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SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 2 TB im Review: USB4 für Profis
14. Oktober 2026
Schnitt direkt vom Laufwerk, ohne auf das Kopieren zu warten: Dafür ist die SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 des Jahrgangs 2026 gebaut. Sie nutzt USB4 mit 40 Gbit/s, soll mit bis zu 4.000 MB/s lesen und wiegt 65 Gramm. IP65, drei Meter Fallschutz und fünf Jahre Garantie zielen auf Filmemacher und Fotografen am Drehort. Gedämpft wird der Eindruck durch rund 284 Euro je Terabyte, den Bedarf an einem passenden Anschluss und noch ausstehende unabhängige Messungen.1, 2, 5, 7
SANDISK Extreme PRO Portable SSD 2 TB
567,99€
auf Lager
Aktualisiert: 14. Oktober 2026 00:32
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Geeignet für Videoschnitt unterwegs
USB4-Tempo im Hosentaschenformat. Die dritte Generation der Extreme PRO soll mit bis zu 4.000 MB/s lesen und mit bis zu 3.800 MB/s schreiben, bei nur 65 Gramm. Zehn Minuten 12K-Video mit gut 84 Gigabyte will SanDisk in weniger als einer Minute übertragen.1, 2
Wichtiger als der Spitzenwert ist bei großen Projekten die Dauerleistung: Das Datenblatt nennt für 2 und 4 Terabyte im Mittel 3.100 MB/s beim anhaltenden Schreiben. Das zielt auf lange Transfers vom Set, bei denen viele tragbare SSDs nach gefülltem Zwischenspeicher einbrechen.2, 3
IP65, Fallschutz bis drei Meter, Hardwareverschlüsselung mit AES und 256 Bit sowie fünf Jahre Garantie machen sie zum Arbeitslaufwerk für Drehorte. Anders als USB 3.2 Gen 2×2 beherrschen auch aktuelle Macs USB4 mit 40 Gbit/s, das Spitzentempo ist damit an mehr Rechnern abrufbar als bei der SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB.1, 2
Ungeeignet für knappe Budgets
Mit 567,99 Euro am 14.10.2026 bei Amazon kostet das Terabyte rund 284 Euro, im SanDisk-Shop standen 653,99 Euro. Eine Ausführung mit 1 Terabyte gibt es nicht. Wer nur Fotos sichert, zahlt hier für Tempo, das er kaum ausschöpft.7, 1
7.9
LeistungGut
Bis zu 4.000 MB/s lesend nennt SanDisk über USB4; der Vorgänger mit 3.800 MB/s Nennwert kam bei StorageReview auf 3.172 MB/s im Blackmagic-Lauf, ein unabhängiger Messwert der neuen Ausführung steht aus.1, 6
Leistung7.9
Lesetempo
9.3
Bis zu 4.000 MB/s lesend nennt SanDisk über USB4; der Vorgänger mit 3.800 MB/s Nennwert kam bei StorageReview auf 3.172 MB/s im Blackmagic-Lauf, ein unabhängiger Messwert der neuen Ausführung steht aus.1, 6
Schreibtempo
9
Die Schreibrate gibt SanDisk mit bis zu 3.800 MB/s an; beim Vorgänger maß StorageReview 2.864 MB/s im Blackmagic-Lauf und rund 3.500 MB/s mit vier parallelen Zugriffen.2, 6
Dauerleistung bei großen Datenmengen
8.2
Im Mittel 3.100 MB/s beim anhaltenden Schreiben sichert das Datenblatt für 2 und 4 Terabyte zu, die Merkmalliste bei Amazon nennt 3.000 MB/s; eine unabhängige Bestätigung fehlt noch.2, 3, 7
Zugriff auf viele kleine Dateien
7.1
