Seagate FireCuda X Vault 8 TB im Review: viel Platz, ein Kabel
13. Oktober 2026
Acht Terabyte an einem einzigen USB-C-Kabel: Die Seagate FireCuda X Vault ist eine 3,5-Zoll-Festplatte des Jahrgangs 2026, die ohne Netzteil auskommt und Spielebibliotheken, Mitschnitte und Backups aufnimmt. Notebookcheck misst bis zu rund 280 MB/s, Tom’s Hardware lobt die einfache Verkabelung samt RGB-Licht. Gedämpft wird der Eindruck durch spürbare Vibrationen, ein nur 50 Zentimeter langes Kabel und die Pflicht zu einem USB-C-Anschluss mit 15 Watt.1, 4, 5, 7
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Geeignet für große Spielearchive
Viel Platz für wenig Geld je Terabyte. Acht Terabyte fassen laut StorageReview rund 110 bis 145 Spiele mit 80 bis 150 Gigabyte oder etwa 800 Stunden Full-HD-Video. Bei 278,99 Euro am 12.10.2026 kostet das Terabyte knapp 35 Euro; eine Desktop-SSD gleicher Größe lag bei Tom’s Hardware beim fast Dreifachen der Preisempfehlung.6, 9, 5
Am Schreibtisch überzeugt das Ein-Kabel-Prinzip: Ein USB-C-Kabel liefert Daten und Strom, ein Netzteil entfällt. Heise online nennt FireCuda X Vault und One Touch die ersten 3,5-Zoll-Laufwerke dieser Art seit 2016. Für Streamer kommen RGB-Licht mit Windows Dynamic Lighting und die Zertifizierung für Xbox auf dem PC hinzu.7, 1, 3
Seagates Toolkit sichert unter Windows nach Zeitplan und überträgt dabei nur geänderte Dateien, ein Spiegelordner hält Arbeitsverzeichnisse synchron. Zum Paket gehört der Datenrettungsdienst Rescue, das deutsche Datenblatt nennt drei Jahre Garantie.2, 6, 1
Ungeeignet für schnelle Ladezeiten
Im Inneren dreht eine Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, die sich laut StorageReview als Seagate SkyHawk meldet. Sequenziell erreicht sie dort rund 224 MB/s, bei 4K-Zugriffen aber nur 126 Leseoperationen pro Sekunde. StorageReview rät deshalb, aktive Spiele auf einer internen NVMe-SSD zu lassen und die FireCuda X Vault als Lager zu nutzen.6, 9
5.9
LeistungAusreichend
Rund 224 MB/s lesend bei StorageReview und bis rund 280 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte flott, liegen aber weit unter jeder externen SSD.6, 4
Leistung5.9
Lesetempo
5.6
Rund 224 MB/s lesend bei StorageReview und bis rund 280 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte flott, liegen aber weit unter jeder externen SSD.6, 4
Schreibtempo
5.3
Beim Schreiben schwanken die Messungen zwischen 158,9 MB/s im Blackmagic-Lauf und 223 MB/s im IOMeter; Tom's Hardware kopiert 50 Gigabyte mit rund 200 MB/s.6, 5
Dauerleistung bei großen Datenmengen
7.6
Große Kopieraufträge laufen ohne Cache-Einbruch durch, weil eine Festplatte keinen schnellen Zwischenspeicher leert; das volle Befüllen der 8 Terabyte dauert bei 200 MB/s dennoch gut elf Stunden.5, 1
Zugriff auf viele kleine Dateien
3.1
