HoverAir Aqua im Review: schwimmende 4K-Drohne für Wassersport
14. Oktober 2026
Wer allein foilt, paddelt oder surft, hatte bisher kaum eine Drohne, die einen Sturz ins Wasser übersteht. Die HoverAir Aqua ist nach IP67 geschützt, schwimmt und folgt einem Armband namens Lighthouse, ohne dass jemand steuert. Mit 249 Gramm fliegt sie in der Klasse C0, drohnen.de vergibt 91 Prozent. Gedämpft wird der Eindruck durch kurze Flugzeiten, fehlende Hinderniserkennung und den Preis.5, 1, 2, 3
HOVERAir AQUA Flugkamera, IP67 wasserdichte Follow-Me-Drohne mit Kamera für Wassersport, 34mph, 10+ Flugmodi, 4K 100fps Zeitlupe, HDR-Video, SmoothCapture...
1.299,00€
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Aktualisiert: 16. Oktober 2026 05:47
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Geeignet für Wassersportler allein
Filmt, ohne dass jemand steuert. Das Lighthouse am Oberarm startet, landet und lenkt die Aqua, per RTK hält sie ihren Abstand. Notebookcheck sah die Verfolgung eines Wakeboarders bei 30 km/h zuverlässig arbeiten, drohnen.de die eines Foil-Surfers bei Wind und Regen.3, 2, 1, 7
Ein Sturz ins Wasser ist kein Totalschaden: Die Drohne schwimmt dank Schaumstoffring und dreht sich mit Turtle Flip selbst um, bevor sie wieder abhebt. Starts aus der Hand, vom Boden und vom Wasser gelangen im Test des surf-magazins zuverlässig.5, 3, 1, 7, 6
Mit 249 Gramm fliegt die Aqua in der Klasse C0 in der Regel ohne Kompetenznachweis. Zum Standard-Set gehören Drohne, ein Akku, das Lighthouse mit Armband, ein Repair Kit, ein USB-C-Kabel und eine wasserdichte Akkutasche.1, 7, 5
6.9
BildqualitätBefriedigend
Notebookcheck nennt das 4K-Material scharf mit leichten Detailverlusten, etwa bei Pflanzen; der 1/1,28-Zoll-Sensor ist größer als bei der DJI Neo.3, 1
Bildqualität6.9
Schärfe und Detailgrad
6.9
Notebookcheck nennt das 4K-Material scharf mit leichten Detailverlusten, etwa bei Pflanzen; der 1/1,28-Zoll-Sensor ist größer als bei der DJI Neo.3, 1
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
7.1
H-Log mit 10 Bit und HDR geben Spielraum im Gegenlicht, Notebookcheck nennt die Aufnahmen praxistauglich und für Action gut.2, 7, 3
Low-Light-Leistung
5.8
Blende f/2,55 und 12 Megapixel auf einem 1/1,28-Zoll-Sensor sprechen für brauchbare Bilder in der Dämmerung; Nachtflüge sind nicht die Stärke dieser Kamera.1, 2, 8
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.7
Laut surf-magazin wirken die Farben teils etwas überzeichnet; wer nachbearbeiten will, filmt in H-Log mit 10 Bit.5, 2
Bildrauschen
6.1
Fotos wirken laut surf-magazin weich und verrauscht, Notebookcheck sieht den Sensor bei Fotos an seiner Grenze.5, 3
Qualität der Video- und Fotomodi
7.6
4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, natives Hochkantvideo in 4K mit 30 und 2,7K mit 60 Bildern, dazu Zeitlupe; Fotos gibt es nur mit 12 Megapixeln als JPEG.1, 2, 7
Bitrate und Codecs
7.8
H.265 mit bis zu 160 Megabit pro Sekunde und 10 Bit ist für 4K-Action reichlich und liegt deutlich über den 75 Megabit der DJI Neo.1, 2
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.3
