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Seagate One Touch Desktop USB-C 8 TB im Review: leise, ein Kabel
13. Oktober 2026
Ein Kabel, kein Netzteil, kaum Geräusch: Die Seagate One Touch Desktop USB-C ist eine 3,5-Zoll-Festplatte des Jahrgangs 2026 mit 8 Terabyte, die Backups, Fotoarchive und Projektdaten aufnimmt. Notebookcheck misst höchstens 36,9 dB(A) und bis zu 220 MB/s. Gedämpft wird der Eindruck durch ein nur 50 Zentimeter langes Kabel, die Pflicht zu einem USB-C-Anschluss mit 15 Watt und die auf zwei Jahre begrenzte Garantie.1, 2, 3, 6
Seagate 8TB One Touch Desktop-Festplatte | USB-C (STNB8000400)
272,86€
auf Lager
Aktualisiert: 14. Oktober 2026 22:27
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Geeignet für Backups am Schreibtisch
Acht Terabyte ohne Netzteil und fast ohne Geräusch. Die One Touch Desktop bezieht Strom und Daten über ein einziges USB-C-Kabel und blieb bei Notebookcheck mit höchstens 36,9 dB(A) leiser als die Schwester FireCuda X Vault. Das Geräusch erinnert laut Test an den Lüfter eines Büro-Laptops, störende Vibrationen gab es nicht.3, 1, 6
Bei 272,86 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 34 Euro. Für ähnliches Geld gibt es bei tragbaren SSDs gerade ein Terabyte, etwa bei der SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB. Wer Platz statt Tempo braucht, ist mit der Festplatte besser bedient.7
Zum Paket gehören das Toolkit für zeitgesteuerte Backups und Ordnerspiegelung sowie zwei Jahre Datenrettungsdienst Rescue. An Windows und macOS läuft das Laufwerk laut Datenblatt mit den meisten Systemen, nur Time Machine verlangt eine Neuformatierung.1, 4
Ungeeignet für Schnitt vom Laufwerk
Im Gehäuse arbeitet eine Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Sequenziell schafft sie rund 211 MB/s, bei 4K-Zugriffen nur 129 Leseoperationen pro Sekunde. Für Videoschnitt direkt vom Laufwerk scheidet sie laut StorageReview aus.4, 7
5.9
LeistungAusreichend
Rund 211 MB/s lesend im IOMeter von StorageReview und bis zu 220 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte ordentlich, liegen aber weit unter jeder SSD.4, 3
Leistung5.9
Lesetempo
5.4
Rund 211 MB/s lesend im IOMeter von StorageReview und bis zu 220 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte ordentlich, liegen aber weit unter jeder SSD.4, 3
Schreibtempo
5.2
Beim Schreiben misst StorageReview 211 MB/s im IOMeter und 152 MB/s im Blackmagic-Lauf; Tom's Hardware sah die One Touch im Kopiertest mit 50 Gigabyte hinter der Schwester.4, 5
Dauerleistung bei großen Datenmengen
7.6
Große Kopieraufträge laufen ohne Cache-Einbruch durch, weil eine Festplatte keinen schnellen Zwischenspeicher leert; das volle Befüllen der 8 Terabyte dauert bei rund 210 MB/s dennoch gut zehn Stunden.4, 1, 5
Zugriff auf viele kleine Dateien
2.9
Kleine Dateien bremsen die Mechanik aus: Notebookcheck misst höchstens 2,25 MB/s bei 4K-Zugriffen, StorageReview 129 Leseoperationen pro Sekunde.3, 4
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
3.4
An USB-A-Buchsen läuft das Laufwerk gar nicht an, weil sie laut heise online nur 4,5 statt der geforderten 15 Watt liefern; ältere Rechner ohne starken USB-C-Port scheiden aus.6, 1
Temperatur und Drosselung
7.3
Hitze spielt bei 5.400 Umdrehungen keine Rolle, eine Drosselung meldet keiner der Tests; die Lautstärke blieb bei Notebookcheck bei höchstens 36,9 dB(A).3, 4, 5
Kapazität und nutzbarer Speicher
9.2
Mit 8 Terabyte fasst sie laut StorageReview rund 200.000 RAW-Fotos oder 120 Stunden 4K-Video; die Reihe reicht laut Datenblatt bis 24 Terabyte.4, 1