Kleine Dateien bremsen die Mechanik aus: Notebookcheck misst rund 3,5 MB/s bei 4K-Zugriffen, StorageReview 126 Leseoperationen pro Sekunde, Computer Bild rügt die Schreibrate.4, 6, 8
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
3.4
An USB-A-Buchsen läuft das Laufwerk gar nicht an, weil sie laut heise online nur 4,5 statt der geforderten 15 Watt liefern; ältere Rechner ohne starken USB-C-Port scheiden aus.7, 2
Temperatur und Drosselung
7.3
Hitze spielt bei 5.400 Umdrehungen und passiver Kühlung keine Rolle, eine Drosselung meldet kein Test; nach Pausen braucht die Platte laut Handbuch 30 Sekunden zum Aufwachen.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
9.2
Mit 8 Terabyte fasst sie nach StorageReview rund 110 bis 145 große Spiele; wer mehr braucht, bekommt dieselbe Bauform mit 20 Terabyte.6, 1
Hinzu kommt die Stromfrage: Der Anschluss muss mindestens 15 Watt liefern, sonst blinkt die Status-LED rot und das Laufwerk bleibt stumm. USB-A-Buchsen schaffen laut heise online nur 4,5 Watt, Adapter helfen also nicht. Für Konsolen ist sie nicht gedacht: StorageReview führt sie als reines PC-Laufwerk ohne Unterstützung für Xbox Series X und S.2, 7, 6
Wer das Laufwerk mitnehmen will, trägt 1,29 Kilogramm und ein Gehäuse von 198 mal 132 mal 53 Millimetern. Gegen Stürze, Staub oder Wasser ist es nicht geschützt.1, 4
Tempo, Lautstärke und Vibration im Betrieb
Die Messwerte der drei Tests liegen nah beieinander: Tom’s Hardware kopiert einen 50-Gigabyte-Ordner mit rund 200 MB/s, StorageReview misst 224 MB/s lesend und 223 MB/s schreibend, Notebookcheck kommt im CrystalDiskMark auf bis zu rund 280 MB/s. Damit ist die FireCuda X Vault etwas schneller als die Schwester One Touch und klar schneller als tragbare 2,5-Zoll-Festplatten.5, 6, 4
Schwach bleibt sie bei kleinen Dateien: Notebookcheck nennt rund 3,5 MB/s bei 4K-Zugriffen, Computer Bild bemängelt die niedrige Schreibrate bei kleinen Dateien und setzt das Laufwerk mit der Note gut (2,0) auf Platz sieben von sieben. Im Blackmagic-Lauf von StorageReview lag die Schreibrate bei 158,9 MB/s.4, 8, 6
Im Betrieb misst Notebookcheck höchstens 37,9 dB(A). Der Ton liegt tief und fällt kaum auf, das Gehäuse vibriert aber deutlich spürbar. Ein Platz neben dem Gaming-PC ist daher besser als einer direkt neben dem Mikrofon.4
Nach längerer Pause legt der Rechner die Platte schlafen, das Aufwachen dauert laut Handbuch 30 Sekunden oder länger. Hitze ist bei 5.400 Umdrehungen und passiver Kühlung kein Thema, StorageReview sieht auch bei gestapelten Laufwerken genug Luft um die Rippen.2, 6
5.2
VerarbeitungAusreichend
Das Gehäuse besteht ganz aus Kunststoff, verwindet sich laut Notebookcheck aber nicht; Tom's Hardware nennt es weder edel noch billig.4, 5
Verarbeitung5.2
Gehäuse und Material
6.8
Das Gehäuse besteht ganz aus Kunststoff, verwindet sich laut Notebookcheck aber nicht; Tom's Hardware nennt es weder edel noch billig.4, 5