Ein Gimbal für die Neigung plus elektronische Stabilisierung hielt Videos bei Notebookcheck selbst bei Wind ruhig; starke Bewegungen und Seitenwind gleicht sie nicht ganz aus.3, 4, 2
Ungeeignet für Fotos und lange Flüge
Die Flugzeit ist der größte Haken: Statt 23 Minuten laut Hersteller kam Notebookcheck bei Wind bis 45 km/h auf 17 Minuten, das surf-magazin auf 10 bis 15 Minuten. Dem Standard-Set liegt nur ein Akku bei; einen Wechsel auf dem Wasser hält Notebookcheck mit der Akkutasche für machbar, drohnen.de für heikel.3, 5, 2
Eine Hinderniserkennung fehlt, nach unten erfassen nur ein Radar und ein Sichtsystem die Oberfläche. Am Ufer oder im Schilf muss man selbst aufpassen; Notebookcheck rät in vollen Revieren zur Vorsicht.3, 4, 5
Fotos mit 12 Megapixeln wirken laut surf-magazin weich und verrauscht. Für Landschaftsflüge mit manueller Kontrolle ist laut drohnen.de eine klassische Drohne wie die DJI Mini 4 Pro die bessere Wahl.5, 1
Kamera, Linse und Bildqualität
Hinter dem Objektiv mit 85 Grad und Blende f/2,55 sitzt ein 1/1,28-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln. Er filmt in 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, hochkant in 4K mit 30 und in 2,7K mit 60, wahlweise in 10-Bit H-Log; gespeichert wird als H.265 mit bis zu 160 Megabit pro Sekunde auf 128 Gigabyte internem Speicher, einen Kartenslot gibt es nicht.1, 2, 7, 8
Die Linse ist wasserabweisend beschichtet und beheizt: Notebookcheck sah keinen Tropfen im Bild, das surf-magazin nach Salzwasser keine Rückstände. Ein Gimbal neigt die Kamera, elektronische Stabilisierung und Horizontausgleich erledigen den Rest; bei Wind bis 45 km/h blieben die Videos bei Notebookcheck ruhig, starke Bewegungen beim Foilen glich die Stabilisierung nicht ganz aus.3, 5, 1, 4
Notebookcheck nennt das 4K-Material scharf mit leichten Detailverlusten, gut für Action, nicht für Spielfilmqualität. Das surf-magazin sah einen stabilen Horizont und teils überzeichnete Farben, drohnen.de bei Seitenwind nicht immer einen geraden Horizont.3, 5, 2
7.5
VerarbeitungGut
IP67, Auftrieb und eine Linse, die Salzwasser ohne Rückstände übersteht: Das surf-magazin lobt die hochwertige Verarbeitung, ein Feuchtigkeitsindikator warnt innen.5, 3, 1
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Robustheit
8.4
IP67, Auftrieb und eine Linse, die Salzwasser ohne Rückstände übersteht: Das surf-magazin lobt die hochwertige Verarbeitung, ein Feuchtigkeitsindikator warnt innen.5, 3, 1
Qualität von Armen und Gelenken
7.5
Statt Klapparmen trägt ein starrer Rahmen mit austauschbarem Schaumstoffring die Rotoren; Gelenke als Schwachstelle entfallen.3, 2
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.3
Geschützt sitzt die Kamera hinter einer beheizten, wasserabweisenden Linse, lässt sich aber nur neigen und nicht schwenken.3, 1
Sensorabdeckungen und Ports
7.2
Abgedichtet ist das Gehäuse nach IP67, nach unten misst ein Radar; drohnen.de mahnt, Ports und Dichtungen trocken zu halten und nach Salzwasser zu spülen.1, 3
Propeller und Befestigung
7.9
Gut geschützt sind die Propeller laut surf-magazin durch den Schaumstoffring, ein Repair Kit mit Ersatzrotoren liegt dem Standard-Set bei.5, 7, 3
Controller-Haptik und Verarbeitung