Flash-Speicher greift schnell auf kleine Dateien zu, beim Vorgänger waren zufällige 4K-Schreibzugriffe mit 4.959 Operationen pro Sekunde aber eine Schwäche; ob sie behoben ist, hat noch niemand gemessen.6
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
7.2
An Ports ohne USB4 oder Thunderbolt fällt das Tempo deutlich ab, der Vorgänger wechselte laut StorageReview auf USB 3.2 Gen 2x2 oder langsamer; aktuelle Macs und viele neue Notebooks bringen 40 Gbit/s aber mit.6, 2
Temperatur und Drosselung
6.4
Wärme ist ungeprüft: 40 Gbit/s stecken in einem Gehäuse von 65 Gramm, während der Vorgänger 172 Gramm wog und seine Größe laut StorageReview auch der Wärmeabfuhr diente; das Datenblatt erlaubt 0 bis 45 Grad Celsius.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
7.8
Zwei Terabyte reichen für mehrere Drehtage in hoher Auflösung; 4 Terabyte gibt es ebenfalls, 8 Terabyte hat SanDisk für das zweite Halbjahr 2027 angekündigt.1, 3
Ohne USB4 oder Thunderbolt mit 40 Gbit/s am Rechner bleibt das Tempo weit unter dem Nennwert. Schon der Vorgänger fiel laut StorageReview an anderen Ports auf USB 3.2 Gen 2×2 oder langsamer zurück. An Smartphones und älteren Notebooks ist die günstigere Extreme ohne PRO die vernünftigere Wahl.6, 2
Unabhängige Messungen der dritten Generation lagen bis zum 14.10.2026 nicht vor. Offen ist vor allem, wie das kleine Gehäuse die Wärme bei 40 Gbit/s abführt: Der Vorgänger von 2025 war mit 172 Gramm gut zweieinhalbmal so schwer, und StorageReview erklärte seine Größe auch mit der Wärmeabfuhr.6, 4
Tempo, USB4 und offene Fragen
USB4 überträgt bis zu 40 Gbit/s, doppelt so viel wie USB 3.2 Gen 2×2. Gegenüber der Extreme PRO mit USB4 von 2025 legt die neue Ausführung laut Phototrend nur um rund 5 Prozent beim Lesen und 3 Prozent beim Schreiben zu. Der Autor spricht von einem kleinen Update; neu sind vor allem das kompakte Gehäuse und die angekündigte Größe mit 8 Terabyte.2, 4
Was der Vorgänger in der Praxis schaffte, zeigt StorageReview: 3.172 MB/s lesend und 2.864 MB/s schreibend im Blackmagic-Lauf. Das lag unter den Nennwerten, aber weit vor Laufwerken mit 20 Gbit/s, die bei 1.600 bis 1.800 MB/s landeten.6
Eine Schwäche des Vorgängers waren zufällige Schreibzugriffe auf kleine Blöcke: 4.959 Operationen pro Sekunde, ein Bruchteil der Konkurrenz. Ob SanDisk das behoben hat, ist ungeprüft; für große Videodateien spielt es kaum eine Rolle.6
Der Betriebsbereich reicht laut Datenblatt von 0 bis 45 Grad Celsius. Lange Kopierläufe in praller Sonne liegen damit außerhalb dessen, was der Hersteller zusichert.2
7.8
VerarbeitungGut
Das Gehäuse folgt laut Phototrend dem Format der Extreme PRO V2; die Produktbilder zeigen eine gerippte Oberfläche und eine rote Öse, die Schutzart IP65 belegt die dichte Bauweise.4, 7, 1
Verarbeitung7.8
Gehäuse und Material
7.2
Das Gehäuse folgt laut Phototrend dem Format der Extreme PRO V2; die Produktbilder zeigen eine gerippte Oberfläche und eine rote Öse, die Schutzart IP65 belegt die dichte Bauweise.4, 7, 1
