DJI Lito 1 im Review: Rundumsensoren und 4K/60 unter 249 g
14. Oktober 2026
Bäumen, Zäunen und Laternen weicht sie selbst aus, und der Akku hält länger als bei den anderen Einsteigerdrohnen von DJI: Die DJI Lito 1 bringt Sichtsensoren in alle Richtungen, 4K/60 und bis zu 36 Minuten Flugzeit mit. drohnen.de vergibt für die Reihe 96 Prozent, TechRadar lobt Sicherheit und Ausdauer. Gedämpft wird der Eindruck durch den kleinen Sensor ohne HDR und Log, den fehlenden internen Speicher und das knappe Standardpaket.6, 3, 1, 7
DJI Lito 1, 4K Kameradrohne für Einsteiger, Aktualisierte Version Mini 4K
281,90€
339,00€
auf Lager
Aktualisiert: 16. Oktober 2026 03:27
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Geeignet für den ersten Drohnenflug
Sicherheitsnetz für Einsteiger. Sichtsensoren decken alle sechs Richtungen ab; die DJI Mini 4K brachte nur Sensoren nach unten mit und flog laut TechRadar leicht gegen Zäune und Äste. Mit rund 249 Gramm bleibt die Lito 1 in der Klasse C0 und fliegt ohne Kompetenznachweis.6, 1, 3
Bis zu 36 Minuten Flugzeit nennt DJI, TechRadar rechnet mit rund 25 sorgenfreien Minuten; die günstigere Neo 2 hält laut Test nur halb so lange durch. ActiveTrack verfolgt Motive, MasterShots und QuickShots fliegen Standardmanöver allein.1, 6, 3
Für Urlaubsvideos bei Tageslicht reicht die Kamera: 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupe mit 100 und Fotos mit 48 Megapixeln als JPEG und DNG. Wer vor allem tagsüber filmt, bekommt laut drohnen.de viel Drohne fürs Geld.1, 2, 3
7.2
BildqualitätGut
Bei gutem Licht liefert der 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln ansehnliches 4K, das TechRadar keineswegs schwach nennt; der Digitalzoom wird weich.6, 2
Bildqualität7.2
Schärfe und Detailgrad
7.1
Bei gutem Licht liefert der 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln ansehnliches 4K, das TechRadar keineswegs schwach nennt; der Digitalzoom wird weich.6, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.7
HDR und D-Log M fehlen, damit bleibt der Dynamikumfang laut TechRadar hinter der Lito X1 zurück; Himmel und Schatten brauchen gutes Licht.6, 4
Low-Light-Leistung
6.2
In der Dämmerung fühlt sich der kleine Sensor laut TechRadar weniger wohl als der der X1, drohnen.de sieht dort die größere Reserve.6, 3
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7.2
Für Urlaub und Social Media genügt die Bildqualität laut testberichte.de; ein flaches Profil für die Farbkorrektur gibt es nur bei der X1.4, 8
Bildrauschen
6.6
48 Megapixel auf 1/2 Zoll bedeuten sehr kleine Pixel: Am Tag bleibt das Bild sauber, bei wenig Licht steigt das Rauschen früher als bei der X1.2, 3
Qualität der Video- und Fotomodi
7.7
Zur Auswahl stehen 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, 2,7K im Hochformat und 48-Megapixel-Fotos als JPEG und DNG; SmartPhoto arbeitet nur bei 12 Megapixeln.1, 2
Bitrate und Codecs
7.6
H.265 mit bis zu 130 Megabit pro Sekunde entspricht der X1, H.264 bleibt auf Full HD begrenzt; ein Log-Profil fehlt.2
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
8.3
Wie bei der X1 stabilisiert ein mechanischer 3-Achsen-Gimbal mit Neigung von minus 126 bis 67 Grad; ins Hochformat dreht er nicht.2, 6
Ungeeignet für Dämmerung und Grading
HDR und das flache Profil D-Log M bleiben der Lito X1 vorbehalten; der Lito 1 fehlt laut TechRadar deren Dynamikumfang, und bei wenig Licht fühlt sich der kleinere Sensor weniger wohl.6, 4
Ohne LiDAR sind die Sichtsensoren auf Licht angewiesen: Laut DJI arbeiten sie zuverlässig erst ab 5 Lux und auf strukturierten Flächen. Wer in der Dämmerung fliegt oder sein Material farblich bearbeiten will, greift zur Schwester DJI Lito X1 oder zur DJI Mini 5 Pro mit LiDAR, Log-Profil und 1-Zoll-Sensor.5, 8, 4