7
Selbst mit nassen Händen lässt sich das Lighthouse bedienen, seine Sprachansagen sind bei Wind aber schwer zu hören; einen Controller mit Bild gibt es im Standard-Set nicht.5, 2, 7
Transporttauglichkeit
7.1
Mit 202 x 206 x 62 Millimetern ist die Aqua nicht faltbar und braucht mehr Platz als eine Neo; eine Tasche liegt nicht bei.1, 7
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.6
Salzwasser, Wellen und Stürze hält die Drohne aus, der Schutzring lässt sich tauschen; Pflege nach jedem Salzwassereinsatz bleibt nötig.5, 3, 1
Lighthouse, Flugmodi und Akku
Das Lighthouse wiegt 104 Gramm, ist nach IPX7 geschützt, schwimmt und hält rund fünf Stunden; gesteuert wird bis 100 Meter Abstand. Es warnt mit Vibration und Sprachansagen, Letztere sind bei Wind laut drohnen.de schwer zu hören.1, 5, 2
Für Paddeln, Kajak und Surfen gibt es eigene Modi, dazu Orbit, Dolly-Fahrt, Spirale und Vogelperspektive. Im Automatikmodus fehlt laut surf-magazin ein Livebild, den Modus wechselt man erst nach einer Zwischenlandung; Beacon und JoySticks für manuelle Flüge liegen nur dem Land&Sea Set bei.2, 5, 7, 9
Die Verfolgung hat Grenzen: Beim Foilen brach sie bei Notebookcheck zwischenzeitlich ab, auf schnellen Geraden hielt die Drohne bei drohnen.de mehr Abstand als gewünscht. Ab 12 bis 15 Metern Höhe wurde die Verbindung im surf-magazin instabil; reißt sie ab, fliegt die Aqua zum gespeicherten Startpunkt zurück.4, 2, 5
Der Akku mit 2.013 Milliamperestunden lädt in der Drohne in 55 Minuten. Windstufe 7 hält sie laut Hersteller stand, drohnen.de lobt die Windleistung für eine C0-Drohne; laut ist sie dabei, das surf-magazin empfand das Geräusch als störend.1, 2, 5
Fazit und Kaufempfehlungen
6.8Gesamtwertung
Befriedigend
Die HoverAir Aqua schwimmt, startet von der Wasseroberfläche und folgt einem Armband per RTK; drohnen.de vergibt 91 Prozent, Notebookcheck lobt Tracking und Stabilisierung. Dagegen stehen 10 bis 17 Minuten Flugzeit in den Tests, keine Hinderniserkennung, weiche Fotos und 1.299 Euro für das Standard-Set.
Bildqualität
6.9
Verarbeitung
7.5
Funktionen und Design
6.4
Preis-Leistung
6.4
PROS
Wasserdicht nach IP67, schwimmt und startet vom Wasser
Zuverlässige Verfolgung per Armband und RTK
4K mit 100 fps und 10-Bit H-Log
249 g in der Klasse C0
CONS
10 bis 17 Minuten Flugzeit in den Tests, ein Akku im Set
Keine Hinderniserkennung
Fotos weich und verrauscht
Lautes Fluggeräusch und hoher Preis
6.4
Funktionen und DesignBefriedigend
Windstufe 7 laut Hersteller; drohnen.de lobt die Windleistung für eine C0-Drohne, Notebookcheck flog bei Wind bis 45 km/h mit ruhigen Videos.1, 2, 3
Funktionen und Design6.4
Flugstabilität und Windreserven
7.8
Windstufe 7 laut Hersteller; drohnen.de lobt die Windleistung für eine C0-Drohne, Notebookcheck flog bei Wind bis 45 km/h mit ruhigen Videos.1, 2, 3
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
3.6
Hindernisse erkennt die Aqua nicht; Radar und Sichtsystem nach unten, Rückkehr zum Nutzer und Virtual Tether ersetzen das nicht.3, 5, 1
Reichweite und Signalstabilität
4.4
Bis 100 Meter steuert das Lighthouse; das surf-magazin verlor ab 12 bis 15 Metern Höhe die stabile Verbindung, mehr Reichweite bietet nur das Beacon des Land&Sea Sets.1, 5, 2