Sturz- und Stoßfestigkeit
3.6
Eine 3,5-Zoll-Festplatte mit beweglichen Teilen verträgt keine Stürze, und das Gehäuse hat weder Gummihülle noch Fallschutz.4, 1
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist das Gehäuse nicht geschützt: Es trägt keine IP-Klasse und ist als Schreibtischgerät für trockene Räume gebaut.1, 5
Größe und Gewicht
4.1
Mit 198 mal 132 mal 53 Millimetern und 1,29 Kilogramm ist sie ein Schreibtischgerät; Notebookcheck findet sie größer und schwerer als die One Touch.1, 4
Stecker und Kabel
6.1
Der einzelne USB-C-Port sitzt hinten, das abnehmbare Kabel ist mit 0,5 Metern knapp; Notebookcheck und Computer Bild führen die Länge als Nachteil.1, 4, 8
Haltbarkeit des Speichers
7
Im Inneren arbeitet laut StorageReview eine Seagate SkyHawk, eine für Dauerbetrieb gebaute Überwachungsfestplatte; bewegliche Teile bleiben das Risiko jeder Festplatte, das Datenblatt sichert drei Jahre zu.6, 1
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
5.3
Notebookcheck misst höchstens 37,9 dB(A) bei tiefem Ton, kritisiert aber deutlich spürbare Vibrationen; ein großer Gummifuß hält das Gehäuse an Ort und Stelle.4
Anschluss, Software und Garantie
Hinten sitzt ein einzelner USB-C-Port, das beiliegende Kabel misst 0,5 Meter und ist abnehmbar. Tom’s Hardware weist darauf hin, dass am Desktop-PC oft nur die rückseitigen Buchsen 15 Watt liefern und bei knappen Ports ein Hub mit eigener Stromversorgung nötig wird. Auch der Hub muss laut Handbuch 15 Watt weitergeben.1, 5, 2
Ab Werk ist die Platte mit NTFS formatiert. Macs lesen dieses Format, schreiben aber erst nach einer Neuformatierung mit exFAT oder APFS; das Datenblatt nennt als Zielsystem ausdrücklich Windows. RGB-Steuerung und Backup-Plan des Toolkits laufen nur unter Windows.2, 1
Die Lichtleiste lässt sich über Windows Dynamic Lighting ohne Zusatzprogramm einstellen, StorageReview stört die ungleichmäßige Ausleuchtung. Als Beigaben liegen ein Monat Xbox Game Pass Ultimate für PC und zwei Monate Adobe Creative Cloud bei, der Spielepass gilt nur für neue Abonnenten.5, 6, 3
Bei der Garantie widersprechen sich die Angaben: Das deutsche Datenblatt führt für die Bestellnummer STNL8000400 drei Jahre, die Amazon-Seite nennt im Titel zwei und im Detailblock drei, die US-Tests sprechen von zwei Jahren samt Datenrettung. Maßgeblich ist das Datenblatt, den Kaufbeleg sollte man dennoch aufbewahren.1, 9, 5, 6
Fazit und Kaufempfehlungen
6.3Gesamtwertung
Befriedigend
Die Seagate FireCuda X Vault bringt 8 Terabyte in einem 3,5-Zoll-Gehäuse unter, das Strom und Daten über ein einziges USB-C-Kabel bezieht; die gelesenen Messungen liegen bei 200 bis 280 MB/s, gelobt wird die einfache Verkabelung. Dagegen stehen spürbare Vibrationen, ein 50 Zentimeter kurzes Kabel, die Pflicht zu 15 Watt am USB-C-Port und langsame Zugriffe auf kleine Dateien.