Intern speichert die Lito 1 nichts, ohne microSD-Karte bleibt die Aufnahme aus. Das Standardpaket enthält zudem nur einen Akku, keine Tasche und die RC-N3, die ein Smartphone als Bildschirm braucht.1, 6, 3
Kamera: 4K/60 ohne HDR und Log
Der 1/2-Zoll-Sensor löst 48 Megapixel auf, das Objektiv hat Blende f/1,8 und 26 Millimeter Brennweite. Video zeichnet die Lito 1 in 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde und in 2,7K im Hochformat auf, als H.265 mit bis zu 130 Megabit pro Sekunde.2, 1
TechRadar vermutet denselben Sensor wie in der Neo 2 und sieht beide Drohnen bei der Bildqualität gleichauf. Gegenüber der Mini 4K mit 4K/30 aus einem 1/2,3-Zoll-Sensor ist das ein Fortschritt.6
7.8
VerarbeitungGut
TechRadar beschreibt das Kunststoffgehäuse trotz des geringen Gewichts als stabil, eingebaute Standfüße halten die Sensoren vom Boden fern.6
Verarbeitung7.8
Materialqualität und Robustheit
7.9
TechRadar beschreibt das Kunststoffgehäuse trotz des geringen Gewichts als stabil, eingebaute Standfüße halten die Sensoren vom Boden fern.6
Qualität von Armen und Gelenken
7.7
Gefaltet wird nach dem Muster der Mini-Reihe; bei rund 249 Gramm sind die Klapparme bewusst leicht gebaut.3, 6
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.7
Zum Transport schützt eine mitgelieferte Kappe Kamera und Gimbal, im Flug sitzt die Aufhängung frei vor dem Rumpf.1
Sensorabdeckungen und Ports
7.8
Sichtsensoren rundum und Infrarot unten sitzen im Rumpf, USB-C und microSD-Slot liegen hinten neben dem Akkuschacht; ein LiDAR fehlt.2, 6
Propeller und Befestigung
7.3
Ein Paar Ersatzpropeller liegt bei, ein Propellerschutz nicht; die Propeller bleiben laut TechRadar ungeschützt und verlangen Sorgfalt.1, 6
Controller-Haptik und Verarbeitung
7.4
RC-N3 heißt die mitgelieferte Fernsteuerung, die TechRadar solide nennt; sie braucht ein Smartphone als Bildschirm, was drohnen.de umständlicher findet als die RC 2.6, 3
Transporttauglichkeit
9.3
Gefaltet 149 x 94 x 62 Millimeter und rund 249 Gramm: Die Drohne passt in die Jackentasche, eine Tasche gibt es nur in der Fly More Combo.2, 5
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.5
Akkus altern mit den Ladezyklen, Propeller sind Verschleißteile, von denen ein Ersatzpaar beiliegt; die Gimbal-Kappe schützt die Kamera beim Transport.1
Ins Hochformat dreht die Kamera nicht, Hochkantvideo entsteht als digitaler Ausschnitt, und der Digitalzoom wird in der engsten Stufe weich. Fotos speichert sie mit 12 oder 48 Megapixeln, SmartPhoto arbeitet nur in der kleineren Stufe.1, 6, 2
Sensorik, Übertragung und Akku
Die Hinderniserkennung reicht nach vorn bis 20 Meter und in die übrigen Richtungen bis 15, unten hilft ein Infrarotsensor bei der Landung. GPS, Galileo und BeiDou halten die Position; Start, Landung und Rückkehr laufen auf Knopfdruck.2, 6, 1
O4 überträgt das Livebild in 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und reicht in der EU bis 8 Kilometer, die beworbenen 15 Kilometer gelten für andere Regionen. DJI gibt 10,7 Meter pro Sekunde Windwiderstand an, TechRadar flog an der Küste bei mehr Wind stabil.1, 5, 6
Der Akku mit 2.590 Milliamperestunden lädt in der Drohne per USB-C in rund 73 Minuten, am Ladehub der Fly More Combo in 45. Den Plus-Akku mit 52 Minuten unterstützt die Lito 1 in der EU nicht.2, 1, 5
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Die DJI Lito 1 bringt Rundum-Hinderniserkennung, 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und bis zu 36 Minuten Flugzeit in die Einstiegsklasse unter 250 Gramm; drohnen.de vergibt für die Reihe 96 Prozent, TechRadar lobt Sicherheit und Ausdauer. Dagegen stehen der kleine 1/2-Zoll-Sensor ohne HDR und Log, Sichtsensoren, die bei wenig Licht aussteigen, der fehlende interne Speicher und ein Standardpaket mit nur einem Akku.