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
4.7
Statt 23 Minuten laut Hersteller flog die Aqua bei Notebookcheck 17, im surf-magazin 10 bis 15 Minuten; das Standard-Set enthält einen Akku.3, 5, 1
Tracking und Automatikmodi
8.2
Die Verfolgung per Armband und RTK arbeitete bei Notebookcheck und drohnen.de zuverlässig, dazu Modi für Paddeln, Kajak und Surfen; zwischenzeitliche Abbrüche beim Foilen bleiben.3, 2, 4
App und Bearbeitungsfunktionen
6.5
Notebookcheck nennt die App stabil und umfangreich; im Automatikmodus fehlt laut surf-magazin aber ein Livebild, Moduswechsel verlangen eine Zwischenlandung.3, 5
Speicheroptionen
7.3
128 Gigabyte intern reichen für viele 4K-Flüge, eine Speicherkarte lässt sich nicht einsetzen.1, 2, 5
Gewichtsklasse und Mobilität
8.9
Mit 249 Gramm fliegt die Aqua in der Klasse C0; Registrierung und Haftpflicht bleiben, das quadratische Gehäuse ist aber nicht faltbar.1, 5
Lautstärke und unauffälliges Design
6
Als laut und störend beschreibt das surf-magazin das Fluggeräusch der Drohne.5
Die Aqua ist eine Spezialistin: Sie filmt Wassersportler allein, übersteht Wasserkontakt und verfolgt per Armband zuverlässig. Gedämpft wird das Urteil durch Flugzeiten von 10 bis 17 Minuten in den Tests, fehlende Hinderniserkennung, schwache Fotos, ein lautes Fluggeräusch und 1.299 Euro für das Set mit einem Akku.2, 3, 5
Wer nur an Land gefilmt werden will, bekommt Handstart und Motivverfolgung mit Propellerschutz deutlich günstiger in der DJI Neo. Für Luftbilder mit Rundumsensoren unter 250 Gramm passt die DJI Lito X1 besser.
Weitere Modelle vom Einsteiger bis zur Profidrohne ordnet die Übersicht Drohnen im Überblick ein.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf den Tests von drohnen.de, Notebookcheck und dem surf-magazin, dem Praxisnachtrag von Notebookcheck, den Herstellerdaten in der Übersicht von drohnen.de, Meldungen der YACHT und von Notebookcheck, der Pressemitteilung des Herstellers sowie den Angaben von Amazon und Geizhals. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.4
Preis-LeistungBefriedigend
Für 1.299 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine einzigartige Wasserdrohne mit einem Akku; drohnen.de vergibt für Preis-Leistung 86 Prozent, andere Händler lagen laut Geizhals ab 1.044 Euro.7, 2, 8
Preis-Leistung6.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 1.299 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine einzigartige Wasserdrohne mit einem Akku; drohnen.de vergibt für Preis-Leistung 86 Prozent, andere Händler lagen laut Geizhals ab 1.044 Euro.7, 2, 8
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.8
Lighthouse mit Armband, Repair Kit und wasserdichte Akkutasche liegen bei; Ladestation, zweiter Akku und Tasche fehlen im Standard-Set.7, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
5.9
drohnen.de empfiehlt für regelmäßige Sessions das Fly-More-Paket, weil ein Akku nicht reicht; Beacon und JoySticks kosten extra.2, 7
Garantie und Service
6.7
