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SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB im Review: Tempo mit Haken
13. Oktober 2026
Fast doppeltes Lesetempo im kleineren Gehäuse: Die SanDisk Extreme Portable SSD V3 ist seit Februar 2026 erhältlich, liest laut Hersteller mit bis zu 2.000 MB/s und wiegt 46,9 Gramm. IP65, drei Meter Fallschutz und fünf Jahre Garantie zielen auf Fotografen und alle, die Daten unterwegs sichern. Gedämpft wird der Eindruck durch rund 272 Euro je Terabyte, den seltenen Anschluss USB 3.2 Gen 2×2 und noch ausstehende unabhängige Messungen.1, 2, 4, 7
SANDISK Extreme Portable SSD 1TB
271,99€
auf Lager
Aktualisiert: 15. Oktober 2026 22:07
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Geeignet für Fotografen auf Reisen
Viel Tempo in einem Gehäuse von 47 Gramm. Die dritte Generation der Extreme Portable SSD liest laut SanDisk mit bis zu 2.000 MB/s und schreibt mit bis zu 1.700 MB/s, beim Lesen ist das fast doppelt so schnell wie der Vorgänger. 1.000 Fotos mit je rund 30 Megabyte sollen in weniger als einer Minute überspielt sein.1, 8, 3
Für den Einsatz draußen ist sie gerüstet: Die Schutzart IP65 steht für staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, Stürze aus bis zu drei Metern soll das Gehäuse überstehen. Untertauchen deckt IP65 nicht ab, und SanDisk verlangt, dass das Laufwerk vor dem Anstecken sauber und trocken ist.1, 2
Am Smartphone und Tablet läuft sie ohne eigenes Netzteil: SanDisk nennt Android ab Version 10, iPadOS ab 15 und die App Dateien ab iOS 17, dazu Windows ab 10 und macOS ab 12. Die eingebaute AES-Verschlüsselung mit 256 Bit schützt die Daten per Passwort, falls das Laufwerk verloren geht. Fünf Jahre Garantie runden das Paket ab.1, 8, 5
Ungeeignet für große Datenarchive
Ein Terabyte kostete am 13.10.2026 bei Amazon 271,99 Euro. Für ähnliches Geld gibt es Desktop-Festplatten mit acht Terabyte, etwa die Seagate FireCuda X Vault 8 TB. Wer Fotoarchive oder Backups ganzer Rechner lagern will, zahlt mit der SSD ein Vielfaches je Terabyte.7
7.3
LeistungGut
Bis zu 2.000 MB/s lesend nennt SanDisk für die dritte Generation, fast doppelt so viel wie die 1.050 MB/s des Vorgängers; ein unabhängiger Messwert steht noch aus, deshalb bleibt ein kleiner Abschlag.1, 3
Leistung7.3
Lesetempo
8.7
Bis zu 2.000 MB/s lesend nennt SanDisk für die dritte Generation, fast doppelt so viel wie die 1.050 MB/s des Vorgängers; ein unabhängiger Messwert steht noch aus, deshalb bleibt ein kleiner Abschlag.1, 3
Schreibtempo
8.1
Die US-Seite von SanDisk führt für 1 bis 4 Terabyte bis zu 1.700 MB/s schreibend, die deutsche Seite spricht nur von einer niedrigeren Schreibrate; beim Vorgänger waren es 1.000 MB/s.8, 1, 3
Dauerleistung bei großen Datenmengen
6.4
Zur Schreibrate nach gefülltem Zwischenspeicher schweigt SanDisk, Phototrend sorgt sich um Einbrüche bei langen Transfers; der Vorgänger fiel bei PC-WELT im Filmkopierlauf auf 570 MB/s schreibend.4, 6
Zugriff auf viele kleine Dateien
7.9
Flash-Speicher greift ohne Mechanik zu, kleine Dateien bremsen deshalb weit weniger als bei Festplatten; schon der Vorgänger kopierte 1.000 MP3-Dateien bei PC-WELT mit 439 und 421 MB/s.6