Leistung
5.9
Verarbeitung
5.2
Funktionen und Design
6.8
Preis-Leistung
7.2
PROS
8 TB für knapp 35 Euro je Terabyte (Amazon, Oktober 2026)
Strom und Daten über ein USB-C-Kabel
Backup-Software und Datenrettung Rescue
RGB über Windows Dynamic Lighting
CONS
Spürbare Vibrationen im Betrieb
USB-C-Port mit 15 Watt Pflicht
Kabel nur 0,5 m lang
Langsam bei kleinen Dateien
6.8
Funktionen und DesignBefriedigend
USB-C mit dem Tempo von USB 3.0 reicht für jede Festplatte aus, mehr als 5 Gbit/s könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; ein zweiter Port oder ein Hub ist nicht eingebaut.9, 1
Funktionen und Design6.8
Schnittstelle und Standard
6.4
USB-C mit dem Tempo von USB 3.0 reicht für jede Festplatte aus, mehr als 5 Gbit/s könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; ein zweiter Port oder ein Hub ist nicht eingebaut.9, 1
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
5.4
Windows-Rechner erkennen die NTFS-Platte sofort, Macs brauchen eine Neuformatierung; mit Xbox Series X und S arbeitet sie laut StorageReview nicht zusammen.2, 6
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
5.1
Eine Hardwareverschlüsselung hat das Laufwerk nicht; den Zugriff sichert auf Wunsch der Kennwortschutz Seagate Secure im Toolkit.6, 1
Software für Backup und Verwaltung
7.4
Toolkit sichert nach Zeitplan und nur geänderte Dateien, spiegelt Ordner und importiert Speicherkarten; Backup-Plan und RGB-Steuerung gibt es allerdings nur unter Windows.6, 2
Datenrettungsdienst
8.6
Der Datenrettungsdienst Rescue gehört zum Kaufpreis und hebt die FireCuda X Vault von vielen externen Laufwerken ab; die US-Tests nennen zwei Jahre Laufzeit.1, 5, 3
Stromversorgung
7.9
Strom kommt über dasselbe USB-C-Kabel wie die Daten, ein Netzteil entfällt; dafür muss der Port mindestens 15 Watt liefern, sonst blinkt die Status-LED rot.1, 2
Lieferumfang
6.3
Im Karton liegen Laufwerk, 0,5-Meter-Kabel und Kurzanleitung, dazu ein Monat Xbox Game Pass Ultimate für PC und zwei Monate Adobe Creative Cloud; ein Adapter oder ein längeres Kabel ist nicht dabei.1, 3
Zusatzfunktionen
7.2
RGB-Licht mit Windows Dynamic Lighting und die Zertifizierung für Xbox auf dem PC sind nette Zugaben; StorageReview bemängelt die ungleichmäßige Ausleuchtung der Lichtleiste.3, 7, 6
Die FireCuda X Vault liefert viel Speicher mit wenig Kabelsalat: 8 Terabyte, für Festplatten übliche 200 bis 280 MB/s, Backup-Software und Datenrettung in einem Gehäuse ohne Netzteil. Gedämpft wird das Urteil durch die Vibrationen, das kurze Kabel, den Zwang zu 15 Watt am USB-C-Port und das schwache Tempo bei kleinen Dateien.4, 5, 6
Am 12.10.2026 kostete sie bei Amazon 278,99 Euro, die Preisempfehlung lag zum Start bei 334 Euro. Ohne RGB gibt es dieselbe Ein-Kabel-Technik in der Seagate One Touch, laut heise online ab 250 Euro Preisempfehlung. Wer Spiele direkt starten will, braucht eine SSD: Die WD Blue SN5100 2 TB ist die günstige Wahl für den M.2-Steckplatz, die WD_BLACK SN8100 2 TB die schnelle.9, 7
Welche SSD zu welchem Rechner passt, ordnet die SSD-Kaufberatung ein. Grundlagen zu Speicherkarten erklärt der Ratgeber zur SD-Speicherkarte.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf dem deutschen Datenblatt, dem Online-Handbuch und der Produktseite von Seagate, den gelesenen Originaltests von Notebookcheck, Tom’s Hardware und StorageReview, der Meldung von heise online zum Marktstart, der Ergebnisübersicht von Computer Bild 15/2026 sowie der Amazon-Angebotsseite. Alle drei Tests haben die Ausführung mit 8 Terabyte gemessen. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Weil Festplatten, SSDs, Sticks und Speicherkarten dieselben Kriterien teilen, schneidet eine Festplatte bei Tempo und Robustheit niedriger ab als eine SSD, bei Kapazität und Preis je Terabyte dafür höher. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.2
