DrayTek Vigor 166 im Review: G.fast- und VDSL-Modem
17. Oktober 2026
Das DrayTek Vigor 166 ist ein Modem für G.fast, VDSL mit Supervectoring 35b und ADSL mit zwei Gigabit-Ports, das wahlweise als reines Modem oder als Router arbeitet. Amazon.de führte am 29. September 2026 kein lieferbares Angebot, DrayTek führt das Modem weiterhin im Programm. Stand: 2026-10-17[1][5]
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Geeignet für G.fast-Anschlüsse
Wer an einem G.fast- oder VDSL-Anschluss einen Router ohne eingebautes DSL-Modem betreibt, etwa eine Firewall oder ein Mesh-System, bekommt mit dem Vigor 166 ein Bridge-Modem mit flexibler VLAN-Konfiguration. Die Telekom hat es im April 2022 in ihrem Testcenter mit allen Leitungsvarianten erfolgreich geprüft.[1][2] Gegenüber dem Schwestermodell Vigor 167 bringt es G.fast mit 106 und 212 MHz mit, ohne G.fast-Anschluss genügt laut Schroeder Dennis das Vigor 167.[1][3]
2.8
WLAN-LeistungSchwach
Ohne eigenes WLAN hängt der Funkdurchsatz am Router, am Kupferanschluss nutzt das Modem G.fast mit bis zu 212 MHz oder VDSL mit 35b.[1]
WLAN-Leistung2.8
Durchsatz im Nah- und Fernbereich
5.3
Ohne eigenes WLAN hängt der Funkdurchsatz am Router, am Kupferanschluss nutzt das Modem G.fast mit bis zu 212 MHz oder VDSL mit 35b.[1]
Stabilität bei mehreren Geräten
6.2
Im Bridge-Betrieb versorgt der angeschlossene Router die Geräte, die DSL-Verbindung prüfte die Telekom im Testcenter erfolgreich.[2]
Latenz und Pufferverhalten
5.8
Im Bridge-Betrieb reicht das Modem die Daten ohne eigenes Routing weiter, das vermeidet doppeltes NAT.[1]
Band-Steering und Roaming im Mesh
1.1
Mesh und Roaming fehlen, dafür braucht es einen Router oder ein Mesh-System.[1]
Leistung auf 2,4 GHz und 5 GHz
1
Funk auf 2,4 und 5 GHz liefert erst ein angeschlossener Router, ein WLAN-Teil fehlt.[1]
6 GHz (falls vorhanden)
1.2
Kein 6-GHz-Band, denn das Modem hat überhaupt kein WLAN.[1]
Verhalten bei Störungen
1.1
Funkstörungen betreffen nur den angeschlossenen Router, das Modem selbst sendet kein WLAN.[1]
Kanalwahl und Auto-Optimierung
1
Eine automatische Funkkanalwahl gibt es mangels WLAN nicht.[1]
DrayTek Vigor166 gegen AVM FRITZ!Box 5530 Fiber im Direktvergleich
Wer ein Gerät für Internet, WLAN, Telefonie und VPN sucht, ist mit dem reinen Modem falsch beraten, denn WLAN, Telefonanschlüsse und VPN fehlen.[1] Alternativen sind das DrayTek Vigor 167 für reine VDSL-Anschlüsse und die FRITZ!Box 7690 als Komplettgerät mit Wi-Fi 7.
