laut enduro-mtb die Rotoren die Tasten.4, 3, 1
Transporttauglichkeit
8.7
Mit 151 Gramm und 147 x 171 x 41 Millimetern passt die Neo 2 in jeden Rucksack, eine Tasche liegt nicht bei.5, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.1
Rundum geschützte Propeller verzeihen Kontakte, Ersatzteile sind günstig; die Akkus der ersten Neo passen allerdings nicht.4, 5
Notebookcheck bemängelt einen begrenzten Dynamikumfang, Rauschen vor hellem Hintergrund, schwaches Gegenlicht und zu blasse Farben im warmen Abendlicht. Für soziale Netzwerke reichen die Aufnahmen laut TechRadar direkt aus der Kamera, Profiniveau erreichen sie nicht.2, 3
Steuerung, Tracking und Flug
Ohne Fernsteuerung bleiben Gesten, die Tasten am Gehäuse, die App, eine Apple Watch und Sprachbefehle, die laut DJI nur auf Englisch und Mandarin funktionieren. TechRadar nennt die App-Steuerung rudimentär, für die Positionierung reiche sie; die DJI Fly App fehlt laut Amazon im Google Play Store und kommt von der DJI-Website.1, 3, 9
Folgen kann die Neo 2 mit bis zu 12 Metern pro Sekunde, beim Gehen, Radfahren und Skifahren. Im dichten Wald übersah sie bei enduro-mtb kleine Äste bei rund 30 km/h; einen ganzen Trail am Stück zu filmen hält die Redaktion für unrealistisch.1, 4, 5
Windstufe 5 hält sie laut Hersteller stand; Notebookcheck nennt sie windanfällig, enduro-mtb sah sie sichtbar kämpfen, aber die Position halten. Die Akkus der ersten Neo passen nicht.4, 2, 5
Fazit und Kaufempfehlungen
6.9Gesamtwertung
Befriedigend
Die DJI Neo 2 startet aus der Hand, folgt per Gesten oder ActiveTrack und erkennt Hindernisse jetzt rundum; TechRadar vergibt für Leistung und Preis jeweils die volle Punktzahl. Dagegen stehen rund 10 Minuten Flugzeit im Alltag, in dieser Variante nur ein Akku, eine App-Steuerung mit begrenzter Reichweite und Bilder ohne Log und RAW.
Bildqualität
6.6
Verarbeitung
7.5
Funktionen und Design
6.9
Preis-Leistung
6.7
PROS
Rundum-Hinderniserkennung mit LiDAR
Start und Landung auf der Hand, Gesten, ActiveTrack
Ruhige Videos dank Gimbal mit zwei Achsen
151 g in der Klasse C0
CONS
Rund 10 Minuten Flugzeit im Alltag, ein Akku
Ohne Sendeempfänger nur WLAN mit begrenzter Reichweite
Kein Log-Profil, Fotos nur als JPEG
Windanfällig
6.9
Funktionen und DesignBefriedigend
Windstufe 5 laut Hersteller, mehr als bei der Neo; Notebookcheck nennt sie dennoch windanfällig, Maison du Drone verweist auf Nutzerberichte über Probleme bei Böen ab 30 km/h.4, 2, 5
Funktionen und Design6.9
Flugstabilität und Windreserven
6
Windstufe 5 laut Hersteller, mehr als bei der Neo; Notebookcheck nennt sie dennoch windanfällig, Maison du Drone verweist auf Nutzerberichte über Probleme bei Böen ab 30 km/h.4, 2, 5
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
7.6
Rundumsicht mit LiDAR vorn wich bei TechRadar und Notebookcheck Ästen aus; im dichten Wald bei Tempo stieß sie bei enduro-mtb an Grenzen.3, 2, 4, 1
Reichweite und Signalstabilität
4.9
Ohne Sendeempfänger reicht das WLAN laut DJI bis 500 Meter, praktisch weniger, und die App begrenzt die Höhe auf 60 Meter.1, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
4.6
DJI nennt 19 Minuten, mit Propellerschutz 17; TechRadar kam im Alltag auf rund 10 Minuten, und diese Variante hat nur einen Akku.1, 3
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack folgt mit bis zu 12 Metern pro Sekunde, dazu Gesten, Modi für Rad und Ski und eine Apple Watch als Monitor; im Offenen laut enduro-mtb sehr zuverlässig.1, 4, 3
App und Bearbeitungsfunktionen
6.9