Preis-LeistungGut
Basiswert 6.9→aktuell 7.2
Bei 278,99 Euro am 12.10.2026 kostet das Terabyte knapp 35 Euro; eine Desktop-SSD mit 8 Terabyte lag bei Tom's Hardware beim fast Dreifachen der Preisempfehlung.9, 5
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 7.2
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 7% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 7.2 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Preis je Terabyte
8.7
Bei 278,99 Euro am 12.10.2026 kostet das Terabyte knapp 35 Euro; eine Desktop-SSD mit 8 Terabyte lag bei Tom's Hardware beim fast Dreifachen der Preisempfehlung.9, 5
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.7
Für den Preis gibt es das übliche Festplattentempo von 200 bis 280 MB/s; Computer Bild sieht das Laufwerk mit 80 von 100 Punkten auf dem letzten Platz von sieben Desktop-Festplatten.8, 4, 5
Garantie und Service
7.6
Drei Jahre beschränkte Garantie laut deutschem Datenblatt und der Rettungsdienst Rescue sind überdurchschnittlich; Amazon nennt im Seitentitel allerdings nur zwei Jahre.1, 9
Auswahl an Kapazitäten
5.7
Zur Wahl stehen nur 8 und 20 Terabyte, dazwischen klafft eine große Lücke; die Schwester One Touch gibt es laut heise online mit bis zu 24 Terabyte.7, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.2
Die technisch verwandte One Touch startet laut heise online bei 250 Euro Preisempfehlung, die klassische Expansion Desktop gewann den Vergleich von Computer Bild; die FireCuda kostet den Aufschlag für RGB.7, 8
Folgekosten für Zubehör
6.3
Wer keinen USB-C-Port mit 15 Watt frei hat, braucht laut Tom's Hardware einen Hub mit eigener Stromversorgung; auch ein längeres Kabel kommt oft dazu.5, 2
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
NTFS ab Werk, für macOS neu formatieren (exFAT oder APFS)
Formfaktor
3,5 Zoll
Garantie
Drei Jahre beschränkte Garantie laut deutschem Datenblatt, Datenrettung Rescue inklusive
Gehäuse
Kunststoff in Space Grau, Gummifuß, RGB-Lichtleiste
Kabel
USB-C auf USB-C, 0,5 m, abnehmbar
Kapazität
8 TB (8.000 GB), auch mit 20 TB erhältlich
Laufwerk
3,5-Zoll-Festplatte mit 5.400 U/min, meldet sich als Seagate SkyHawk ST8000VX009
Lautstärke
höchstens 37,9 dB(A) laut Notebookcheck, spürbare Vibrationen
Lesegeschwindigkeit
224 MB/s
Lieferumfang
Laufwerk, USB-C-Kabel, Kurzanleitung, ein Monat Xbox Game Pass Ultimate für PC, zwei Monate Adobe Creative Cloud
Maße
198 x 132 x 53,2 mm
Modell
Seagate FireCuda X Vault 8 TB, Bestellnummer STNL8000400, Jahrgang 2026, Marktstart April 2026
Schnittstelle
USB
Schreibgeschwindigkeit
223 MB/s
Software
Seagate Toolkit: Backup nach Zeitplan, Spiegelordner, RGB-Steuerung (Windows)
Speicherkapazität
8000 GB
Speichermedium-Typ
Externe Festplatte
Speichertechnologie
HDD
Steckertyp
USB-C
Tempo in Tests
224 MB/s lesend und 223 MB/s schreibend (StorageReview), rund 200 MB/s im 50-GB-Kopiertest (Tom's Hardware), bis rund 280 MB/s (Notebookcheck)
USB-Standard
USB 3.0
Leistung5.9
Lesetempo
5.6
Rund 224 MB/s lesend bei StorageReview und bis rund 280 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte flott, liegen aber weit unter jeder externen SSD.6, 4