Bildqualität
7.2
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
8
Preis-Leistung
7.4
PROS
Rundum-Hinderniserkennung in der Einstiegsklasse
Bis 36 Minuten Flugzeit laut DJI
4K/60 und 48-Megapixel-Fotos mit DNG
Rund 249 g in der Klasse C0
CONS
Kleiner Sensor ohne HDR und Log
Sichtsensoren steigen bei wenig Licht aus
Kein interner Speicher
Nur ein Akku und Smartphone-Fernsteuerung im Paket
8.0
Funktionen und DesignSehr gut
DJI nennt 10,7 Meter pro Sekunde Windwiderstand; TechRadar flog beide Lito-Modelle an der Küste bei mehr Wind stabil.1, 6
Funktionen und Design8
Flugstabilität und Windreserven
8.3
DJI nennt 10,7 Meter pro Sekunde Windwiderstand; TechRadar flog beide Lito-Modelle an der Küste bei mehr Wind stabil.1, 6
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
8.5
Sichtsensoren in sechs Richtungen sind in dieser Preisklasse ein großer Schritt gegenüber der Mini 4K; ohne LiDAR arbeiten sie laut DJI erst ab 5 Lux zuverlässig.2, 5, 8
Reichweite und Signalstabilität
8.2
O4 liefert 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde bei rund 120 Millisekunden Latenz und reicht in der EU bis 8 Kilometer.2, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
7.2
Bis zu 36 Minuten laut DJI, rund 25 Minuten laut TechRadar; ein Akku im Paket, Laden in der Drohne dauert 73 Minuten.1, 6, 2
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack folgt Motiven bis 12 Meter pro Sekunde, QuickShots, MasterShots und Hyperlapse ergänzen das Angebot.3
App und Bearbeitungsfunktionen
7.8
DJI Fly steuert die Drohne, Aufnahmen wandern per WLAN aufs Smartphone; die Android-App gibt es nur über die DJI-Website.2, 9
Speicheroptionen
6.4
Internen Speicher hat die Lito 1 nicht, aufgezeichnet wird nur auf microSD-Karten bis 1 Terabyte.1, 2
Gewichtsklasse und Mobilität
9.3
Rund 249 Gramm und Klasse C0 erlauben Flüge ohne Kompetenznachweis; den schwereren Plus-Akku unterstützt die Lito 1 in der EU gar nicht erst.1, 5
Lautstärke und unauffälliges Design
7.6
Trotz der Geräuschangabe von 81 Dezibel bleibt die Lito laut TechRadar in der Luft unaufdringlich, die kleinen Propeller fallen wenig auf.6
Die Lito 1 macht den Einstieg sicherer und ausdauernder, als es die Mini 4K konnte: Rundumsensoren, 4K/60 und bis zu 36 Minuten Flugzeit in der Klasse C0. Gedämpft wird das Urteil durch den kleinen Sensor ohne HDR und Log, die auf Licht angewiesene Sensorik, den fehlenden internen Speicher und das Standardpaket mit einem Akku.3, 4, 8
Am 14. Oktober 2026 kostete das Standardpaket bei Amazon 281,90 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 339 Euro. Nach Preisempfehlung 80 Euro mehr kostet die Schwester DJI Lito X1 mit LiDAR, HDR, Log und 42 Gigabyte Speicher. Echtes Hochkantvideo mit drehbarer Kamera bietet die DJI Mini 4 Pro, den 1-Zoll-Sensor für scharfe Ausschnitte die DJI Mini 5 Pro.9, 7, 4
Weitere Modelle vom Einsteiger bis zur Profidrohne ordnet die Übersicht Drohnen im Überblick ein.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite im DJI Store mit Lieferumfang und technischen Daten, dem Datenblatt der Lito-Serie, dem Test, dem Vergleich und den FAQ von drohnen.de, dem Test von TechRadar, der Vorstellung bei Notebookcheck, der Testübersicht von testberichte.de sowie der Amazon-Angebotsseite; die deutsche DJI-Produktseite war beim Verfassen nicht erreichbar. drohnen.de bewertet beide Lito-Modelle gemeinsam, TechRadar flog die Lito 1 im Basispaket. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.4