Verkauft wird das Set bei Amazon laut Notebookcheck vom Hersteller selbst (Händlerkonto Hover Camera Direct), den Versand übernimmt Amazon; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.7, 10
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Wasserdichte Alternativen fehlen; das Fly More Set mit drei Akkus kostete bei Amazon am 14. Oktober 2026 mit 1.274 Euro sogar weniger als das Standard-Set.7, 3
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
2.013 mAh, 21,62 Wh, 89 g; rund 55 Minuten in der Drohne
Akkukapazität
2013 mAh
Akkukonzept
Wechselakku
Antriebsart
Elektro
Anzahl Achsen Gimbal
1
Anzahl Kameras
1
Anzahl Rotoren
4 Rotoren
App-Ökosystem
Hersteller-App
Betriebsfrequenz
2,4 GHz
Bildwinkel
Weitwinkel
Blende
2,55
Brennweite
24 mm
Display
1,6-Zoll-AMOLED an der Front mit vier Tasten
Drohnenklasse
C0
EU-Klasse
C0; Registrierung, Kennzeichnung und Haftpflicht bleiben Pflicht
Einsatzschwerpunkt
Video
Einstufung nach Gewicht
unter 250 g
FOV
85°
Farbton
Orange
Fernsteuerungsart
ohne Display
Flugdauer
23 min
Flugleistung
Bis 23 Minuten laut Hersteller, in Tests 10 bis 17 Minuten; bis 55 km/h, Windstufe 7
Flugmodi
Normal
Flugzeit
23 min
Fotoauflösung
12 MP
Fotoformat
JPEG
Gewicht und Maße
249 g; 202 x 206 x 62 mm, nicht faltbar
Kamera
1/1,28-Zoll-Sensor, 12 MP, 85 Grad, 24 mm, f/2,55; 1-Achsen-Gimbal (Neigung minus 90 bis 30 Grad) mit EIS und Horizontausgleich
Kameraauflösung
12 MP
Kameraausstattung
mit Kamera
Kameratyp
Einzelkamera
Konstruktionsform
nicht faltbar
Ladeart
USB-C
Ladezeit
55 min
Landart
Wasserlandung
Lieferumfang
Drohne mit einem Akku, Lighthouse mit Armband, Repair Kit, USB-C-Kabel, wasserdichte Akkutasche
Lighthouse
104 g, IPX7 und schwimmfähig, rund 5 Stunden, Steuerdistanz 100 m, Start, Landung, Rückkehr
Maximale Flughöhe
120 m
Maximale Geschwindigkeit
55 km/h
Modell
HoverAir Aqua im Standard-Set, Vorstellung im August 2025, im Handel seit Ende Mai 2026
Navigationssystem
BeiDou, Galileo, GLONASS, GPS
Reichweite
100 m
Rotorenschutz
vollständig
Schutz
IP67, positiver Auftrieb, Start und Landung auf dem Wasser, Turtle Flip
Senkgeschwindigkeit
3 m/s
Sensorgröße
0,78 Zoll
Sensorik
Millimeterwellen-Radar und Sichtsystem nach unten, GPS, Galileo, BeiDou, GLONASS, RTK mit Lighthouse; keine Hinderniserkennung
Signalübertragung
digitale Übertragung
Speicher
128 GB intern (UFS 2.2), kein Kartenslot
Speicherkapazität
128 GB
Speichertyp
interner Speicher
Startart
Handstart
Steiggeschwindigkeit
3 m/s
Steuerung
Bewegungssteuerung
Video
4K bis 100 fps, hochkant 4K bis 30 und 2,7K bis 60 fps, 10-Bit H-Log; H.264 und H.265 bis 160 Mbit/s
Video-Bitrate
160 Mbit/s
Videoauflösung
4K UHD
Windwiderstand
Level 7
Zielgerät
Android und iPhone
Übertragungsstandard
WLAN
Bildqualität6.9
Schärfe und Detailgrad
6.9
Notebookcheck nennt das 4K-Material scharf mit leichten Detailverlusten, etwa bei Pflanzen; der 1/1,28-Zoll-Sensor ist größer als bei der DJI Neo.3, 1
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
7.1
H-Log mit 10 Bit und HDR geben Spielraum im Gegenlicht, Notebookcheck nennt die Aufnahmen praxistauglich und für Action gut.2, 7, 3
Low-Light-Leistung
5.8
Blende f/2,55 und 12 Megapixel auf einem 1/1,28-Zoll-Sensor sprechen für brauchbare Bilder in der Dämmerung; Nachtflüge sind nicht die Stärke dieser Kamera.1, 2, 8