Schreibtempo
5.3
Beim Schreiben schwanken die Messungen zwischen 158,9 MB/s im Blackmagic-Lauf und 223 MB/s im IOMeter; Tom's Hardware kopiert 50 Gigabyte mit rund 200 MB/s.6, 5
Dauerleistung bei großen Datenmengen
7.6
Große Kopieraufträge laufen ohne Cache-Einbruch durch, weil eine Festplatte keinen schnellen Zwischenspeicher leert; das volle Befüllen der 8 Terabyte dauert bei 200 MB/s dennoch gut elf Stunden.5, 1
Zugriff auf viele kleine Dateien
3.1
Kleine Dateien bremsen die Mechanik aus: Notebookcheck misst rund 3,5 MB/s bei 4K-Zugriffen, StorageReview 126 Leseoperationen pro Sekunde, Computer Bild rügt die Schreibrate.4, 6, 8
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
3.4
An USB-A-Buchsen läuft das Laufwerk gar nicht an, weil sie laut heise online nur 4,5 statt der geforderten 15 Watt liefern; ältere Rechner ohne starken USB-C-Port scheiden aus.7, 2
Temperatur und Drosselung
7.3
Hitze spielt bei 5.400 Umdrehungen und passiver Kühlung keine Rolle, eine Drosselung meldet kein Test; nach Pausen braucht die Platte laut Handbuch 30 Sekunden zum Aufwachen.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
9.2
Mit 8 Terabyte fasst sie nach StorageReview rund 110 bis 145 große Spiele; wer mehr braucht, bekommt dieselbe Bauform mit 20 Terabyte.6, 1
Verarbeitung5.2
Gehäuse und Material
6.8
Das Gehäuse besteht ganz aus Kunststoff, verwindet sich laut Notebookcheck aber nicht; Tom's Hardware nennt es weder edel noch billig.4, 5
Sturz- und Stoßfestigkeit
3.6
Eine 3,5-Zoll-Festplatte mit beweglichen Teilen verträgt keine Stürze, und das Gehäuse hat weder Gummihülle noch Fallschutz.4, 1
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist das Gehäuse nicht geschützt: Es trägt keine IP-Klasse und ist als Schreibtischgerät für trockene Räume gebaut.1, 5
Größe und Gewicht
4.1
Mit 198 mal 132 mal 53 Millimetern und 1,29 Kilogramm ist sie ein Schreibtischgerät; Notebookcheck findet sie größer und schwerer als die One Touch.1, 4
Stecker und Kabel
6.1
Der einzelne USB-C-Port sitzt hinten, das abnehmbare Kabel ist mit 0,5 Metern knapp; Notebookcheck und Computer Bild führen die Länge als Nachteil.1, 4, 8
Haltbarkeit des Speichers
7
Im Inneren arbeitet laut StorageReview eine Seagate SkyHawk, eine für Dauerbetrieb gebaute Überwachungsfestplatte; bewegliche Teile bleiben das Risiko jeder Festplatte, das Datenblatt sichert drei Jahre zu.6, 1
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
5.3
Notebookcheck misst höchstens 37,9 dB(A) bei tiefem Ton, kritisiert aber deutlich spürbare Vibrationen; ein großer Gummifuß hält das Gehäuse an Ort und Stelle.4
Funktionen und Design6.8
Schnittstelle und Standard
6.4
USB-C mit dem Tempo von USB 3.0 reicht für jede Festplatte aus, mehr als 5 Gbit/s könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; ein zweiter Port oder ein Hub ist nicht eingebaut.9, 1
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
5.4
Windows-Rechner erkennen die NTFS-Platte sofort, Macs brauchen eine Neuformatierung; mit Xbox Series X und S arbeitet sie laut StorageReview nicht zusammen.2, 6
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
5.1
Eine Hardwareverschlüsselung hat das Laufwerk nicht; den Zugriff sichert auf Wunsch der Kennwortschutz Seagate Secure im Toolkit.6, 1
Software für Backup und Verwaltung
7.4
Toolkit sichert nach Zeitplan und nur geänderte Dateien, spiegelt Ordner und importiert Speicherkarten; Backup-Plan und RGB-Steuerung gibt es allerdings nur unter Windows.6, 2