G.fast-, VDSL- und ADSL-Modem
Das Vigor 166 unterstützt G.fast Gen.1 mit 106 MHz und Gen.2 mit 212 MHz, VDSL2 mit den Profilen 8a bis 35b samt Vectoring sowie ADSL2+. ADSL rüstete DrayTek per Firmware nach, im Testcenter der Telekom lief das Modem ab Firmware 4.2.3.2 mit allen Varianten von 384 kbit/s bis 300 Mbit/s. Laut Galerie ist es für den Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz konfiguriert.[1][2][3][5]
6.9
VerarbeitungBefriedigend
Seitliche Lüftungsschlitze im flachen Gehäuse der Vigor-160-Serie führen die Wärme ab, wie die Galerie zeigt.[5]
Verarbeitung6.9
Gehäusequalität und Wärmeabfuhr
6.7
Seitliche Lüftungsschlitze im flachen Gehäuse der Vigor-160-Serie führen die Wärme ab, wie die Galerie zeigt.[5]
Qualität von Antennen und Anschlüssen
6.4
Zwei Gigabit-Ports und eine RJ-11-Buchse für G.fast oder VDSL sind vorhanden, Antennen braucht das Modem nicht.[1]
Netzteil und Kabel
6.7
Ein externes 12-Volt-Netzteil versorgt das Modem.[1]
Standfestigkeit und Platzierung
7.2
Flach gebaut steht das Modem ruhig auf dem Tisch oder im Netzwerkschrank.[5]
Passgenauigkeit von Ports
7
Alle Buchsen sitzen an der Rückseite, die Status-LEDs vorn, wie die Galerie zeigt.[5]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.5
Drei Jahre Garantie gibt DrayTek, das Gehäuse teilt sich das Modem mit dem Vigor 167.[1][4]
Verarbeitung bei Wandmontage oder Rack
6.6
Zum baugleichen Gehäuse des Vigor 167 beschreibt Hardware-Inside Material für die Wandmontage.[4]
Anschlüsse und Funktionen
Zwei Gigabit-Ports und eine RJ-11-Buchse sitzen an der Rückseite. Als Modem reicht das Vigor 166 die Verbindung an den Router weiter, im Routerbetrieb stehen eine SPI-Firewall und ein URL-Schlüsselwortfilter mit weißer und schwarzer Liste bereit. Bis zu fünf VLANs nach 802.1q und fünf PVCs erlauben auch Triple-Play-Anschlüsse, VPN unterstützt das Modem nicht.[1][5]
Gehäuse und Stromversorgung
Das flache Gehäuse der Vigor-160-Serie mit seitlichen Lüftungsschlitzen teilt sich das Modem mit dem Vigor 167, zu dem Hardware-Inside Material für die Wandmontage beschreibt. Ein externes 12-Volt-Netzteil versorgt das Gerät.[1][4][5]
4.5
Funktionen und DesignSchwach
G.fast Gen.1 und Gen.2, VDSL-Profile bis 35b und ADSL2+, aber kein WLAN-Standard.[1][3]
Funktionen und Design4.5
Standards (Wi-Fi 6/6E/7)
7.2
G.fast Gen.1 und Gen.2, VDSL-Profile bis 35b und ADSL2+, aber kein WLAN-Standard.[1][3]
Mesh-Funktionen
1
Erst ein angeschlossener Router oder ein Mesh-System bringt Mesh-Funktionen mit.[1]
Multi-Gig-LAN und WAN
3.2
Nur Gigabit-Ports, für G.fast-Tarife jenseits von 1 Gbit/s wäre das zu knapp.[1]
VLAN und QoS
8.1
Bis zu fünf VLANs nach 802.1q und fünf PVCs erlauben auch Triple-Play-Anschlüsse.[1]
Kindersicherung und Gastnetz
1.9
Im Routerbetrieb filtert die Firewall nach URL-Schlüsselwörtern, Kindersicherung und Gastnetz fehlen.[1]
SPI-Firewall und URL-Filter mit weißer und schwarzer Liste schützen im Routerbetrieb.[1]
App und Web-UI
6.2
Eine übersichtliche Weboberfläche richtet laut DrayTek Bridge- oder Routerbetrieb ein.[1]
USB-Ports (NAS, Drucker)
1.1
USB-Anschlüsse fehlen, Speicher und Drucker hängen am Router.[1]
Energieverbrauch
6.3
Als reines Modem ohne WLAN-Funkteil kommt das Gerät mit einem kleinen 12-Volt-Netzteil aus.[1]
Größe und unauffälliges Design
7.9
Flach und kompakt passt das Modem unauffällig neben den Router.[5]
Preis und Verfügbarkeit
Amazon.de führte das Vigor 166 am 29. September 2026 ohne Preis und ohne Lagerbestand. DrayTek führt es weiterhin im Programm und gibt drei Jahre Garantie mit kostenlosem E-Mail-Support.[1][5]
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Das DrayTek Vigor 166 ist ein Modem für G.fast, VDSL mit Supervectoring und ADSL mit zwei Gigabit-Ports, Bridge- oder Routerbetrieb und Firewall. Die Telekom hat es im Testcenter freigegeben, WLAN, Telefonie und VPN fehlen, bei Amazon.de gab es kein lieferbares Angebot.