Der Anschluss muss mindestens 15 Watt liefern, sonst arbeitet das Laufwerk laut Datenblatt womöglich nicht ordnungsgemäß. USB-A-Buchsen liefern laut heise online nur 4,5 Watt, ein Adapter hilft deshalb nicht. Ältere Rechner ohne kräftigen USB-C-Port bleiben außen vor.1, 6
Trotz Stromversorgung über USB ist die One Touch kein Laufwerk für die Jackentasche: Sie wiegt 1,07 Kilogramm, misst 187 mal 132 mal 40 Millimeter und ist weder gegen Stürze noch gegen Staub oder Wasser geschützt.1
Tempo und Lautstärke in den Messungen
StorageReview misst mit IOMeter 211 MB/s lesend und schreibend, im Blackmagic-Lauf 210,9 MB/s lesend und 152 MB/s schreibend. Notebookcheck kommt im CrystalDiskMark auf bis zu 220 MB/s. Damit liegt die One Touch knapp hinter der FireCuda X Vault, in der laut StorageReview dieselbe SkyHawk-Festplatte steckt.4, 3
Im Anwendungstest PCMark 10 trennen beide Laufwerke bei StorageReview nur vier Punkte. Tom’s Hardware sah die One Touch im PCMark 10 und im CrystalDiskMark leicht vorn, im Kopiertest mit 50 Gigabyte dahinter. Praktisch sind beide gleich schnell.4, 5
Kleine Dateien bremsen wie bei jeder Festplatte: Notebookcheck nennt höchstens 2,25 MB/s bei 4K-Zugriffen. Einen Tempoeinbruch nach gefülltem Zwischenspeicher, wie ihn manche SSDs zeigen, gibt es dafür nicht.3
Bei der Lautstärke liegt die One Touch vorn: 36,9 dB(A) gegenüber 37,9 dB(A) bei der FireCuda X Vault und keine störenden Vibrationen. Notebookcheck hält sie deshalb für das passendere Laufwerk im Büro.3
5.3
VerarbeitungAusreichend
Aluminium und Kunststoff teilen sich das Gehäuse: StorageReview empfindet es als hochwertig, Notebookcheck findet die Kunststoffteile eher billig und nachgiebig.4, 3
Verarbeitung5.3
Gehäuse und Material
6.5
Aluminium und Kunststoff teilen sich das Gehäuse: StorageReview empfindet es als hochwertig, Notebookcheck findet die Kunststoffteile eher billig und nachgiebig.4, 3
Sturz- und Stoßfestigkeit
3.6
Eine 3,5-Zoll-Festplatte mit beweglichen Teilen verträgt keine Stürze, und das Gehäuse hat weder Gummihülle noch Fallschutz.3, 1
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist das Gehäuse nicht geschützt: Das Datenblatt führt keine IP-Klasse, gebaut ist es für trockene Innenräume.1
Größe und Gewicht
4.6
Mit 187 mal 132 mal 40 Millimetern und 1,07 Kilogramm ist sie laut Notebookcheck tragbarer als die FireCuda X Vault, bleibt aber ein Schreibtischgerät.1, 3
Stecker und Kabel
6.1
Der einzelne USB-C-Port sitzt hinten, das beiliegende Kabel ist mit 0,5 Metern knapp bemessen.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.7
Im Inneren meldet sich laut StorageReview eine Seagate SkyHawk, eine für Dauerbetrieb gebaute Überwachungsfestplatte; die Garantie endet laut Datenblatt aber schon nach zwei Jahren.4, 1
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
6.4
Notebookcheck misst höchstens 36,9 dB(A) und spürt keine störenden Vibrationen; weil die Gummifüße nur unter dem Metallteil sitzen, kann das Laufwerk leicht wackeln.3
Gehäuse, Anschluss und Garantie
Das Gehäuse kombiniert einen glatten Aluminiumteil mit dunkelgrauem Kunststoff im Wellenmuster. StorageReview lobt den hochwertigen Eindruck, Notebookcheck findet die Kunststoffteile dagegen eher billig und nachgiebig. Die kleinen Gummifüße sitzen nur unter dem Metallteil, weshalb das Laufwerk leicht wackeln kann.4, 3
Hinten sitzt ein USB-C-Port mit 5 Gbit/s, das beiliegende Kabel ist 0,5 Meter lang. Eine Beleuchtung fehlt, nur die Statusleuchte an der Front zeigt den Betrieb an. Als Beigaben nennt Seagate Probezeiträume für Adobe Creative Cloud Pro, Mylio und Synology Deep Search.1, 4, 2