Preis-LeistungGut
Für 281,90 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es Rundumsensorik, 4K/60 und 36 Minuten Flugzeit laut DJI; TechRadar vergibt die volle Punktzahl für den Preis, drohnen.de 96 Prozent.9, 6, 3
Preis-Leistung7.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.9
Für 281,90 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es Rundumsensorik, 4K/60 und 36 Minuten Flugzeit laut DJI; TechRadar vergibt die volle Punktzahl für den Preis, drohnen.de 96 Prozent.9, 6, 3
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.4
Drohne, RC-N3, ein Akku, Gimbal-Kappe, Kabel und ein Paar Propeller; ohne internen Speicher wird zusätzlich eine microSD-Karte fällig.1
Folgekosten für Akkus und Propeller
6.8
Zusatzakkus, eine Speicherkarte und Propeller kommen hinzu; der Plus-Akku für längere Flüge bleibt in der EU außen vor.1, 5
Garantie und Service
7.3
Verkauf und Versand laufen über Amazon selbst, die Garantie liegt bei DJI; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.7
Die Neo 2 kostet weniger und filmt laut TechRadar ähnlich gut, fliegt aber nur halb so lang; für 80 Euro mehr bringt die Lito X1 LiDAR, HDR, Log und Speicher mit.6, 4, 7
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
2.590 mAh, 18,96 Wh; rund 73 Minuten per USB-C in der Drohne, 45 Minuten am Ladehub der Fly More Combo
Akkukapazität
2590 mAh
Akkukonzept
Wechselakku
Antriebsart
Elektro
Anzahl Achsen Gimbal
3
Anzahl Kameras
1
Anzahl Rotoren
4 Rotoren
App-Ökosystem
DJI Fly
Betriebsfrequenz
2,4 GHz
Bildwinkel
Weitwinkel
Blende
1,8
Brennweite
26,2 mm
Drohnenklasse
C0
EU-Klasse
C0; Plus-Akku in der EU nicht unterstützt
Einsatzschwerpunkt
Einsteiger
Einstufung nach Gewicht
unter 250 g
FOV
79°
Farbton
Grau
Fernsteuerungsart
Smartphone-Halterung
Flugdauer
36 min
Flugleistung
Bis 36 Minuten, typisch 23 Minuten; 18 m/s im Sportmodus, Windwiderstand 10,7 m/s, Starthöhe bis 4.500 m
Flugmodi
Normal
Flugzeit
36 min
Foto
48 MP (8.000 x 6.000) und 12 MP als JPEG und DNG
Fotoauflösung
48 MP
Fotoformat
JPEG und RAW
Gewicht und Maße
Rund 249 g; gefaltet 149,2 x 93,9 x 62,4 mm, entfaltet 183,3 x 251,3 x 79,4 mm
Hinderniserkennung
Sichtsensoren rundum (vorn 0,5 bis 20 m, sonst bis 15 m), Infrarot unten, kein LiDAR; ab 5 Lux auf strukturierten Flächen
Hinderniserkennungssystem
allseitig
Kamera
1/2-Zoll-CMOS mit 48 MP, Blende f/1,8, 26,2 mm, Bildwinkel 79 Grad, 3-Achsen-Gimbal
Kameraauflösung
48 MP
Kameraausstattung
mit Kamera
Kameratyp
Einzelkamera
Konstruktionsform
faltbar
Ladeart
USB-C
Ladezeit
73 min
Landart
Bodenlandung
Lautstärke
81 dB
Lieferumfang
Drohne, DJI RC-N3, ein Akku, Gimbal-Schutz, RC-N-Kabel, ein Paar Ersatzpropeller, Schraubendreher
Material
Kunststoff
Maximale Flughöhe
4500 m
Maximale Geschwindigkeit
64,8 km/h
Modell
DJI Lito 1 im Standardpaket mit DJI RC-N3, Jahrgang 2026, Marktstart 23. April 2026
Navigationssystem
BeiDou, Galileo, GPS
Reichweite
8000 m
Rotorenschutz
ohne
Senkgeschwindigkeit
5 m/s
Sensorgröße
0,5 Zoll
Signalübertragung
digitale Übertragung
Speicher
Kein interner Speicher; microSD (A2 V30, bis 1 TB), Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4
Speicherkartenformat
microSDXC
Speichertyp
microSD
Startart
Bodenstart
Steiggeschwindigkeit
5 m/s
Steuerung
Fernsteuerung und Smartphone
Video
4K bis 100 fps, Full HD bis 100 fps, 2,7K Hochformat bis 60 fps; H.264 und H.265 bis 130 Mbit/s; kein HDR, kein D-Log M
Video-Bitrate
130 Mbit/s