Datenrettungsdienst
8.6
Der Datenrettungsdienst Rescue gehört zum Kaufpreis und hebt die FireCuda X Vault von vielen externen Laufwerken ab; die US-Tests nennen zwei Jahre Laufzeit.1, 5, 3
Stromversorgung
7.9
Strom kommt über dasselbe USB-C-Kabel wie die Daten, ein Netzteil entfällt; dafür muss der Port mindestens 15 Watt liefern, sonst blinkt die Status-LED rot.1, 2
Lieferumfang
6.3
Im Karton liegen Laufwerk, 0,5-Meter-Kabel und Kurzanleitung, dazu ein Monat Xbox Game Pass Ultimate für PC und zwei Monate Adobe Creative Cloud; ein Adapter oder ein längeres Kabel ist nicht dabei.1, 3
Zusatzfunktionen
7.2
RGB-Licht mit Windows Dynamic Lighting und die Zertifizierung für Xbox auf dem PC sind nette Zugaben; StorageReview bemängelt die ungleichmäßige Ausleuchtung der Lichtleiste.3, 7, 6
Preis-LeistungBasiswert 6.9→aktuell 7.2
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 7% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.9 auf 7.2 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Preis je Terabyte
8.7
Bei 278,99 Euro am 12.10.2026 kostet das Terabyte knapp 35 Euro; eine Desktop-SSD mit 8 Terabyte lag bei Tom's Hardware beim fast Dreifachen der Preisempfehlung.9, 5
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.7
Für den Preis gibt es das übliche Festplattentempo von 200 bis 280 MB/s; Computer Bild sieht das Laufwerk mit 80 von 100 Punkten auf dem letzten Platz von sieben Desktop-Festplatten.8, 4, 5
Garantie und Service
7.6
Drei Jahre beschränkte Garantie laut deutschem Datenblatt und der Rettungsdienst Rescue sind überdurchschnittlich; Amazon nennt im Seitentitel allerdings nur zwei Jahre.1, 9
Auswahl an Kapazitäten
5.7
Zur Wahl stehen nur 8 und 20 Terabyte, dazwischen klafft eine große Lücke; die Schwester One Touch gibt es laut heise online mit bis zu 24 Terabyte.7, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.2
Die technisch verwandte One Touch startet laut heise online bei 250 Euro Preisempfehlung, die klassische Expansion Desktop gewann den Vergleich von Computer Bild; die FireCuda kostet den Aufschlag für RGB.7, 8
Folgekosten für Zubehör
6.3
Wer keinen USB-C-Port mit 15 Watt frei hat, braucht laut Tom's Hardware einen Hub mit eigener Stromversorgung; auch ein längeres Kabel kommt oft dazu.5, 2
Zusammenfassung
1
8 Terabyte auf einer 3,5-Zoll-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, alternativ mit 20 Terabyte erhältlich.
2
Strom und Daten über ein USB-C-Kabel, der Anschluss muss mindestens 15 Watt liefern.
3
Rund 200 bis 280 MB/s sequenziell in den gelesenen Messungen, bei kleinen Dateien deutlich langsamer.
4
Toolkit für Backup und Spiegelung unter Windows, Datenrettungsdienst Rescue und laut deutschem Datenblatt drei Jahre Garantie.
★
198 x 132 x 53 Millimeter, 1,29 Kilogramm, Kunststoffgehäuse mit RGB-Licht, höchstens 37,9 dB(A) laut Notebookcheck.
Fachkommentar
Wer am Gaming-PC Platz für ausgelagerte Spiele, Mitschnitte und Backups braucht und kein weiteres Netzteil unter dem Tisch will, dem empfehle ich die FireCuda X Vault mit 8 Terabyte: knapp 35 Euro je Terabyte, rund 220 MB/s und ein Datenrettungsdienst sind für eine Desktop-Festplatte ein stimmiges Paket. Einplanen sollte man einen USB-C-Port mit 15 Watt, das kurze Kabel und die Vibrationen auf der Tischplatte. Wer Spiele direkt vom Laufwerk starten will, sollte stattdessen die WD Blue SN5100 2 TB vergleichen: Die interne NVMe-SSD lädt um ein Vielfaches schneller, fasst aber nur ein Viertel.