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
6.7
An Ports mit 10 Gbit/s bleibt es laut Phototrend bei rund 1.050 MB/s, und USB 3.2 Gen 2x2 fehlt bei Apple und vielen Notebooks; für USB-A-Buchsen liegt kein Adapter mehr bei.4, 1
Temperatur und Drosselung
6.2
Wärme ist ungeprüft: Der Vorgänger wurde bei PC-WELT spürbar warm und zog knapp 4,5 Watt, das neue Gehäuse ist kleiner bei doppelter Datenrate; das Datenblatt erlaubt Betrieb von 0 bis 45 Grad Celsius.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
6.9
Ein Terabyte reicht für Fotoprojekte und Arbeitsdaten, für Videoarchive wird es schnell eng; die Reihe gibt es mit 500 Gigabyte bis 4 Terabyte.1, 8
Das volle Tempo verlangt einen Anschluss mit USB 3.2 Gen 2×2 und 20 Gbit/s. Den haben viele Rechner nicht: Laut Phototrend lassen etliche Hersteller den Standard aus, allen voran Apple, und dort bleibt es bei rund 1.050 MB/s. Wer an MacBook, iPad oder iPhone arbeitet, bezahlt also Tempo, das er nicht abrufen kann.2, 4
Offen ist die Dauerleistung. SanDisk nennt nur Spitzenwerte aus eigenen Messungen, ein unabhängiger Labortest der neuen Generation lag bis zum 13.10.2026 nicht vor. Phototrend erinnert zudem an die Datenverluste bei der Vorgängergeneration, zu denen sich der Hersteller bei der Vorstellung nicht äußerte.1, 4
Tempo, Anschluss und offene Fragen
USB 3.2 Gen 2×2 bündelt zwei Datenspuren mit je 10 Gbit/s. An einem passenden Port erreicht die SSD laut Hersteller bis zu 2.000 MB/s lesend, beim Vorgänger war bei 1.050 MB/s Schluss. Die Schreibrate von bis zu 1.700 MB/s nennt nur die US-Seite für 1 bis 4 Terabyte, die deutsche Seite belässt es beim Hinweis, sie liege niedriger.2, 3, 8, 1
An USB-Ports mit 10 Gbit/s, wie sie die meisten Notebooks haben, halbiert sich das Tempo ungefähr. Auch USB4 und Thunderbolt sichern die 20 Gbit/s von Gen 2×2 nicht zu, weil dieser Modus dort freiwillig ist. Ob der eigene Rechner ihn beherrscht, steht im Datenblatt des Mainboards oder Notebooks.4
Wie lange die SSD ihr Spitzentempo hält, verrät SanDisk nicht. Beim Vorgänger maß PC-WELT im Benchmark rund 1.062 und 1.012 MB/s, beim Kopieren eines Films aber nur 764 MB/s lesend und 570 MB/s schreibend. Ein ähnlicher Abstand zwischen Laborwert und Alltag ist auch bei der neuen Generation zu erwarten, solange keine Messung das Gegenteil zeigt.6, 8
Wärme ist der zweite offene Punkt: Das Gehäuse des Vorgängers wurde bei PC-WELT spürbar warm und zog knapp 4,5 Watt. Die neue SSD ist kleiner und soll bis zu doppelt so schnell übertragen, das Datenblatt nennt einen Betriebsbereich von 0 bis 45 Grad Celsius. Lange Kopierläufe in praller Sonne liegen damit außerhalb dessen, was SanDisk zusichert.6, 2
7.9
VerarbeitungGut
Das Gehäuse ist gegenüber dem Vorgänger um rund 15 Millimeter geschrumpft und trägt auf den Produktbildern weiter die Öse für einen Karabiner; welches Material SanDisk verwendet, nennt weder die Produktseite noch das Datenblatt.1, 3, 7
Verarbeitung7.9
Gehäuse und Material
7.2