Videoauflösung
4K UHD
Windwiderstand
Level 5
Zielgerät
Android und iPhone
Übertragung
DJI O4, Livebild 1080p/60 fps, Latenz rund 120 ms, bis 8 km (CE), 2,4, 5,1 und 5,8 GHz
Übertragungsstandard
Bluetooth, OcuSync, WLAN
Bildqualität7.2
Schärfe und Detailgrad
7.1
Bei gutem Licht liefert der 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln ansehnliches 4K, das TechRadar keineswegs schwach nennt; der Digitalzoom wird weich.6, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.7
HDR und D-Log M fehlen, damit bleibt der Dynamikumfang laut TechRadar hinter der Lito X1 zurück; Himmel und Schatten brauchen gutes Licht.6, 4
Low-Light-Leistung
6.2
In der Dämmerung fühlt sich der kleine Sensor laut TechRadar weniger wohl als der der X1, drohnen.de sieht dort die größere Reserve.6, 3
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7.2
Für Urlaub und Social Media genügt die Bildqualität laut testberichte.de; ein flaches Profil für die Farbkorrektur gibt es nur bei der X1.4, 8
Bildrauschen
6.6
48 Megapixel auf 1/2 Zoll bedeuten sehr kleine Pixel: Am Tag bleibt das Bild sauber, bei wenig Licht steigt das Rauschen früher als bei der X1.2, 3
Qualität der Video- und Fotomodi
7.7
Zur Auswahl stehen 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, 2,7K im Hochformat und 48-Megapixel-Fotos als JPEG und DNG; SmartPhoto arbeitet nur bei 12 Megapixeln.1, 2
Bitrate und Codecs
7.6
H.265 mit bis zu 130 Megabit pro Sekunde entspricht der X1, H.264 bleibt auf Full HD begrenzt; ein Log-Profil fehlt.2
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
8.3
Wie bei der X1 stabilisiert ein mechanischer 3-Achsen-Gimbal mit Neigung von minus 126 bis 67 Grad; ins Hochformat dreht er nicht.2, 6
Verarbeitung7.8
Materialqualität und Robustheit
7.9
TechRadar beschreibt das Kunststoffgehäuse trotz des geringen Gewichts als stabil, eingebaute Standfüße halten die Sensoren vom Boden fern.6
Qualität von Armen und Gelenken
7.7
Gefaltet wird nach dem Muster der Mini-Reihe; bei rund 249 Gramm sind die Klapparme bewusst leicht gebaut.3, 6
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.7
Zum Transport schützt eine mitgelieferte Kappe Kamera und Gimbal, im Flug sitzt die Aufhängung frei vor dem Rumpf.1
Sensorabdeckungen und Ports
7.8
Sichtsensoren rundum und Infrarot unten sitzen im Rumpf, USB-C und microSD-Slot liegen hinten neben dem Akkuschacht; ein LiDAR fehlt.2, 6
Propeller und Befestigung
7.3
Ein Paar Ersatzpropeller liegt bei, ein Propellerschutz nicht; die Propeller bleiben laut TechRadar ungeschützt und verlangen Sorgfalt.1, 6
Controller-Haptik und Verarbeitung
7.4
RC-N3 heißt die mitgelieferte Fernsteuerung, die TechRadar solide nennt; sie braucht ein Smartphone als Bildschirm, was drohnen.de umständlicher findet als die RC 2.6, 3
Transporttauglichkeit
9.3
Gefaltet 149 x 94 x 62 Millimeter und rund 249 Gramm: Die Drohne passt in die Jackentasche, eine Tasche gibt es nur in der Fly More Combo.2, 5
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.5
Akkus altern mit den Ladezyklen, Propeller sind Verschleißteile, von denen ein Ersatzpaar beiliegt; die Gimbal-Kappe schützt die Kamera beim Transport.1
Funktionen und Design8
Flugstabilität und Windreserven
8.3
DJI nennt 10,7 Meter pro Sekunde Windwiderstand; TechRadar flog beide Lito-Modelle an der Küste bei mehr Wind stabil.1, 6
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
8.5