Das Toolkit sichert nach dem ersten Durchlauf nur geänderte Dateien, spiegelt Ordner und importiert Speicherkarten. Eine Hardwareverschlüsselung nennt Seagate nur für die tragbare One Touch; der Desktop-Ausführung bleibt der Kennwortschutz Seagate Secure im Toolkit.4, 2
Das deutsche Datenblatt nennt zwei Jahre beschränkte Garantie und zwei Jahre Rescue, jeweils mit dem Hinweis, das Angebot könne je nach Region abweichen. Die Schwester Seagate FireCuda X Vault 8 TB führt Seagate in deren Datenblatt mit drei Jahren.1
Fazit und Kaufempfehlungen
6.2Gesamtwertung
Befriedigend
Die Seagate One Touch Desktop USB-C bringt 8 Terabyte in einem 3,5-Zoll-Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff unter, das Strom und Daten über ein einziges USB-C-Kabel bezieht; die gelesenen Messungen liegen bei rund 210 bis 220 MB/s, mit höchstens 36,9 dB(A) arbeitet sie leise. Dagegen stehen ein 50 Zentimeter kurzes Kabel, die Pflicht zu 15 Watt am USB-C-Port, langsame Zugriffe auf kleine Dateien und zwei Jahre Garantie.
Leistung
5.9
Verarbeitung
5.3
Funktionen und Design
6.7
Preis-Leistung
6.9
PROS
8 TB für rund 34 Euro je Terabyte (Amazon, Oktober 2026)
Strom und Daten über ein USB-C-Kabel
Leise, keine störenden Vibrationen
Backup-Software und Datenrettung Rescue
CONS
USB-C-Port mit 15 Watt Pflicht
Kabel nur 0,5 m lang
Langsam bei kleinen Dateien
Nur zwei Jahre Garantie
6.7
Funktionen und DesignBefriedigend
USB-C mit 5 Gbit/s reicht für jede Festplatte aus, mehr könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; einen zweiten Port oder einen Hub gibt es nicht.7, 1
Funktionen und Design6.7
Schnittstelle und Standard
6.4
USB-C mit 5 Gbit/s reicht für jede Festplatte aus, mehr könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; einen zweiten Port oder einen Hub gibt es nicht.7, 1
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
6.3
Windows und macOS arbeiten laut Datenblatt mit dem Laufwerk zusammen, für Time Machine ist eine Neuformatierung nötig; das Toolkit läuft nicht unter ChromeOS.1, 2
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
4.9
Eine Hardwareverschlüsselung nennt Seagate nur für die tragbare One Touch; für die Desktop-Ausführung bleibt der Kennwortschutz Seagate Secure im Toolkit, den StorageReview für unterstützte Laufwerke aufführt.2, 4
Software für Backup und Verwaltung
7.4
Toolkit sichert nach Zeitplan und nur geänderte Dateien, spiegelt Ordner fortlaufend und importiert Speicherkarten; Zusatzprogramme sind für die Datensicherung nicht nötig.4, 1
Datenrettungsdienst
8.6
Der Datenrettungsdienst Rescue gehört zwei Jahre lang zum Kaufpreis und umfasst laut StorageReview einen Laborversuch mit rund 30 Tagen Bearbeitungszeit.1, 4
Stromversorgung
7.9
Strom kommt über dasselbe USB-C-Kabel wie die Daten, ein Netzteil entfällt; dafür muss der Port mindestens 15 Watt liefern, USB-A-Buchsen scheiden damit aus.1, 6
Lieferumfang
6.3
Im Karton liegen Laufwerk, 0,5-Meter-Kabel und Kurzanleitung, dazu Probezeiträume für Adobe Creative Cloud Pro, Mylio und Synology Deep Search; ein Adapter oder ein längeres Kabel ist nicht dabei.1, 2
Zusatzfunktionen
5.6
Zusätze wie Beleuchtung oder weitere Anschlüsse spart sich Seagate; die Statusleuchte an der Front warnt immerhin, wenn der Port zu wenig Strom liefert.4, 2
Die One Touch Desktop ist die nüchterne Schwester der FireCuda X Vault: gleiche Festplatte, gleiches Ein-Kabel-Prinzip, aber leiser, flacher und ohne Licht. Gedämpft wird das Urteil durch das kurze Kabel, die Pflicht zu 15 Watt am USB-C-Port, das schwache Tempo bei kleinen Dateien und die auf zwei Jahre begrenzte Garantie.3, 4, 1