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.7
Laut surf-magazin wirken die Farben teils etwas überzeichnet; wer nachbearbeiten will, filmt in H-Log mit 10 Bit.5, 2
Bildrauschen
6.1
Fotos wirken laut surf-magazin weich und verrauscht, Notebookcheck sieht den Sensor bei Fotos an seiner Grenze.5, 3
Qualität der Video- und Fotomodi
7.6
4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde, natives Hochkantvideo in 4K mit 30 und 2,7K mit 60 Bildern, dazu Zeitlupe; Fotos gibt es nur mit 12 Megapixeln als JPEG.1, 2, 7
Bitrate und Codecs
7.8
H.265 mit bis zu 160 Megabit pro Sekunde und 10 Bit ist für 4K-Action reichlich und liegt deutlich über den 75 Megabit der DJI Neo.1, 2
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.3
Ein Gimbal für die Neigung plus elektronische Stabilisierung hielt Videos bei Notebookcheck selbst bei Wind ruhig; starke Bewegungen und Seitenwind gleicht sie nicht ganz aus.3, 4, 2
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Robustheit
8.4
IP67, Auftrieb und eine Linse, die Salzwasser ohne Rückstände übersteht: Das surf-magazin lobt die hochwertige Verarbeitung, ein Feuchtigkeitsindikator warnt innen.5, 3, 1
Qualität von Armen und Gelenken
7.5
Statt Klapparmen trägt ein starrer Rahmen mit austauschbarem Schaumstoffring die Rotoren; Gelenke als Schwachstelle entfallen.3, 2
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.3
Geschützt sitzt die Kamera hinter einer beheizten, wasserabweisenden Linse, lässt sich aber nur neigen und nicht schwenken.3, 1
Sensorabdeckungen und Ports
7.2
Abgedichtet ist das Gehäuse nach IP67, nach unten misst ein Radar; drohnen.de mahnt, Ports und Dichtungen trocken zu halten und nach Salzwasser zu spülen.1, 3
Propeller und Befestigung
7.9
Gut geschützt sind die Propeller laut surf-magazin durch den Schaumstoffring, ein Repair Kit mit Ersatzrotoren liegt dem Standard-Set bei.5, 7, 3
Controller-Haptik und Verarbeitung
7
Selbst mit nassen Händen lässt sich das Lighthouse bedienen, seine Sprachansagen sind bei Wind aber schwer zu hören; einen Controller mit Bild gibt es im Standard-Set nicht.5, 2, 7
Transporttauglichkeit
7.1
Mit 202 x 206 x 62 Millimetern ist die Aqua nicht faltbar und braucht mehr Platz als eine Neo; eine Tasche liegt nicht bei.1, 7
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.6
Salzwasser, Wellen und Stürze hält die Drohne aus, der Schutzring lässt sich tauschen; Pflege nach jedem Salzwassereinsatz bleibt nötig.5, 3, 1
Funktionen und Design6.4
Flugstabilität und Windreserven
7.8
Windstufe 7 laut Hersteller; drohnen.de lobt die Windleistung für eine C0-Drohne, Notebookcheck flog bei Wind bis 45 km/h mit ruhigen Videos.1, 2, 3
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
3.6
Hindernisse erkennt die Aqua nicht; Radar und Sichtsystem nach unten, Rückkehr zum Nutzer und Virtual Tether ersetzen das nicht.3, 5, 1
Reichweite und Signalstabilität
4.4
Bis 100 Meter steuert das Lighthouse; das surf-magazin verlor ab 12 bis 15 Metern Höhe die stabile Verbindung, mehr Reichweite bietet nur das Beacon des Land&Sea Sets.1, 5, 2
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