Sichtsensoren in sechs Richtungen sind in dieser Preisklasse ein großer Schritt gegenüber der Mini 4K; ohne LiDAR arbeiten sie laut DJI erst ab 5 Lux zuverlässig.2, 5, 8
Reichweite und Signalstabilität
8.2
O4 liefert 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde bei rund 120 Millisekunden Latenz und reicht in der EU bis 8 Kilometer.2, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
7.2
Bis zu 36 Minuten laut DJI, rund 25 Minuten laut TechRadar; ein Akku im Paket, Laden in der Drohne dauert 73 Minuten.1, 6, 2
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack folgt Motiven bis 12 Meter pro Sekunde, QuickShots, MasterShots und Hyperlapse ergänzen das Angebot.3
App und Bearbeitungsfunktionen
7.8
DJI Fly steuert die Drohne, Aufnahmen wandern per WLAN aufs Smartphone; die Android-App gibt es nur über die DJI-Website.2, 9
Speicheroptionen
6.4
Internen Speicher hat die Lito 1 nicht, aufgezeichnet wird nur auf microSD-Karten bis 1 Terabyte.1, 2
Gewichtsklasse und Mobilität
9.3
Rund 249 Gramm und Klasse C0 erlauben Flüge ohne Kompetenznachweis; den schwereren Plus-Akku unterstützt die Lito 1 in der EU gar nicht erst.1, 5
Lautstärke und unauffälliges Design
7.6
Trotz der Geräuschangabe von 81 Dezibel bleibt die Lito laut TechRadar in der Luft unaufdringlich, die kleinen Propeller fallen wenig auf.6
Preis-Leistung7.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.9
Für 281,90 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es Rundumsensorik, 4K/60 und 36 Minuten Flugzeit laut DJI; TechRadar vergibt die volle Punktzahl für den Preis, drohnen.de 96 Prozent.9, 6, 3
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.4
Drohne, RC-N3, ein Akku, Gimbal-Kappe, Kabel und ein Paar Propeller; ohne internen Speicher wird zusätzlich eine microSD-Karte fällig.1
Folgekosten für Akkus und Propeller
6.8
Zusatzakkus, eine Speicherkarte und Propeller kommen hinzu; der Plus-Akku für längere Flüge bleibt in der EU außen vor.1, 5
Garantie und Service
7.3
Verkauf und Versand laufen über Amazon selbst, die Garantie liegt bei DJI; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.7
Die Neo 2 kostet weniger und filmt laut TechRadar ähnlich gut, fliegt aber nur halb so lang; für 80 Euro mehr bringt die Lito X1 LiDAR, HDR, Log und Speicher mit.6, 4, 7
Zusammenfassung
1
1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln, 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, ohne HDR und D-Log M laut DJI.
2
Hinderniserkennung in sechs Richtungen ohne LiDAR, laut DJI zuverlässig ab 5 Lux.
3
Bis zu 36 Minuten Flugzeit laut DJI, rund 25 Minuten laut TechRadar; O4 mit 8 Kilometern in der EU.
4
Rund 249 Gramm in der Klasse C0, gefaltet 149 x 94 x 62 Millimeter, kein interner Speicher.
★
Schwächen laut Tests: weniger Reserve bei wenig Licht, weicher Digitalzoom, keine Hochkantdrehung, Standardpaket mit einem Akku.
Fachkommentar
Wer zum ersten Mal eine Kameradrohne fliegt und wenig ausgeben will, dem empfehle ich die Lito 1: Rundumsensoren bewahren vor den typischen Anfängerfehlern, der Akku hält laut DJI bis zu 36 Minuten, und als C0-Drohne fliegt sie ohne Kompetenznachweis. Einplanen sollte man eine microSD-Karte, einen zweiten Akku und ein Smartphone für die RC-N3. Wer in der Dämmerung fliegt oder seine Aufnahmen farblich bearbeiten will, sollte die DJI Lito X1 vergleichen: Sie bringt LiDAR, HDR, das Log-Profil D-Log M, den größeren 1/1,3-Zoll-Sensor und 42 Gigabyte Speicher mit und kostet nach Preisempfehlung 80 Euro mehr.