Sturz- und Stoßfestigkeit
8.8
Stürze aus bis zu drei Metern soll die SSD laut SanDisk überstehen, laut Phototrend einen Meter mehr als beim Vorgänger; eine unabhängige Fallprüfung liegt nicht vor.1, 4
Staub- und Wasserschutz
8.1
IP65 steht für staubdicht und Schutz gegen Strahlwasser, geprüft mit 30 Kilopascal über drei Minuten; Untertauchen ist nicht abgedeckt, vor dem Anstecken muss das Laufwerk sauber und trocken sein.1, 2
Größe und Gewicht
8.9
Mit 110 mal 58 mal 10 Millimetern und 65,2 Gramm passt sie in die Hosentasche; der Vorgänger mit USB4 wog laut StorageReview 172 Gramm.2, 6
Stecker und Kabel
6.3
Ein USB-C-Port sitzt am Gehäuse, für das volle Tempo muss das Kabel USB4 mit 40 Gbit/s beherrschen; einen Adapter auf USB-A gab es schon beim Vorgänger nicht, ältere Rechner bleiben damit außen vor.4, 6
Haltbarkeit des Speichers
6.8
Fünf Jahre Garantie sprechen für Zutrauen des Herstellers, eine Schreibmenge in TBW nennt er aber nicht; Phototrend erinnert an Datenverluste bei der Vorgängergeneration.1, 4
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.2
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; offen ist, wie warm das kleine Gehäuse bei 40 Gbit/s wird.2
Gehäuse, Verschlüsselung und Lieferumfang
Mit 110 mal 58 mal 10 Millimetern und 65,2 Gramm entspricht das Gehäuse dem Format der früheren Extreme PRO V2 und nicht dem deutlich größeren USB4-Modell von 2025, das 140 mal 69 mal 12 Millimeter maß. Die Produktbilder zeigen ein dunkles, geripptes Gehäuse mit roter Öse für Karabiner oder Trageband.2, 4, 6, 7
Die Verschlüsselung arbeitet mit AES und 256 Bit in der Hardware, das Passwort wird über eine SanDisk-Software gesetzt. Sie läuft unter Windows ab 10 und macOS ab 13 und muss erst heruntergeladen werden.1, 2
SanDisk nennt macOS ab 13, Windows ab 10, Android ab 13, iPadOS ab 15 und iOS ab 15 mit der hauseigenen App, die auf Wunsch ein automatisches Backup einrichtet. Als Lieferumfang nennt die deutsche Produktseite allein die SSD. Beim Vorgänger lag laut StorageReview ein USB-C-auf-USB-C-Kabel bei, aber kein Adapter auf USB-A; für das volle Tempo muss ein Kabel USB4 mit 40 Gbit/s beherrschen.2, 1, 6
Fünf Jahre beschränkte Garantie sind für eine tragbare SSD lang. Einen Datenrettungsdienst gibt es nur als Zusatzplan: Im SanDisk-Shop kostete er am 14.10.2026 je nach Laufzeit von zwei bis fünf Jahren 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Fazit und Kaufempfehlungen
7.2Gesamtwertung
Gut
Die SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 bringt USB4 mit 40 Gbit/s in ein Gehäuse von 65 Gramm, verspricht bis zu 4.000 MB/s und im Mittel 3.100 MB/s beim anhaltenden Schreiben und ist nach IP65 geschützt; hinzu kommen Hardwareverschlüsselung und fünf Jahre Garantie. Dagegen stehen rund 284 Euro je Terabyte, der Bedarf an einem Rechner mit USB4 oder Thunderbolt und noch ausstehende unabhängige Messungen.