Am 13.10.2026 kostete sie bei Amazon 272,86 Euro bei einem Marktplatz-Händler; heise online nannte zum Start 250 Euro Preisempfehlung, Notebookcheck im Juni rund 328 Euro als regulären Preis. Die Seagate FireCuda X Vault 8 TB lag im Oktober 2026 auf ähnlichem Preisniveau und bringt RGB-Licht mit, vibriert aber spürbar. Wer statt Platz Tempo für unterwegs sucht, greift zur SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB.7, 6, 3
Welche SSD zu welchem Rechner passt, ordnet die SSD-Kaufberatung ein. Grundlagen zu Speicherkarten erklärt der Ratgeber zur SD-Speicherkarte.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf dem deutschen Datenblatt und der Produktseite von Seagate, den gelesenen Originaltests von Notebookcheck und StorageReview, den Vergleichsmessungen von Tom’s Hardware im Test des Schwestermodells, der Meldung von heise online zum Marktstart sowie der Amazon-Angebotsseite. Notebookcheck und StorageReview haben die Ausführung mit 8 Terabyte gemessen. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Weil Festplatten, SSDs, Sticks und Speicherkarten dieselben Kriterien teilen, schneidet eine Festplatte bei Tempo und Robustheit niedriger ab als eine SSD, bei Kapazität und Preis je Terabyte dafür höher. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.9
Preis-LeistungBefriedigend
Bei 272,86 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 34 Euro und damit einen Bruchteil dessen, was tragbare SSDs verlangen.7
Preis-Leistung6.9
Preis je Terabyte
8.7
Bei 272,86 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 34 Euro und damit einen Bruchteil dessen, was tragbare SSDs verlangen.7
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für den Preis gibt es das übliche Festplattentempo von rund 210 MB/s, dazu Backup-Software und Datenrettung; schneller wird Speicher dieser Größe erst als deutlich teurere SSD.5, 1, 7
Garantie und Service
6.9
Zwei Jahre beschränkte Garantie und zwei Jahre Rescue nennt das deutsche Datenblatt, jeweils mit Regionsvorbehalt; die Datenrettung wertet das knappe Garantiepaket auf.1
Auswahl an Kapazitäten
7.4
Zur Wahl stehen 8, 16, 20 und 24 Terabyte, darunter gibt es die Bauform nicht; der Schritt von 8 auf 16 Terabyte ist groß.1, 2
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.6
Die technisch gleiche FireCuda X Vault lag im Oktober 2026 bei Amazon auf ähnlichem Preisniveau und bringt RGB-Licht mit; laut Tom's Hardware ist die One Touch in den USA 10 Dollar günstiger.5, 7
Folgekosten für Zubehör
6.3
Wer keinen USB-C-Port mit 15 Watt frei hat, braucht laut Tom's Hardware einen Hub mit eigener Stromversorgung; auch ein längeres Kabel kommt oft dazu.5, 1
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Zwei Jahre beschränkte Garantie und zwei Jahre Datenrettung Rescue laut deutschem Datenblatt
Gehäuse
Aluminium und Kunststoff in Space Grau, Gummifüße
Kabel
USB-C auf USB-C, 0,5 m
Kapazität
8 TB (8.000 GB), auch mit 16, 20 und 24 TB erhältlich
Kompatibilität
Windows und macOS, für Time Machine neu formatieren, Toolkit nicht für ChromeOS
Laufwerk
3,5-Zoll-Festplatte mit 5.400 U/min, meldet sich als Seagate SkyHawk ST8000VX009
Lautstärke
höchstens 36,9 dB(A) laut Notebookcheck, keine störenden Vibrationen
Lesegeschwindigkeit
211 MB/s
Lieferumfang
Laufwerk, USB-C-Kabel, Kurzanleitung, Probezeiträume für Adobe Creative Cloud Pro, Mylio und Synology Deep Search
Maße
186,8 x 131,7 x 40,3 mm
Modell
Seagate One Touch Desktop USB-C 8 TB, Bestellnummer STNB8000400, Jahrgang 2026, vorgestellt am 23.04.2026