Das Gehäuse ist gegenüber dem Vorgänger um rund 15 Millimeter geschrumpft und trägt auf den Produktbildern weiter die Öse für einen Karabiner; welches Material SanDisk verwendet, nennt weder die Produktseite noch das Datenblatt.1, 3, 7
Sturz- und Stoßfestigkeit
8.8
Stürze aus bis zu drei Metern soll die SSD laut SanDisk überstehen; ohne bewegliche Teile ist das plausibel, eine unabhängige Fallprüfung liegt nicht vor.1, 2
Staub- und Wasserschutz
8.1
IP65 steht für staubdicht und Schutz gegen Strahlwasser, geprüft mit 30 Kilopascal über drei Minuten; Untertauchen ist nicht abgedeckt, vor dem Anstecken muss das Laufwerk sauber und trocken sein.1, 8
Größe und Gewicht
9.3
Mit 85 mal 51 mal 10 Millimetern und 46,9 Gramm verschwindet sie in der Hemdtasche; der Vorgänger wog laut Phototrend 63 Gramm.2, 4
Stecker und Kabel
6.6
Ein USB-C-Port und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel sind an Bord, die Kabellänge nennt SanDisk nicht; der USB-A-Adapter des Vorgängers fehlt.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.8
Fünf Jahre Garantie sprechen für Zutrauen des Herstellers, eine Schreibmenge in TBW nennt er aber nicht; Phototrend erinnert an Datenverluste bei der Vorgängergeneration.1, 4
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.4
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; offen ist die Wärme am kleinen Gehäuse, das beim Vorgänger laut PC-WELT spürbar warm wurde.6
Gehäuse, Verschlüsselung und Lieferumfang
Mit 85 mal 51 mal 10 Millimetern und 46,9 Gramm ist die dritte Generation rund 15 Millimeter kürzer und laut Phototrend 16 Gramm leichter als die zweite. Das Design hat SanDisk nur leicht aufgefrischt, die Öse für Karabiner oder Trageband ist auf den Produktbildern weiter zu sehen. Neben Schwarz führt die US-Seite ein Blau namens Monterey Blue, die Amazon-Listung mit 1 Terabyte ist schwarz.1, 3, 4, 8, 7
Die Verschlüsselung arbeitet laut Capture mit AES und 256 Bit in der Hardware, das Passwort wird über eine SanDisk-Software gesetzt. Sie läuft unter Windows ab 10 und macOS ab 12 und muss erst heruntergeladen werden. Am Smartphone lässt sich ein gesperrtes Laufwerk demnach nicht öffnen.1, 5, 8
Im Karton liegen SSD, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und eine Kurzanleitung. Den Adapter auf USB-A, den der Vorgänger mitbrachte, hat SanDisk gestrichen; wer einen älteren Rechner ohne USB-C nutzt, muss ihn nachkaufen. Die SanDisk-App für Android, Windows und macOS verwaltet, sichert und überträgt Dateien.1, 3, 2
Fünf Jahre beschränkte Garantie sind für eine tragbare SSD lang. Einen Datenrettungsdienst gibt es nur als Zusatzplan: Im SanDisk-Shop kostete er am 13.10.2026 je nach Laufzeit von zwei bis fünf Jahren 10,99 bis 19,99 Euro.1, 8
Fazit und Kaufempfehlungen
7.1Gesamtwertung
Gut
Die SanDisk Extreme Portable SSD V3 packt ein Terabyte in 47 Gramm, verspricht bis zu 2.000 MB/s über USB 3.2 Gen 2x2 und ist nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt; hinzu kommen Hardwareverschlüsselung und fünf Jahre Garantie. Dagegen stehen rund 272 Euro je Terabyte, das volle Tempo nur an wenigen Rechnern und noch ausstehende unabhängige Messungen.