Leistung
7.9
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
6.9
Preis-Leistung
6.1
PROS
Bis zu 4.000 MB/s über USB4 laut Hersteller
Dauerschreibrate von 3.100 MB/s zugesichert
IP65 und Fallschutz bis drei Meter
Fünf Jahre Garantie, AES mit 256 Bit
CONS
Rund 284 Euro je Terabyte (Amazon, Oktober 2026)
Volles Tempo nur mit USB4 oder Thunderbolt
Keine Ausführung mit 1 TB
Noch keine unabhängigen Messungen
6.9
Funktionen und DesignBefriedigend
USB4 mit 40 Gbit/s ist die schnellste Schnittstelle im SanDisk-Sortiment und doppelt so schnell wie USB 3.2 Gen 2x2 der Extreme ohne PRO.2, 4
Funktionen und Design6.9
Schnittstelle und Standard
9.3
USB4 mit 40 Gbit/s ist die schnellste Schnittstelle im SanDisk-Sortiment und doppelt so schnell wie USB 3.2 Gen 2x2 der Extreme ohne PRO.2, 4
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
8.1
SanDisk nennt macOS ab 13, Windows ab 10, Android ab 13, iPadOS ab 15 und iOS ab 15 mit der hauseigenen App; das volle Tempo gibt es nur an Rechnern mit USB4 oder Thunderbolt.2, 1
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.3
Die AES-Verschlüsselung mit 256 Bit sitzt in der Hardware, das Passwort verlangt aber eine Software, die SanDisk nur für Windows und macOS nennt.1, 5
Software für Backup und Verwaltung
6.7
Zum Verwalten und Sichern dient die SanDisk-App mit automatischem Backup für Android, iOS, macOS und Windows; wie gut sie arbeitet, hat noch keine Redaktion geprüft.2, 4
Datenrettungsdienst
4.2
Datenrettung ist nicht im Preis enthalten: SanDisk verkauft sie als Zusatzplan für zwei, drei oder fünf Jahre zu 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Stromversorgung
8.4
Strom bezieht die SSD über den USB-C-Anschluss, ein Netzteil braucht sie nicht; an Smartphones und Tablets belastet ein Laufwerk dieser Leistungsklasse den Akku stärker als langsamere SSDs.2, 3
Lieferumfang
5.3
Als Lieferumfang nennt SanDisk allein die SSD; ein USB4-Kabel für 40 Gbit/s und für ältere Rechner einen Adapter sollte man deshalb zum Kaufpreis hinzurechnen.1
Zusatzfunktionen
5.2
Zusätze über Schutz und Verschlüsselung hinaus beschränken sich auf die Öse im Gehäuse, an der ein Karabiner oder Band Halt findet.7
Die SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 verbindet USB4 mit 40 Gbit/s, eine zugesicherte Dauerschreibrate und IP65 in einem Gehäuse von 65 Gramm. Gedämpft wird das Urteil durch rund 284 Euro je Terabyte, den Bedarf an einem Rechner mit USB4 oder Thunderbolt, das Fehlen einer Ausführung mit 1 Terabyte und die noch ausstehenden unabhängigen Messungen.1, 2, 7
Am 14.10.2026 kostete sie mit 2 Terabyte bei Amazon 567,99 Euro. Wer mit dem halben Tempo auskommt, spart mit der SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB deutlich. Wer am Schreibtisch vor allem Platz braucht, bekommt mit der Seagate One Touch Desktop USB-C 8 TB das Vierfache an Speicher für weniger als die Hälfte.7
Welche SSD zu welchem Rechner passt, ordnet die SSD-Kaufberatung ein. Wer Speicher für die Kamera sucht, findet die Grundlagen im Ratgeber zur SD-Speicherkarte.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der deutschen und der US-Produktseite sowie dem Datenblatt von SanDisk, den Meldungen von Phototrend und Capture zur Vorstellung, den StorageReview-Messungen am Vorgänger mit USB4 von 2025 sowie der Amazon-Angebotsseite. Einen unabhängigen Labortest der dritten Generation haben wir bis zum 14.10.2026 nicht gefunden, Tempoangaben sind deshalb Herstellerwerte. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wo Messungen fehlen, leiten wir die Note aus Herstellerdaten, der Technik und den Messwerten des Vorgängers ab und bewerten vorsichtiger. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.1