Schnittstelle
USB
Schreibgeschwindigkeit
211 MB/s
Software
Seagate Toolkit: Backup nach Zeitplan, Spiegelordner, Import von Speicherkarten
Speicherkapazität
8000 GB
Speichermedium-Typ
Externe Festplatte
Speichertechnologie
HDD
Steckertyp
USB-C
Tempo in Tests
211 MB/s lesend und schreibend (StorageReview, IOMeter), bis 220 MB/s (Notebookcheck, CrystalDiskMark)
USB-Standard
USB 3.0
Leistung5.9
Lesetempo
5.4
Rund 211 MB/s lesend im IOMeter von StorageReview und bis zu 220 MB/s bei Notebookcheck sind für eine Festplatte ordentlich, liegen aber weit unter jeder SSD.4, 3
Schreibtempo
5.2
Beim Schreiben misst StorageReview 211 MB/s im IOMeter und 152 MB/s im Blackmagic-Lauf; Tom's Hardware sah die One Touch im Kopiertest mit 50 Gigabyte hinter der Schwester.4, 5
Dauerleistung bei großen Datenmengen
7.6
Große Kopieraufträge laufen ohne Cache-Einbruch durch, weil eine Festplatte keinen schnellen Zwischenspeicher leert; das volle Befüllen der 8 Terabyte dauert bei rund 210 MB/s dennoch gut zehn Stunden.4, 1, 5
Zugriff auf viele kleine Dateien
2.9
Kleine Dateien bremsen die Mechanik aus: Notebookcheck misst höchstens 2,25 MB/s bei 4K-Zugriffen, StorageReview 129 Leseoperationen pro Sekunde.3, 4
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
3.4
An USB-A-Buchsen läuft das Laufwerk gar nicht an, weil sie laut heise online nur 4,5 statt der geforderten 15 Watt liefern; ältere Rechner ohne starken USB-C-Port scheiden aus.6, 1
Temperatur und Drosselung
7.3
Hitze spielt bei 5.400 Umdrehungen keine Rolle, eine Drosselung meldet keiner der Tests; die Lautstärke blieb bei Notebookcheck bei höchstens 36,9 dB(A).3, 4, 5
Kapazität und nutzbarer Speicher
9.2
Mit 8 Terabyte fasst sie laut StorageReview rund 200.000 RAW-Fotos oder 120 Stunden 4K-Video; die Reihe reicht laut Datenblatt bis 24 Terabyte.4, 1
Verarbeitung5.3
Gehäuse und Material
6.5
Aluminium und Kunststoff teilen sich das Gehäuse: StorageReview empfindet es als hochwertig, Notebookcheck findet die Kunststoffteile eher billig und nachgiebig.4, 3
Sturz- und Stoßfestigkeit
3.6
Eine 3,5-Zoll-Festplatte mit beweglichen Teilen verträgt keine Stürze, und das Gehäuse hat weder Gummihülle noch Fallschutz.3, 1
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist das Gehäuse nicht geschützt: Das Datenblatt führt keine IP-Klasse, gebaut ist es für trockene Innenräume.1
Größe und Gewicht
4.6
Mit 187 mal 132 mal 40 Millimetern und 1,07 Kilogramm ist sie laut Notebookcheck tragbarer als die FireCuda X Vault, bleibt aber ein Schreibtischgerät.1, 3
Stecker und Kabel
6.1
Der einzelne USB-C-Port sitzt hinten, das beiliegende Kabel ist mit 0,5 Metern knapp bemessen.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.7
Im Inneren meldet sich laut StorageReview eine Seagate SkyHawk, eine für Dauerbetrieb gebaute Überwachungsfestplatte; die Garantie endet laut Datenblatt aber schon nach zwei Jahren.4, 1
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
6.4
Notebookcheck misst höchstens 36,9 dB(A) und spürt keine störenden Vibrationen; weil die Gummifüße nur unter dem Metallteil sitzen, kann das Laufwerk leicht wackeln.3
Funktionen und Design6.7
Schnittstelle und Standard
6.4
USB-C mit 5 Gbit/s reicht für jede Festplatte aus, mehr könnte die Mechanik ohnehin nicht nutzen; einen zweiten Port oder einen Hub gibt es nicht.7, 1
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
6.3
Windows und macOS arbeiten laut Datenblatt mit dem Laufwerk zusammen, für Time Machine ist eine Neuformatierung nötig; das Toolkit läuft nicht unter ChromeOS.1, 2
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