Leistung
7.3
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
6.9
Preis-Leistung
6.4
PROS
Bis zu 2.000 MB/s lesend laut Hersteller
IP65 und Fallschutz bis drei Meter
46,9 Gramm, passt in die Hemdtasche
Fünf Jahre Garantie, AES mit 256 Bit
CONS
Rund 272 Euro je Terabyte (Amazon, Oktober 2026)
Volles Tempo nur mit USB 3.2 Gen 2x2
Kein USB-A-Adapter mehr im Karton
Noch keine unabhängigen Messungen
6.9
Funktionen und DesignBefriedigend
USB 3.2 Gen 2x2 überträgt 20 Gbit/s und damit doppelt so viel wie die Schnittstelle des Vorgängers; mehr schafft im Sortiment nur die Extreme PRO mit bis zu 4.000 MB/s.2, 3, 5
Funktionen und Design6.9
Schnittstelle und Standard
8.4
USB 3.2 Gen 2x2 überträgt 20 Gbit/s und damit doppelt so viel wie die Schnittstelle des Vorgängers; mehr schafft im Sortiment nur die Extreme PRO mit bis zu 4.000 MB/s.2, 3, 5
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
8.2
SanDisk nennt Windows ab 10, macOS ab 12, Android ab 10, iPadOS ab 15 und die App Dateien ab iOS 17; an Apple-Geräten bleibt es laut Phototrend beim halben Tempo.1, 8, 4
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.3
Die AES-Verschlüsselung mit 256 Bit sitzt laut Capture in der Hardware, das Passwort verlangt aber eine Software, die SanDisk nur für Windows und macOS nennt.5, 8
Software für Backup und Verwaltung
6.7
Zum Verwalten, Sichern und Übertragen dient die SanDisk-App für Android ab 8, macOS ab 11 und Windows; wie gut sie arbeitet, hat noch keine Redaktion geprüft.2, 8
Datenrettungsdienst
4.2
Datenrettung ist nicht im Preis enthalten: SanDisk verkauft sie als Zusatzplan für zwei, drei oder fünf Jahre zu 10,99 bis 19,99 Euro.1
Stromversorgung
8.6
Strom bezieht die SSD über das USB-C-Kabel, auch am Smartphone und Tablet; der Vorgänger zog bei PC-WELT knapp 4,5 Watt, ein Wert, der am Smartphone am Akku zehrt.1, 6
Lieferumfang
5.8
Im Karton liegen nur SSD, USB-C-Kabel und Kurzanleitung; der USB-A-Adapter des Vorgängers ist gestrichen, eine Tasche gibt es nicht.1, 3
Zusatzfunktionen
5.2
Zusätze über Schutz und Verschlüsselung hinaus beschränken sich auf die Öse im Gehäuse, an der ein Karabiner oder Band Halt findet; als Farbe führt die US-Seite neben Schwarz ein Blau.7, 8
Die SanDisk Extreme Portable SSD V3 bringt 20 Gbit/s in ein Gehäuse von 47 Gramm, dazu IP65, Fallschutz, Hardwareverschlüsselung und fünf Jahre Garantie. Gedämpft wird das Urteil durch den hohen Preis je Terabyte, den gestrichenen USB-A-Adapter, die seltene Unterstützung für USB 3.2 Gen 2×2 und die noch ausstehenden unabhängigen Messungen.1, 2, 4
Am 13.10.2026 kostete das Modell mit 1 Terabyte bei Amazon 271,99 Euro, der Startpreis lag laut Phototrend im französischen SanDisk-Shop bei 260,99 Euro. Wer vor allem Platz braucht und am Schreibtisch bleibt, bekommt mit der Seagate FireCuda X Vault 8 TB achtmal so viel Speicher für ähnliches Geld. Soll die SSD in den Rechner statt in die Tasche, ist die WD Blue SN5100 2 TB die günstige Wahl für den M.2-Steckplatz.7, 4