Preis-LeistungBefriedigend
Bei 567,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 284 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; der SanDisk-Shop verlangte 653,99 Euro.7, 1
Preis-Leistung6.1
Preis je Terabyte
3.1
Bei 567,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 284 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; der SanDisk-Shop verlangte 653,99 Euro.7, 1
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.7
Für rund 12 Euro mehr je Terabyte als bei der Extreme ohne PRO gibt es das doppelte Nenntempo und eine zugesicherte Dauerschreibrate; lohnend ist das nur mit einem Rechner, der USB4 mit 40 Gbit/s bietet.7, 2
Garantie und Service
8.4
Fünf Jahre beschränkte Garantie sind in dieser Klasse lang; ein Datenrettungsdienst kostet extra.1, 5
Auswahl an Kapazitäten
5.9
Zur Wahl stehen nur 2 und 4 Terabyte, 8 Terabyte folgen laut SanDisk erst im zweiten Halbjahr 2027; eine günstige Einstiegsgröße mit 1 Terabyte fehlt.1, 3
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Die Extreme PRO mit USB4 von 2025 war laut Phototrend nur rund 5 Prozent langsamer und kostete bei StorageReview 279 Dollar mit 2 Terabyte; die Extreme ohne PRO bietet für weniger Geld das halbe Tempo.4, 6
Folgekosten für Zubehör
6.9
Wer keinen Rechner mit USB4 oder Thunderbolt hat, müsste für das volle Tempo aufrüsten; der Datenrettungsplan kostet je nach Laufzeit 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Fünf Jahre beschränkte Garantie, Datenrettung nur als Zusatzplan
Kapazität
2 TB (2.000 GB), auch mit 4 TB erhältlich, 8 TB für 2027 angekündigt
Kompatibilität
macOS ab 13, Windows ab 10, Android ab 13, iPadOS ab 15, iOS ab 15 mit der SanDisk-App
Lesegeschwindigkeit
4000 MB/s
Lieferumfang laut Produktseite
SANDISK Extreme PRO Portable SSD
Modell
SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 2 TB (dritte Generation), Modellnummer SDSSDE83-2T00-G25, Jahrgang 2026, vorgestellt am 25.02.2026
Schnittstelle
USB
Schreibgeschwindigkeit
3800 MB/s
Schutz
IP65 (staubdicht, Schutz gegen Strahlwasser), Fallschutz bis 3 m laut Hersteller
Software
SanDisk-App zum Verwalten und für automatische Backups
Speicherkapazität
2000 GB
Speichermedium-Typ
SSD
Steckertyp
USB-C
Temperaturbereich
Betrieb 0 bis 45 °C, Lagerung minus 20 bis 85 °C
Tempo laut Hersteller
bis zu 4.000 MB/s lesend, bis zu 3.800 MB/s schreibend
USB-Standard
USB4
Verschlüsselung
AES mit 256 Bit in Hardware, Passwortschutz über Software für Windows ab 10 und macOS ab 13
Verschlüsselungsstandard
AES 256-bit
Leistung7.9
Lesetempo
9.3
Bis zu 4.000 MB/s lesend nennt SanDisk über USB4; der Vorgänger mit 3.800 MB/s Nennwert kam bei StorageReview auf 3.172 MB/s im Blackmagic-Lauf, ein unabhängiger Messwert der neuen Ausführung steht aus.1, 6
Schreibtempo
9
Die Schreibrate gibt SanDisk mit bis zu 3.800 MB/s an; beim Vorgänger maß StorageReview 2.864 MB/s im Blackmagic-Lauf und rund 3.500 MB/s mit vier parallelen Zugriffen.2, 6
Dauerleistung bei großen Datenmengen