4.9
Eine Hardwareverschlüsselung nennt Seagate nur für die tragbare One Touch; für die Desktop-Ausführung bleibt der Kennwortschutz Seagate Secure im Toolkit, den StorageReview für unterstützte Laufwerke aufführt.2, 4
Software für Backup und Verwaltung
7.4
Toolkit sichert nach Zeitplan und nur geänderte Dateien, spiegelt Ordner fortlaufend und importiert Speicherkarten; Zusatzprogramme sind für die Datensicherung nicht nötig.4, 1
Datenrettungsdienst
8.6
Der Datenrettungsdienst Rescue gehört zwei Jahre lang zum Kaufpreis und umfasst laut StorageReview einen Laborversuch mit rund 30 Tagen Bearbeitungszeit.1, 4
Stromversorgung
7.9
Strom kommt über dasselbe USB-C-Kabel wie die Daten, ein Netzteil entfällt; dafür muss der Port mindestens 15 Watt liefern, USB-A-Buchsen scheiden damit aus.1, 6
Lieferumfang
6.3
Im Karton liegen Laufwerk, 0,5-Meter-Kabel und Kurzanleitung, dazu Probezeiträume für Adobe Creative Cloud Pro, Mylio und Synology Deep Search; ein Adapter oder ein längeres Kabel ist nicht dabei.1, 2
Zusatzfunktionen
5.6
Zusätze wie Beleuchtung oder weitere Anschlüsse spart sich Seagate; die Statusleuchte an der Front warnt immerhin, wenn der Port zu wenig Strom liefert.4, 2
Preis-Leistung6.9
Preis je Terabyte
8.7
Bei 272,86 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 34 Euro und damit einen Bruchteil dessen, was tragbare SSDs verlangen.7
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für den Preis gibt es das übliche Festplattentempo von rund 210 MB/s, dazu Backup-Software und Datenrettung; schneller wird Speicher dieser Größe erst als deutlich teurere SSD.5, 1, 7
Garantie und Service
6.9
Zwei Jahre beschränkte Garantie und zwei Jahre Rescue nennt das deutsche Datenblatt, jeweils mit Regionsvorbehalt; die Datenrettung wertet das knappe Garantiepaket auf.1
Auswahl an Kapazitäten
7.4
Zur Wahl stehen 8, 16, 20 und 24 Terabyte, darunter gibt es die Bauform nicht; der Schritt von 8 auf 16 Terabyte ist groß.1, 2
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.6
Die technisch gleiche FireCuda X Vault lag im Oktober 2026 bei Amazon auf ähnlichem Preisniveau und bringt RGB-Licht mit; laut Tom's Hardware ist die One Touch in den USA 10 Dollar günstiger.5, 7
Folgekosten für Zubehör
6.3
Wer keinen USB-C-Port mit 15 Watt frei hat, braucht laut Tom's Hardware einen Hub mit eigener Stromversorgung; auch ein längeres Kabel kommt oft dazu.5, 1
Zusammenfassung
1
8 Terabyte auf einer 3,5-Zoll-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, alternativ mit 16, 20 oder 24 Terabyte.
2
Strom und Daten über ein USB-C-Kabel, der Anschluss muss mindestens 15 Watt liefern.
3
Rund 210 bis 220 MB/s sequenziell in den gelesenen Messungen, bei kleinen Dateien deutlich langsamer.
4
Höchstens 36,9 dB(A) laut Notebookcheck, Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff, 1,07 Kilogramm.
★
Toolkit für Backup und Spiegelung, zwei Jahre Garantie und zwei Jahre Datenrettung Rescue laut deutschem Datenblatt.
Fachkommentar
Wer am Arbeitsplatz Backups, Fotoarchive und Projektdaten ablegen will und kein weiteres Netzteil unter dem Tisch duldet, dem empfehle ich die One Touch Desktop mit 8 Terabyte: rund 34 Euro je Terabyte, etwa 210 MB/s und ein leiser Lauf ohne störende Vibrationen passen ins Büro. Einplanen sollte man einen USB-C-Port mit 15 Watt, das kurze Kabel und die auf zwei Jahre begrenzte Garantie. Wer RGB-Licht und laut Datenblatt ein Jahr mehr Garantie möchte und Vibrationen in Kauf nimmt, sollte die Seagate FireCuda X Vault 8 TB vergleichen: Festplatte und Tempo sind praktisch gleich.