Welche SSD zu welchem Rechner passt, ordnet die SSD-Kaufberatung ein. Wer Speicher für die Kamera sucht, findet die Grundlagen im Ratgeber zur SD-Speicherkarte.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der deutschen und der US-Produktseite sowie dem Datenblatt von SanDisk, den Meldungen von Phototrend und Capture zur Vorstellung, der Herstellerseite und den PC-WELT-Messungen des Vorgängers sowie der Amazon-Angebotsseite. Einen unabhängigen Labortest der dritten Generation haben wir bis zum 13.10.2026 nicht gefunden, Tempoangaben sind deshalb Herstellerwerte. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wo Messungen fehlen, leiten wir die Note aus Herstellerdaten, der Technik und den Messwerten des Vorgängers ab und bewerten vorsichtiger. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.4
Preis-LeistungBefriedigend
Bei 271,99 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 272 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; die Ausführung mit 2 Terabyte startete laut Phototrend bei rund 225 Euro je Terabyte.7, 4
Preis-Leistung6.4
Preis je Terabyte
3.3
Bei 271,99 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 272 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; die Ausführung mit 2 Terabyte startete laut Phototrend bei rund 225 Euro je Terabyte.7, 4
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.1
Für den Preis gibt es das Spitzentempo nur an Ports mit USB 3.2 Gen 2x2; an Apple-Geräten und vielen Notebooks läuft sie laut Phototrend mit rund 1.050 MB/s, wie es auch SSDs mit 10 Gbit/s schaffen.4, 2
Garantie und Service
8.4
Fünf Jahre beschränkte Garantie liegen über den drei Jahren der einfacheren SanDisk Portable SSD; ein Datenrettungsdienst kostet extra.1, 5
Auswahl an Kapazitäten
7.7
Zur Wahl stehen 500 Gigabyte sowie 1, 2 und 4 Terabyte; die kleinste Größe war laut Phototrend erst für das zweite Halbjahr 2026 angekündigt, mehr als 4 Terabyte gibt es nicht.1, 4
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.9
Die einfachere SanDisk Portable SSD kommt laut Capture ebenfalls mit IP65, aber mit zwei Metern Fallschutz und drei Jahren Garantie; die Extreme PRO darüber schafft bis zu 4.000 MB/s und beginnt erst bei 2 Terabyte.5
Folgekosten für Zubehör
7.1
Wer einen Rechner ohne USB-C hat, muss einen Adapter nachkaufen, weil SanDisk ihn gestrichen hat; der Datenrettungsplan kostet je nach Laufzeit 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
IP65 (staubdicht, Schutz gegen Strahlwasser), Fallschutz bis 3 m laut Hersteller
Software
SanDisk-App zum Verwalten, Sichern und Übertragen (Android, Windows, macOS)
Speicherkapazität
1000 GB
Speichermedium-Typ
SSD
Steckertyp
USB-C
Temperaturbereich
Betrieb 0 bis 45 °C, Lagerung minus 20 bis 85 °C
Tempo laut Hersteller
bis zu 2.000 MB/s lesend, bis zu 1.700 MB/s schreibend (US-Seite, 1 bis 4 TB)
USB-Standard
USB 3.2 Gen 2x2
Verschlüsselung
AES mit 256 Bit, Passwortschutz über Software für Windows ab 10 und macOS ab 12
Verschlüsselungsstandard
AES 256-bit
Leistung7.3
Lesetempo
8.7
Bis zu 2.000 MB/s lesend nennt SanDisk für die dritte Generation, fast doppelt so viel wie die 1.050 MB/s des Vorgängers; ein unabhängiger Messwert steht noch aus, deshalb bleibt ein kleiner Abschlag.1, 3
Schreibtempo
8.1
Die US-Seite von SanDisk führt für 1 bis 4 Terabyte bis zu 1.700 MB/s schreibend, die deutsche Seite spricht nur von einer niedrigeren Schreibrate; beim Vorgänger waren es 1.000 MB/s.8, 1, 3
Dauerleistung bei großen Datenmengen
6.4
Zur Schreibrate nach gefülltem Zwischenspeicher schweigt SanDisk, Phototrend sorgt sich um Einbrüche bei langen Transfers; der Vorgänger fiel bei PC-WELT im Filmkopierlauf auf 570 MB/s schreibend.4, 6