8.2
Im Mittel 3.100 MB/s beim anhaltenden Schreiben sichert das Datenblatt für 2 und 4 Terabyte zu, die Merkmalliste bei Amazon nennt 3.000 MB/s; eine unabhängige Bestätigung fehlt noch.2, 3, 7
Zugriff auf viele kleine Dateien
7.1
Flash-Speicher greift schnell auf kleine Dateien zu, beim Vorgänger waren zufällige 4K-Schreibzugriffe mit 4.959 Operationen pro Sekunde aber eine Schwäche; ob sie behoben ist, hat noch niemand gemessen.6
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
7.2
An Ports ohne USB4 oder Thunderbolt fällt das Tempo deutlich ab, der Vorgänger wechselte laut StorageReview auf USB 3.2 Gen 2x2 oder langsamer; aktuelle Macs und viele neue Notebooks bringen 40 Gbit/s aber mit.6, 2
Temperatur und Drosselung
6.4
Wärme ist ungeprüft: 40 Gbit/s stecken in einem Gehäuse von 65 Gramm, während der Vorgänger 172 Gramm wog und seine Größe laut StorageReview auch der Wärmeabfuhr diente; das Datenblatt erlaubt 0 bis 45 Grad Celsius.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
7.8
Zwei Terabyte reichen für mehrere Drehtage in hoher Auflösung; 4 Terabyte gibt es ebenfalls, 8 Terabyte hat SanDisk für das zweite Halbjahr 2027 angekündigt.1, 3
Verarbeitung7.8
Gehäuse und Material
7.2
Das Gehäuse folgt laut Phototrend dem Format der Extreme PRO V2; die Produktbilder zeigen eine gerippte Oberfläche und eine rote Öse, die Schutzart IP65 belegt die dichte Bauweise.4, 7, 1
Sturz- und Stoßfestigkeit
8.8
Stürze aus bis zu drei Metern soll die SSD laut SanDisk überstehen, laut Phototrend einen Meter mehr als beim Vorgänger; eine unabhängige Fallprüfung liegt nicht vor.1, 4
Staub- und Wasserschutz
8.1
IP65 steht für staubdicht und Schutz gegen Strahlwasser, geprüft mit 30 Kilopascal über drei Minuten; Untertauchen ist nicht abgedeckt, vor dem Anstecken muss das Laufwerk sauber und trocken sein.1, 2
Größe und Gewicht
8.9
Mit 110 mal 58 mal 10 Millimetern und 65,2 Gramm passt sie in die Hosentasche; der Vorgänger mit USB4 wog laut StorageReview 172 Gramm.2, 6
Stecker und Kabel
6.3
Ein USB-C-Port sitzt am Gehäuse, für das volle Tempo muss das Kabel USB4 mit 40 Gbit/s beherrschen; einen Adapter auf USB-A gab es schon beim Vorgänger nicht, ältere Rechner bleiben damit außen vor.4, 6
Haltbarkeit des Speichers
6.8
Fünf Jahre Garantie sprechen für Zutrauen des Herstellers, eine Schreibmenge in TBW nennt er aber nicht; Phototrend erinnert an Datenverluste bei der Vorgängergeneration.1, 4
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.2
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; offen ist, wie warm das kleine Gehäuse bei 40 Gbit/s wird.2
Funktionen und Design6.9
Schnittstelle und Standard
9.3
USB4 mit 40 Gbit/s ist die schnellste Schnittstelle im SanDisk-Sortiment und doppelt so schnell wie USB 3.2 Gen 2x2 der Extreme ohne PRO.2, 4
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
8.1
SanDisk nennt macOS ab 13, Windows ab 10, Android ab 13, iPadOS ab 15 und iOS ab 15 mit der hauseigenen App; das volle Tempo gibt es nur an Rechnern mit USB4 oder Thunderbolt.2, 1
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.3
Die AES-Verschlüsselung mit 256 Bit sitzt in der Hardware, das Passwort verlangt aber eine Software, die SanDisk nur für Windows und macOS nennt.1, 5
Software für Backup und Verwaltung
6.7