TechRadar nennt die App-Steuerung rudimentär, die App verlangt laut Notebookcheck ein Konto und fehlt im Google Play Store; Sprachbefehle verstehen nur Englisch und Mandarin.3, 2, 9, 1
Speicheroptionen
6.8
49 Gigabyte intern reichen laut TechRadar für rund 105 Minuten 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, ein Kartenslot fehlt.3, 1
Gewichtsklasse und Mobilität
9.4
Mit 151 Gramm fällt die Neo 2 in die Klasse C0 und ist ohne Fernsteuerung sofort startklar.1, 9
Lautstärke und unauffälliges Design
7.6
Engadget lobt laut testberichte.de einen leiseren Betrieb, enduro-mtb empfindet den Startton als schrill.8, 4
Die Neo 2 behebt die größte Schwäche der Neo: Sie erkennt Hindernisse rundum, filmt ruhiger und speichert mehr. Gedämpft wird das Urteil durch die kurze Flugzeit mit einem Akku, die begrenzte App-Reichweite ohne Fernsteuerung, fehlendes Log und RAW sowie die Windanfälligkeit.2, 3, 4, 5
Wer öfter fliegt, nimmt laut TechRadar besser die Fly More Combo mit drei Akkus. Die Vorgängerin DJI Neo fliegt ohne Hinderniserkennung; wasserfest ist die HoverAir Aqua, mehr Bildqualität unter 250 Gramm bietet die DJI Lito X1 mit Fernsteuerung.3, 1
Weitere Modelle vom Einsteiger bis zur Profidrohne ordnet die Übersicht Drohnen im Überblick ein.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite des DJI-Stores, den Tests von Notebookcheck, TechRadar, enduro-mtb und Maison du Drone, zwei weiteren Artikeln von Notebookcheck, der Testübersicht von testberichte.de und der Amazon-Angebotsseite. Getestet wurden dort meist Pakete mit Fernsteuerung. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.7
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 6.9→aktuell 6.7
Für 201,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine C0-Drohne mit Rundum-Hinderniserkennung; TechRadar vergibt für den Preis die volle Punktzahl.9, 3
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 6.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 6.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.1
Für 201,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine C0-Drohne mit Rundum-Hinderniserkennung; TechRadar vergibt für den Preis die volle Punktzahl.9, 3
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.2
Ein Akku, Propellerschutz, Ersatzpropeller und Gimbal-Schutz liegen bei; Fernsteuerung, Ladestation und Netzteil fehlen.1, 9
Folgekosten für Akkus und Propeller
6
Zweitakkus kosten laut enduro-mtb 39 Euro, Sendeempfänger und RC-N3 zusammen rund 140 Euro; eine Speicherkarte braucht es nicht.4
Garantie und Service
7.3
Versand und Verkauf laufen über Amazon selbst, das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Die Fly More Combo mit drei Akkus kostete bei Amazon am 14. Oktober 2026 329 Euro und lohnt sich für Vielflieger; die Neo bleibt billiger, fliegt aber ohne Hinderniserkennung.9, 1
Bei Funktionen und Design liegt DJI Neo 2 mit 6,9 vor 6,4. Bei Bildqualität kehrt es sich um. Wer mehr Wert auf Bildqualität legt als auf Funktionen und Design, greift zu HoverAir Aqua.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
1/2-Zoll-CMOS mit 12 MP, f/2,2, 119,8 Grad (16,5 mm); 2-Achsen-Gimbal mit RockSteady
Kameraauflösung
12 MP
Kameraausstattung
mit Kamera
Kameratyp
Einzelkamera
Konstruktionsform
nicht faltbar
Ladeart
USB-C
Ladezeit
70 min
Landart
Handlandung
Lieferumfang
Drohne, ein Akku, Propellerschutz, ein Paar Ersatzpropeller mit Schrauben, Schraubendreher, Gimbal-Schutz, USB-C-Kabel
Material
Kunststoff
Maximale Geschwindigkeit
43,2 km/h
Modell
DJI Neo 2 ohne Fernsteuerung (Modell DEN225), Vorstellung am 30. Oktober 2025, weltweit erhältlich seit 13. November 2025