Zugriff auf viele kleine Dateien
7.9
Flash-Speicher greift ohne Mechanik zu, kleine Dateien bremsen deshalb weit weniger als bei Festplatten; schon der Vorgänger kopierte 1.000 MP3-Dateien bei PC-WELT mit 439 und 421 MB/s.6
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
6.7
An Ports mit 10 Gbit/s bleibt es laut Phototrend bei rund 1.050 MB/s, und USB 3.2 Gen 2x2 fehlt bei Apple und vielen Notebooks; für USB-A-Buchsen liegt kein Adapter mehr bei.4, 1
Temperatur und Drosselung
6.2
Wärme ist ungeprüft: Der Vorgänger wurde bei PC-WELT spürbar warm und zog knapp 4,5 Watt, das neue Gehäuse ist kleiner bei doppelter Datenrate; das Datenblatt erlaubt Betrieb von 0 bis 45 Grad Celsius.6, 2
Kapazität und nutzbarer Speicher
6.9
Ein Terabyte reicht für Fotoprojekte und Arbeitsdaten, für Videoarchive wird es schnell eng; die Reihe gibt es mit 500 Gigabyte bis 4 Terabyte.1, 8
Verarbeitung7.9
Gehäuse und Material
7.2
Das Gehäuse ist gegenüber dem Vorgänger um rund 15 Millimeter geschrumpft und trägt auf den Produktbildern weiter die Öse für einen Karabiner; welches Material SanDisk verwendet, nennt weder die Produktseite noch das Datenblatt.1, 3, 7
Sturz- und Stoßfestigkeit
8.8
Stürze aus bis zu drei Metern soll die SSD laut SanDisk überstehen; ohne bewegliche Teile ist das plausibel, eine unabhängige Fallprüfung liegt nicht vor.1, 2
Staub- und Wasserschutz
8.1
IP65 steht für staubdicht und Schutz gegen Strahlwasser, geprüft mit 30 Kilopascal über drei Minuten; Untertauchen ist nicht abgedeckt, vor dem Anstecken muss das Laufwerk sauber und trocken sein.1, 8
Größe und Gewicht
9.3
Mit 85 mal 51 mal 10 Millimetern und 46,9 Gramm verschwindet sie in der Hemdtasche; der Vorgänger wog laut Phototrend 63 Gramm.2, 4
Stecker und Kabel
6.6
Ein USB-C-Port und ein USB-C-auf-USB-C-Kabel sind an Bord, die Kabellänge nennt SanDisk nicht; der USB-A-Adapter des Vorgängers fehlt.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.8
Fünf Jahre Garantie sprechen für Zutrauen des Herstellers, eine Schreibmenge in TBW nennt er aber nicht; Phototrend erinnert an Datenverluste bei der Vorgängergeneration.1, 4
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.4
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; offen ist die Wärme am kleinen Gehäuse, das beim Vorgänger laut PC-WELT spürbar warm wurde.6
Funktionen und Design6.9
Schnittstelle und Standard
8.4
USB 3.2 Gen 2x2 überträgt 20 Gbit/s und damit doppelt so viel wie die Schnittstelle des Vorgängers; mehr schafft im Sortiment nur die Extreme PRO mit bis zu 4.000 MB/s.2, 3, 5
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
8.2
SanDisk nennt Windows ab 10, macOS ab 12, Android ab 10, iPadOS ab 15 und die App Dateien ab iOS 17; an Apple-Geräten bleibt es laut Phototrend beim halben Tempo.1, 8, 4
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.3
Die AES-Verschlüsselung mit 256 Bit sitzt laut Capture in der Hardware, das Passwort verlangt aber eine Software, die SanDisk nur für Windows und macOS nennt.5, 8
Software für Backup und Verwaltung
6.7
Zum Verwalten, Sichern und Übertragen dient die SanDisk-App für Android ab 8, macOS ab 11 und Windows; wie gut sie arbeitet, hat noch keine Redaktion geprüft.2, 8