WLAN-Leistung
2.8
Verarbeitung
6.9
Funktionen und Design
4.5
Preis-Leistung
5.8
PROS
G.fast Gen.1 und Gen.2, VDSL 35b und ADSL
Bis zu fünf VLANs, Bridge- oder Routerbetrieb
Telekom-Testcenter und drei Jahre Garantie
CONS
Kein WLAN, keine Telefonie
Kein VPN
Nur zwei Gigabit-Ports
An G.fast- und VDSL-Anschlüssen bietet das DrayTek Vigor 166 ein flexibles Modem mit Bridge- oder Routerbetrieb, mehreren VLANs und Freigabe aus dem Telekom-Testcenter. Gedämpft wird das Urteil durch fehlendes WLAN, fehlende Telefonie und VPN, nur zwei Gigabit-Ports und das fehlende Amazon-Angebot.[1][2][5]
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5.8
Preis-LeistungAusreichend
Bei Amazon.de gab es am 29. September 2026 kein lieferbares Angebot, im Bridge-Betrieb kommt ein zusätzlicher Router hinzu.[5]
Preis-Leistung5.8
WLAN-Niveau und Funktionsumfang im Verhältnis zum Preis
5.2
Bei Amazon.de gab es am 29. September 2026 kein lieferbares Angebot, im Bridge-Betrieb kommt ein zusätzlicher Router hinzu.[5]
Anzahl und Tempo der LAN-Ports
4.8
Zwei Gigabit-Ports stehen bereit, für mehr Geräte braucht es Router oder Switch.[1]
Mesh-Erweiterbarkeit und Folgekosten
3.2
Router oder Mesh-System kommen als Zusatzkosten hinzu.[1]
Support- und Updatepolitik
7.5
ADSL rüstete DrayTek per Firmware nach, für die Telekom ist mindestens Version 4.2.3.2 nötig.[2][3]
Garantie und Service
7.2
Drei Jahre Garantie mit kostenlosem E-Mail-Support gibt DrayTek.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.7
Ohne G.fast reicht das Vigor 167, als Komplettgerät mit WLAN bietet sich die FRITZ!Box 7690 an.[3]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die Produktseite und die Meldung zum Telekom-Testcenter von DrayTek, die Meldung von Schroeder Dennis, der Praxistest des Schwestermodells Vigor 167 von Hardware-Inside sowie das Amazon-Angebot samt Galerie. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
WLAN, Telefonie und VPN müssen andere Geräte übernehmen; die Einrichtung verlangt entsprechendes Netzwerkwissen.
★
Wenn G.fast nicht benötigt wird, empfehlen wir das DrayTek Vigor 167 für einen getrennten VDSL-Modemaufbau.
Fachkommentar
G.fast ist der konkrete Grund für dieses Spezialgerät
Wir würden das Vigor 166 wählen, wenn der Anschluss G.fast verlangt und Router oder Firewall bewusst separat betrieben werden sollen. Dann erfüllt das Gerät eine klare Aufgabe. Für einen normalen VDSL-Aufbau ohne diesen Bedarf bringt die zusätzliche Technik wenig. Wer einfach nur Internet und Telefonie einrichten möchte, ist mit einer integrierten Lösung besser bedient.