Zum Verwalten und Sichern dient die SanDisk-App mit automatischem Backup für Android, iOS, macOS und Windows; wie gut sie arbeitet, hat noch keine Redaktion geprüft.2, 4
Datenrettungsdienst
4.2
Datenrettung ist nicht im Preis enthalten: SanDisk verkauft sie als Zusatzplan für zwei, drei oder fünf Jahre zu 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Stromversorgung
8.4
Strom bezieht die SSD über den USB-C-Anschluss, ein Netzteil braucht sie nicht; an Smartphones und Tablets belastet ein Laufwerk dieser Leistungsklasse den Akku stärker als langsamere SSDs.2, 3
Lieferumfang
5.3
Als Lieferumfang nennt SanDisk allein die SSD; ein USB4-Kabel für 40 Gbit/s und für ältere Rechner einen Adapter sollte man deshalb zum Kaufpreis hinzurechnen.1
Zusatzfunktionen
5.2
Zusätze über Schutz und Verschlüsselung hinaus beschränken sich auf die Öse im Gehäuse, an der ein Karabiner oder Band Halt findet.7
Preis-Leistung6.1
Preis je Terabyte
3.1
Bei 567,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 284 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; der SanDisk-Shop verlangte 653,99 Euro.7, 1
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.7
Für rund 12 Euro mehr je Terabyte als bei der Extreme ohne PRO gibt es das doppelte Nenntempo und eine zugesicherte Dauerschreibrate; lohnend ist das nur mit einem Rechner, der USB4 mit 40 Gbit/s bietet.7, 2
Garantie und Service
8.4
Fünf Jahre beschränkte Garantie sind in dieser Klasse lang; ein Datenrettungsdienst kostet extra.1, 5
Auswahl an Kapazitäten
5.9
Zur Wahl stehen nur 2 und 4 Terabyte, 8 Terabyte folgen laut SanDisk erst im zweiten Halbjahr 2027; eine günstige Einstiegsgröße mit 1 Terabyte fehlt.1, 3
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Die Extreme PRO mit USB4 von 2025 war laut Phototrend nur rund 5 Prozent langsamer und kostete bei StorageReview 279 Dollar mit 2 Terabyte; die Extreme ohne PRO bietet für weniger Geld das halbe Tempo.4, 6
Folgekosten für Zubehör
6.9
Wer keinen Rechner mit USB4 oder Thunderbolt hat, müsste für das volle Tempo aufrüsten; der Datenrettungsplan kostet je nach Laufzeit 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Zusammenfassung
1
Zwei Terabyte Flash-Speicher in 110 x 58 x 10 Millimetern und 65,2 Gramm, alternativ mit 4 Terabyte.
2
Laut SanDisk bis zu 4.000 MB/s lesend und bis zu 3.800 MB/s schreibend über USB4 mit 40 Gbit/s.
3
Im Mittel 3.100 MB/s beim anhaltenden Schreiben laut Datenblatt, wichtig für lange Videotransfers.
4
IP65 gegen Staub und Strahlwasser, Fallschutz bis drei Meter, Hardwareverschlüsselung mit AES und 256 Bit.
★
Fünf Jahre Garantie, Datenrettung nur als Zusatzplan; unabhängige Messungen der dritten Generation stehen aus.
Fachkommentar
Wer am Drehort große Videodateien sichert oder direkt vom Laufwerk schneidet und einen Rechner mit USB4 oder Thunderbolt hat, dem empfehle ich die SanDisk Extreme PRO Portable SSD V3 mit 2 Terabyte: 40 Gbit/s, eine zugesicherte Dauerschreibrate von 3.100 MB/s, IP65 und fünf Jahre Garantie sind in einem Gehäuse von 65 Gramm selten. Der Preis von rund 284 Euro je Terabyte lohnt sich allerdings nur, wenn der Anschluss das Tempo auch hergibt. Wer vor allem Fotos sichert oder an älteren Rechnern arbeitet, sollte stattdessen die SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB vergleichen: Sie kostet mit 1 Terabyte weniger als die Hälfte und bietet denselben Schutz.