Datenrettungsdienst
4.2
Datenrettung ist nicht im Preis enthalten: SanDisk verkauft sie als Zusatzplan für zwei, drei oder fünf Jahre zu 10,99 bis 19,99 Euro.1
Stromversorgung
8.6
Strom bezieht die SSD über das USB-C-Kabel, auch am Smartphone und Tablet; der Vorgänger zog bei PC-WELT knapp 4,5 Watt, ein Wert, der am Smartphone am Akku zehrt.1, 6
Lieferumfang
5.8
Im Karton liegen nur SSD, USB-C-Kabel und Kurzanleitung; der USB-A-Adapter des Vorgängers ist gestrichen, eine Tasche gibt es nicht.1, 3
Zusatzfunktionen
5.2
Zusätze über Schutz und Verschlüsselung hinaus beschränken sich auf die Öse im Gehäuse, an der ein Karabiner oder Band Halt findet; als Farbe führt die US-Seite neben Schwarz ein Blau.7, 8
Preis-Leistung6.4
Preis je Terabyte
3.3
Bei 271,99 Euro am 13.10.2026 kostet das Terabyte rund 272 Euro, ein Vielfaches dessen, was Desktop-Festplatten kosten; die Ausführung mit 2 Terabyte startete laut Phototrend bei rund 225 Euro je Terabyte.7, 4
Leistung im Verhältnis zum Preis
6.1
Für den Preis gibt es das Spitzentempo nur an Ports mit USB 3.2 Gen 2x2; an Apple-Geräten und vielen Notebooks läuft sie laut Phototrend mit rund 1.050 MB/s, wie es auch SSDs mit 10 Gbit/s schaffen.4, 2
Garantie und Service
8.4
Fünf Jahre beschränkte Garantie liegen über den drei Jahren der einfacheren SanDisk Portable SSD; ein Datenrettungsdienst kostet extra.1, 5
Auswahl an Kapazitäten
7.7
Zur Wahl stehen 500 Gigabyte sowie 1, 2 und 4 Terabyte; die kleinste Größe war laut Phototrend erst für das zweite Halbjahr 2026 angekündigt, mehr als 4 Terabyte gibt es nicht.1, 4
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.9
Die einfachere SanDisk Portable SSD kommt laut Capture ebenfalls mit IP65, aber mit zwei Metern Fallschutz und drei Jahren Garantie; die Extreme PRO darüber schafft bis zu 4.000 MB/s und beginnt erst bei 2 Terabyte.5
Folgekosten für Zubehör
7.1
Wer einen Rechner ohne USB-C hat, muss einen Adapter nachkaufen, weil SanDisk ihn gestrichen hat; der Datenrettungsplan kostet je nach Laufzeit 10,99 bis 19,99 Euro.1, 3
Zusammenfassung
1
Ein Terabyte Flash-Speicher in 85 x 51 x 10 Millimetern und 46,9 Gramm, alternativ mit 500 Gigabyte, 2 oder 4 Terabyte.
2
Laut SanDisk bis zu 2.000 MB/s lesend und bis zu 1.700 MB/s schreibend über USB 3.2 Gen 2x2 mit 20 Gbit/s.
3
An Anschlüssen mit 10 Gbit/s, etwa an Apple-Geräten, bleibt es laut Phototrend bei rund 1.050 MB/s.
4
IP65 gegen Staub und Strahlwasser, Fallschutz bis drei Meter, Hardwareverschlüsselung mit AES und 256 Bit.
★
Fünf Jahre Garantie, USB-C-Kabel im Karton, Datenrettung nur als Zusatzplan; unabhängige Messungen stehen aus.
Fachkommentar
Wer unterwegs Fotos und Projekte sichert und ein Laufwerk sucht, das Regen, Staub und Stürze wegsteckt, dem empfehle ich die SanDisk Extreme Portable SSD V3 mit 1 Terabyte: 46,9 Gramm, IP65 und fünf Jahre Garantie sind ein stimmiges Paket für die Fototasche. Das volle Tempo von 2.000 MB/s setzt allerdings einen Anschluss mit USB 3.2 Gen 2x2 voraus, den viele Notebooks und laut Phototrend die Apple-Geräte nicht haben. Wer vor allem viel Platz für Backups am Schreibtisch braucht, sollte stattdessen die Seagate FireCuda X Vault 8 TB vergleichen: Sie fasst für ähnliches Geld das Achtfache, ist aber eine Festplatte für den festen Platz.