Navigationssystem
BeiDou, Galileo, GPS
Reichweite
500 m
Rotorenschutz
vollständig
Sensorgröße
0,5 Zoll
Signalübertragung
digitale Übertragung
Speicher
49 GB intern, kein Kartenslot
Speicherkapazität
49 GB
Speichertyp
interner Speicher
Startart
Handstart
Steuerung
Smartphone
Video
4K bis 60 fps, Zeitlupe 4K mit 100 fps nur mit Fernsteuerung; hochkant 2,7K; bis 80 Mbit/s
Video-Bitrate
80 Mbit/s
Videoauflösung
4K UHD
Windwiderstand
Level 5
Zielgerät
Android und iPhone
Übertragung
WLAN bis 500 m (App, höchstens 60 m hoch); mit Sendeempfänger O4 bis 6 km (CE)
Übertragungsstandard
Bluetooth, WLAN
Bildqualität6.6
Schärfe und Detailgrad
7.1
Mehr Details und weniger Überschärfung als bei der Neo sehen enduro-mtb und Maison du Drone, obwohl der 1/2-Zoll-Sensor gleich geblieben ist.4, 5, 6
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.2
Notebookcheck nennt den Dynamikumfang nicht riesig, helle Bereiche clippen leicht und Gegenlicht bleibt schwach; ein Log-Profil fehlt.2, 5
Low-Light-Leistung
5.5
Blende f/2,2 und ISO bis 12800 helfen etwas, Engadget sieht die Neo 2 bei wenig Licht laut testberichte.de trotzdem unterdurchschnittlich.4, 8
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.6
Im warmen Abendlicht fand Notebookcheck die Farben zu blass, für Video gibt es nur das Standard-Farbprofil.2, 3
Bildrauschen
5.7
Vor hellem Hintergrund rauschen dunkle Motive laut Notebookcheck deutlich, auch Engadget nennt Rauschen.2, 8
Qualität der Video- und Fotomodi
7.3
4K mit 60 Bildern pro Sekunde und Hochkantvideo in 2,7K bietet diese Variante, die Zeitlupe mit 100 Bildern erst mit Fernsteuerung; Fotos nur als JPEG.1, 5
Bitrate und Codecs
6.6
Bis zu 80 Megabit pro Sekunde sind etwas mehr als die 75 der Neo und für 4K-Clips ausreichend.6, 4
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
8
Zwei Gimbal-Achsen plus RockSteady halten laut TechRadar den Horizont gerade, Notebookcheck nennt die Stabilisierung deutlich verbessert.3, 2, 6
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Robustheit
7.6
Trotz leichtem Kunststoff wirkt die Neo 2 laut TechRadar solide gebaut, bei enduro-mtb überstand sie härtere Einschläge ohne Schaden.3, 4
Qualität von Armen und Gelenken
7.3
Statt Klapparmen trägt ein starrer Rahmen mit integrierten Propellerschützern die Rotoren; Gelenke als Schwachstelle entfallen.3, 9
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.3
Eine Kameraabdeckung schützt den Gimbal beim Transport, die Kamera sitzt geschützt in der Nase.1, 9
Sensorabdeckungen und Ports
7.2
Kameras rundum, LiDAR vorn und Infrarot unten sind sauber zu halten, wie DJI betont; geladen und übertragen wird per USB-C.1
Propeller und Befestigung
8.1
Integrierte Propellerschützer, ein Paar Ersatzpropeller, Schrauben und ein Schraubendreher liegen bei.1, 9
Controller-Haptik und Verarbeitung
6.5
Eine Fernsteuerung fehlt in dieser Variante; drei Tasten und ein kleines Display ersetzen sie, einhändig verdecken laut enduro-mtb die Rotoren die Tasten.4, 3, 1
Transporttauglichkeit
8.7
Mit 151 Gramm und 147 x 171 x 41 Millimetern passt die Neo 2 in jeden Rucksack, eine Tasche liegt nicht bei.5, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.1
Rundum geschützte Propeller verzeihen Kontakte, Ersatzteile sind günstig; die Akkus der ersten Neo passen allerdings nicht.4, 5
Funktionen und Design6.9
Flugstabilität und Windreserven
6
Windstufe 5 laut Hersteller, mehr als bei der Neo; Notebookcheck nennt sie dennoch windanfällig, Maison du Drone verweist auf Nutzerberichte über Probleme bei Böen ab 30 km/h.4, 2, 5