4.7
Statt 23 Minuten laut Hersteller flog die Aqua bei Notebookcheck 17, im surf-magazin 10 bis 15 Minuten; das Standard-Set enthält einen Akku.3, 5, 1
Tracking und Automatikmodi
8.2
Die Verfolgung per Armband und RTK arbeitete bei Notebookcheck und drohnen.de zuverlässig, dazu Modi für Paddeln, Kajak und Surfen; zwischenzeitliche Abbrüche beim Foilen bleiben.3, 2, 4
App und Bearbeitungsfunktionen
6.5
Notebookcheck nennt die App stabil und umfangreich; im Automatikmodus fehlt laut surf-magazin aber ein Livebild, Moduswechsel verlangen eine Zwischenlandung.3, 5
Speicheroptionen
7.3
128 Gigabyte intern reichen für viele 4K-Flüge, eine Speicherkarte lässt sich nicht einsetzen.1, 2, 5
Gewichtsklasse und Mobilität
8.9
Mit 249 Gramm fliegt die Aqua in der Klasse C0; Registrierung und Haftpflicht bleiben, das quadratische Gehäuse ist aber nicht faltbar.1, 5
Lautstärke und unauffälliges Design
6
Als laut und störend beschreibt das surf-magazin das Fluggeräusch der Drohne.5
Preis-Leistung6.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 1.299 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es eine einzigartige Wasserdrohne mit einem Akku; drohnen.de vergibt für Preis-Leistung 86 Prozent, andere Händler lagen laut Geizhals ab 1.044 Euro.7, 2, 8
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.8
Lighthouse mit Armband, Repair Kit und wasserdichte Akkutasche liegen bei; Ladestation, zweiter Akku und Tasche fehlen im Standard-Set.7, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
5.9
drohnen.de empfiehlt für regelmäßige Sessions das Fly-More-Paket, weil ein Akku nicht reicht; Beacon und JoySticks kosten extra.2, 7
Garantie und Service
6.7
Verkauft wird das Set bei Amazon laut Notebookcheck vom Hersteller selbst (Händlerkonto Hover Camera Direct), den Versand übernimmt Amazon; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.7, 10
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Wasserdichte Alternativen fehlen; das Fly More Set mit drei Akkus kostete bei Amazon am 14. Oktober 2026 mit 1.274 Euro sogar weniger als das Standard-Set.7, 3
Zusammenfassung
1
Nach IP67 wasserdicht, schwimmt und startet laut Hersteller direkt von der Wasseroberfläche.
2
Folgt dem Lighthouse-Armband per RTK; Steuerdistanz bis 100 Meter, kein Livebild im Automatikmodus.
3
Bis zu 23 Minuten Flugzeit laut Hersteller, in den Tests 10 bis 17 Minuten.
4
249 Gramm in der Klasse C0, 1/1,28-Zoll-Sensor mit 4K und 100 Bildern pro Sekunde.
★
Schwächen laut Tests: keine Hinderniserkennung, weiche Fotos, lautes Fluggeräusch, hoher Preis.
Fachkommentar
Wer allein auf dem Wasser unterwegs ist und sich beim Foilen, Surfen oder Paddeln filmen lassen will, dem empfehle ich die Aqua: Sie verzeiht Wasserkontakt, folgt per Armband zuverlässig und braucht keinen Piloten. Einplanen sollte man weitere Akkus, denn in den Tests reichte eine Ladung für 10 bis 17 Minuten; das Fly More Set kostete bei Amazon am 14. Oktober 2026 sogar weniger als das Standard-Set. Wer nur an Land gefilmt werden will, sollte zur DJI Neo greifen: Sie folgt ebenfalls automatisch, hat einen Propellerschutz und kostet einen Bruchteil.