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
7.6
Rundumsicht mit LiDAR vorn wich bei TechRadar und Notebookcheck Ästen aus; im dichten Wald bei Tempo stieß sie bei enduro-mtb an Grenzen.3, 2, 4, 1
Reichweite und Signalstabilität
4.9
Ohne Sendeempfänger reicht das WLAN laut DJI bis 500 Meter, praktisch weniger, und die App begrenzt die Höhe auf 60 Meter.1, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
4.6
DJI nennt 19 Minuten, mit Propellerschutz 17; TechRadar kam im Alltag auf rund 10 Minuten, und diese Variante hat nur einen Akku.1, 3
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack folgt mit bis zu 12 Metern pro Sekunde, dazu Gesten, Modi für Rad und Ski und eine Apple Watch als Monitor; im Offenen laut enduro-mtb sehr zuverlässig.1, 4, 3
App und Bearbeitungsfunktionen
6.9
TechRadar nennt die App-Steuerung rudimentär, die App verlangt laut Notebookcheck ein Konto und fehlt im Google Play Store; Sprachbefehle verstehen nur Englisch und Mandarin.3, 2, 9, 1
Speicheroptionen
6.8
49 Gigabyte intern reichen laut TechRadar für rund 105 Minuten 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, ein Kartenslot fehlt.3, 1
Gewichtsklasse und Mobilität
9.4
Mit 151 Gramm fällt die Neo 2 in die Klasse C0 und ist ohne Fernsteuerung sofort startklar.1, 9
Lautstärke und unauffälliges Design
7.6
Engadget lobt laut testberichte.de einen leiseren Betrieb, enduro-mtb empfindet den Startton als schrill.8, 4
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 6.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 6.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.1
Für 201,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine C0-Drohne mit Rundum-Hinderniserkennung; TechRadar vergibt für den Preis die volle Punktzahl.9, 3
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.2
Ein Akku, Propellerschutz, Ersatzpropeller und Gimbal-Schutz liegen bei; Fernsteuerung, Ladestation und Netzteil fehlen.1, 9
Folgekosten für Akkus und Propeller
6
Zweitakkus kosten laut enduro-mtb 39 Euro, Sendeempfänger und RC-N3 zusammen rund 140 Euro; eine Speicherkarte braucht es nicht.4
Garantie und Service
7.3
Versand und Verkauf laufen über Amazon selbst, das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Die Fly More Combo mit drei Akkus kostete bei Amazon am 14. Oktober 2026 329 Euro und lohnt sich für Vielflieger; die Neo bleibt billiger, fliegt aber ohne Hinderniserkennung.9, 1
Zusammenfassung
1
Rundum-Hinderniserkennung mit Kameras, LiDAR nach vorn und Infrarot nach unten, neu gegenüber der ersten Neo.
2
1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln, 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und Gimbal mit zwei Achsen.
3
Ohne Fernsteuerung: Start von der Hand, Gesten, Tasten mit Display und App über WLAN bis 500 Meter.
4
Bis zu 19 Minuten Flugzeit laut DJI, bei TechRadar im Alltag rund 10 Minuten.
★
151 Gramm in der Klasse C0, 49 Gigabyte interner Speicher ohne Kartenslot.
Fachkommentar
Wer eine kleine Drohne für Selfies, Wanderungen und Radtouren sucht und keine Fernsteuerung mitnehmen will, dem empfehle ich die Neo 2: Sie startet aus der Hand, folgt zuverlässig und weicht Hindernissen aus, was die erste Neo nicht konnte. Einplanen sollte man weitere Akkus, denn TechRadar kam im Alltag auf rund 10 Minuten je Ladung. Wer mehr Bildqualität und eine Fernsteuerung will, sollte die DJI Lito X1 vergleichen: Sie hat einen größeren 1/1,3-Zoll-Sensor und ebenfalls Rundumsensoren mit LiDAR, kostet aber deutlich mehr.